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Do, 15:20 Uhr
07.04.2011

Neue Jobs in Aussicht

In ihrem Frühjahrsgutachten gehen die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute von einem deutlichen Wachstum aus und haben ihre Prognose für das Jahr 2011 kräftig nach oben korrigiert. Die Ökonomen erwarten nun 2,8 Prozent Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts, nach 2,0 Prozent, wie noch im Herbst geschätzt. Und in Thüringen?


„Der Optimismus im Frühjahrsgutachten spiegelt sich auch eindrucksvoll in der Thüringer Wirtschaft wider“, betont der Hauptgeschäftsführer der Erfurter Industrie- und Handelskammer (IHK), Gerald Grusser. Die Industrieumsätze hätten bereits das Vorkrisenniveau erreicht. Trotz aktueller Störfaktoren bescheinigt er der Branche auch für die nächsten Monate glänzende Aussichten. Die positive Entwicklung sei nicht mehr nur vorrangig auf Exporte, sondern auch auf eine wachsende Binnennachfrage zurückzuführen. Die Auftragsbücher in der Industrie wären gut gefüllt und Überstunden und Sonderschichten hätten inzwischen flächendeckend die Kurzarbeit abgelöst.

„Die Thüringer Wirtschaft hat einen fulminanten Jahresstart hingelegt. Der Aufschwung erweist sich als stabil und äußerst robust. Vor allem die Investitionen ziehen wieder an und unterstreichen die Zuversicht der Firmenchefs“, so Grusser, der beim Wirtschaftswachstum in Thüringen für das Jahr 2011 sogar eine Drei vor dem Komma sieht.

„Das positive Gesamtbild zeigt sich auch in den Beschäftigungsplänen der
Unternehmen. Ich bin zuversichtlich, dass noch in diesem Jahr die Arbeitslosenquote unter acht Prozent fällt“, erklärt der IHK-Chef. Damit würden die zu Jahresanfang von der IHK prognostizierten 10.000 neuen Jobs durchaus realistisch sein.

Zahlreiche Wirtschaftszweige wie die Automobilzulieferer, die Metall- und Elektroindustrie aber auch die Solarbranche, Logistikunternehmen sowie der Gesundheitssektor würden einen erhöhten Arbeitskräftebedarf signalisieren. Die Thüringer Firmen hätten die Krise endgültig zu den Akten gelegt und zeigten sich auf der größten Industriemesse der Welt in Hannover durchaus mit neuem Selbstbewusstsein.

Schwer kalkulierbar wären gegenwärtig die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen steigender Rohstoffpreise, der europäischen Schuldenkrise und der wachsenden Inflation. Bisher hätten die Unternehmen dies aber überraschend gut verkraftet.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
07.04.2011, 17:24 Uhr
Es ist wieder soweit
Die Märchenstunde wird heutzutage nicht mehr durch Willi Schwabe moderiert, sondern durch Wirtschaftsforschungs- und Meinungsinstitute. Die Mär von der Wirtschaftserholung scheint im Raum Nordthueringen so richtig keiner hören zu wollen.

Wer nicht das Glück hat in einen der Vorzeigebetriebe, wie Z.B. Feuer Pover Train usw. untergekommen zu sein, wird wohl noch lange mit der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Arbeitslosigkeit leben müssen.

Wer noch dazu ein gewisses Lebensalter mitbringt, hat nur noch eine Chance im Leiharbeiter-Ausbeutungsbereich. Die Agentur für Arbeitslosigkeit stützt sich in den meisten Fällen nur noch auf die private Konkurrenz, um von der eigenen Hilflosigkeit abzulenken.
Da bleibt nur noch zu hoffen, daß Träume auch mal wahr werden.
Retupmoc
08.04.2011, 07:53 Uhr
Lustig Lustig tralalalala
Es war einmal...

eine Regierung, die immer wieder lustige Zahlen und Statistiken, sowie SCHÄTZUNGEN verbreitete, solange bis manche Bürgerinnen und Bürger sich nicht mehr wehrten und diese nachplapperten. So wie auch der Herr Grusser. Ich gebe hier jetzt auch einmal eine Schätzung bekannt:

Der Wirtschaftsweise RWE62 schätzt, das Deutschland spätestens 2014 unter den Euro - Rettungsschirm muss. Das Bruttoinlandprodukt wurde leider durch verschiedene Scharlatane falsch geschätzt. In Europa beginnt eine in den meisten Staaten ausser Norwegen, Schweden und Dänemark eine nicht mehr aufzuhaltende Inflation, die mit dem Ende des Euro endet. Wütende Bürger versuchen in mitteleuropäischen Ländern ihre jeweiligen Regierungen zu stürzen. Dies geht mit Gewalt einher und endet in vielen Staaten mit Bürgerkrieg, Zerstörung und Leid.

Sorry, ich bin es leid von Wirtschaftsweisen oder Leuten wie Herrn Grusser von der IHK verdummt zu werden. Natürlich wird die Arbeitslosigkeit auf unter 8 Prozent fallen, Herr Grusser. Die gefälschten Statistiken liegen bei Frau Leyen ja schon im Schreibtisch. Sie wird spätestens im Oktober den Fall unter 2 Millionen werbewirksam im TV verkünden.

Märchen sind etwas für Kinder, aber erzählt diese ruhig weiter. Glauben tut euch sowieso keiner mehr, der etwas Hirn bei der Verteilung bekommen hat.
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