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Mi, 06:30 Uhr
11.06.2003

HVV löst sich auf?

Nordhausen/Goslar (nnz). Diese Frage stellen sich seit einiger Zeit Tourismusfreunde. In einem offenen Brief an den Harzer Verkehrsverband (HVV) hat die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" den möglichen Austritt einiger Kommunen und Landkreise aus dem Harzer Verkehrsverband bedauert.


Nachdem Wernigerode und der Landkreis Nordhausen ihren Austritt beschlossen hatten, scheint nun mit Bad Harzburg der nächste Austrittskandidat zu folgen. Bad Harzburg zeigt sich insbesondere über die zögerliche Einführung einer HarzCard enttäuscht. Da im vergangenen Jahr die Aktivitäten des Regionalverbandes Harz weiter
zurückgefahren wurden, befürchtet die Initiative mit dem Zerfall des HVV ein weiteres großes Sprachrohr des gesamten Harzes zu verlieren.

"Wir Harzer sind sehr betroffen von dem drohenden Zerfall" äußerte sich der Sprecher der Initiative, Burkhard Breme, zu den Vorgängen um den HVV enttäuscht. Der Sprecher schlägt als Gegenmaßnahme die zügige Einführung einer HarzEventCard mit Unterstützung der Initiative vor. Mit einer HarzEventCard soll einerseits der Tourismus gesteigert und
andererseits die umweltverträgliche An- und Abreise realisiert werden.
Vor dem Hintergrund immer kürzerer Urlaube sollen den Besuchern alle
touristischen Angebote im Harz in einer unabhängigen Publikation dargestellt werden. Dadurch könnten potentielle Besucher erneut in den Harz reisen oder ihren Urlaub verlängern.

Hierzu müsste jedoch ein Informationsnetzwerk erstellt werden, welches aus der Kombination von touristischen Angeboten und deren An- und
Abreisemöglichkeiten bestünde. Der Harz hinke in diesem Bereich aus Sicht der Initiative gegenüber anderen Regionen im In- und Ausland um bis zu fünfzehn Jahre hinterher. Des Weiteren regt die Initiative ein Qualitätsmanagementsystem für alle Aktivitäten des HVV und deren Mitglieder an, denn auf der Homepage des HVV existieren cirka 10 Prozent ungültige Links zu den Mitgliedern.
Autor: nnz

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