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Mi, 14:41 Uhr
11.06.2003

Wann wird die A 38 wirklich fertig?

Nordhausen/Berlin (nnz). Die Menschen dieser Region und vor allem die Wirtschaft hoffen auf die Autobahn. Im Jahr 2005 soll die Trasse von Göttingen nach Halle durchgängig befahrbar sein. Doch daraus scheint nichts zu werden. Die nnz hat bei der DEGES nachgefragt.


Die schlechte Nachricht vornweg: Bei der Planungsgesellschaft DEGES rechnet man frühestens Ende 2006 mit der durchgängigen Befahrbarkeit der Trasse. Das Nadelöhr ist der Abschnitt zwischen Bleicherode und Breitenworbis. Zwölf Kilometer ist der lang und hat es in sich. Geologische Probleme, der ehemalige Kalibergbau, Bergsenkungen sollen für die Verzögerungen verantwortlich sein.

In und um Sollstedt versteht man nicht, warum erst in diesem Jahr mit der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens begonnen wird. Dazu DEGES-Abteilungsleiter Waldemar Labusga: „Wir haben rechtzeitig mit den Planungen begonnen, Schwierigkeiten gab es mit der Linienführung im Bereich Sollstedt. Mit der jetzt gefundenen nördlichen Variante werden wir wohl allen Anforderungen an eine moderne und leistungsfähige Trasse gerecht.“ (siehe hierzu auch im nnz-Archiv unter „Friedhofsvariante“)

Zum weiteren Ablauf: Die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens soll im Juli beantragt werden. Danach erfolgen Auslegung und – wenn es keine gravierenden Änderungen geben wird – der Beschluß Mitte 2004. Dann kann mit dem Bau begonnen werden. Für die komplizierten zwölf Kilometer rechnen die Experten mit einer Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren. Diese Zeitschiene würde allerdings nur dann aufgehen, wenn es während der Auslegung der Planungsunterlagen zu keinen gravierenden Einsprüchen kommt.
Autor: nnz

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