Do, 15:02 Uhr
07.04.2011
Jedes Instrument hat seine Geschichte
Am Wochenende wird beim 7. Sinfoniekonzert Zu neuen Ufern im Theater Nordhausen und im Haus der Kunst Sondershausen u. a. auch das 3. Klavierkonzert von Beethoven zu hören sein. Es ist Beethovens einziges Klavierkonzert in einer Moll-Tonart.
Es lebt noch mehr als seine beiden Vorgänger von scharfen Kontrasten und nimmt bereits sinfonische Ausmaße an. Damit die Konzertbesucher sich auch völlig dem Genuss dieses Werkes hingeben können, muss natürlich der Pianist, in diesem Fall Alexander Schimpf, auf einen gut gestimmten und funktionierenden Flügel zurückgreifen können.
Das ist die Aufgabe von Jan Gierke aus Leipzig (Bild). Seit nunmehr zwei Jahren kommt er zur Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, um die Tasteninstrumente zu reparieren, zu stimmen und zu intonieren. Für eine Generalüberholung muss ein Flügel allerdings in die Werkstatt nach Leipzig. In dieser Woche war Jan Gierke im Theater Nordhausen und im Haus der Kunst Sondershausen, um die Flügel fürs Sinfoniekonzert fit zu machen.
Jan Gierke spielt selbst Klavier und sein Wunsch war es immer, den Beruf eines Klavierbauers zu erlernen. Seit 2001 ist er bei der Firma Klavierhaus Michael Fiech tätig und in den drei Bundesländern Sachsen, Thüringen und Sachsen Anhalt unterwegs. Sein Handwerk hat er in der Berufsschule für Klavier- und Cembalobauer in Eisenberg/Thüringen gelernt. Jetzt werden junge Leute mit diesem Berufswunsch in Ludwigsburg ausgebildet. Der Beruf verlangt neben Fingerspitzengefühl und Feinfühligkeit natürlich ein sehr gutes Gehör. Zu den Kunden zählen sowohl Privatleute, Konzerthäuser, Musikschulen als auch Theater und Orchester.
Vom typischen Einsteigerinstrument bis zu ganz hochwertigen 120 000 Euro teuren Flügel reicht die Palette der Aufträge. Und fast überall hört Jan Gierke eine Geschichte zu dem Instrument, an dem er gerade arbeitet. Gern erzählen ihm die Besitzer, wie es in die Wohnung kam und wer jetzt darauf das Klavierspiel erlernt. Kinder schauen ihm dann auch gern bei der Arbeit zu, wenn es die Eltern erlauben, erzählt Jan Gierke.
Die Arbeit des Klavierbauers ist jetzt beendet, anderthalb Tage hat er für die Durchsicht benötigt. Jetzt steht dem wunderbaren Konzert am Samstag, 9. April im Haus der Kunst in Sondershausen und am 10. April im Theater Nordhausen nichts mehr im Weg. Der Flügel ist perfekt vorbereitet, der Pianist wird sich freuen.
Karten für die Konzerte gibt es an der Theaterkasse, Tel. (0 36 31) 98 34 52, an der Sondershausen-Information, (0 36 32) 78 81 11, und an allen anderen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH
Autor: nnzEs lebt noch mehr als seine beiden Vorgänger von scharfen Kontrasten und nimmt bereits sinfonische Ausmaße an. Damit die Konzertbesucher sich auch völlig dem Genuss dieses Werkes hingeben können, muss natürlich der Pianist, in diesem Fall Alexander Schimpf, auf einen gut gestimmten und funktionierenden Flügel zurückgreifen können.
Das ist die Aufgabe von Jan Gierke aus Leipzig (Bild). Seit nunmehr zwei Jahren kommt er zur Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, um die Tasteninstrumente zu reparieren, zu stimmen und zu intonieren. Für eine Generalüberholung muss ein Flügel allerdings in die Werkstatt nach Leipzig. In dieser Woche war Jan Gierke im Theater Nordhausen und im Haus der Kunst Sondershausen, um die Flügel fürs Sinfoniekonzert fit zu machen.
Jan Gierke spielt selbst Klavier und sein Wunsch war es immer, den Beruf eines Klavierbauers zu erlernen. Seit 2001 ist er bei der Firma Klavierhaus Michael Fiech tätig und in den drei Bundesländern Sachsen, Thüringen und Sachsen Anhalt unterwegs. Sein Handwerk hat er in der Berufsschule für Klavier- und Cembalobauer in Eisenberg/Thüringen gelernt. Jetzt werden junge Leute mit diesem Berufswunsch in Ludwigsburg ausgebildet. Der Beruf verlangt neben Fingerspitzengefühl und Feinfühligkeit natürlich ein sehr gutes Gehör. Zu den Kunden zählen sowohl Privatleute, Konzerthäuser, Musikschulen als auch Theater und Orchester.
Vom typischen Einsteigerinstrument bis zu ganz hochwertigen 120 000 Euro teuren Flügel reicht die Palette der Aufträge. Und fast überall hört Jan Gierke eine Geschichte zu dem Instrument, an dem er gerade arbeitet. Gern erzählen ihm die Besitzer, wie es in die Wohnung kam und wer jetzt darauf das Klavierspiel erlernt. Kinder schauen ihm dann auch gern bei der Arbeit zu, wenn es die Eltern erlauben, erzählt Jan Gierke.
Die Arbeit des Klavierbauers ist jetzt beendet, anderthalb Tage hat er für die Durchsicht benötigt. Jetzt steht dem wunderbaren Konzert am Samstag, 9. April im Haus der Kunst in Sondershausen und am 10. April im Theater Nordhausen nichts mehr im Weg. Der Flügel ist perfekt vorbereitet, der Pianist wird sich freuen.
Karten für die Konzerte gibt es an der Theaterkasse, Tel. (0 36 31) 98 34 52, an der Sondershausen-Information, (0 36 32) 78 81 11, und an allen anderen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH



