Mi, 17:40 Uhr
06.04.2011
Japanerin tanzt für Tschernobyl
In den vergangenen Tagen gab es sehr viele Beweise von Solidarität. Für die Menschen in Japan. Japanische Künstler wollen jetzt etwas zurückgeben - bei einem Benefizkonzert...
Ganz aktuell beispielsweise der unvergessliche Benefizabend im Theater Nordhausen, an dem über 50 Künstler sich engagierten, um den Menschen in Japan und vor allem auch ihren japanischen Kollegen beizustehen. Dem Publikum wie auch den Beteiligten trieb es an diesem Abend die Tränen in die Augen. Voller Dankbarkeit hatten die japanischen Mitarbeiter der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH über 400 Origami-Figuren gebastelt und sie an die Besucher des Benefizabends persönlich verteilt.
Ihre große Dankbarkeit für die Anteilnahme der Nordhäuser und vieler Theaterfreunde aus dem Kyffhäuserkreis, aus Niedersachsen und aus dem Eichsfeld geben die japanischen Künstler auch weiter in das Heimatland, haben bereits dort der Presse über das Internet oder per Telefon berichtet, wie groß hier die Solidarität ist.
Eine Journalistin begann am Telefon ganz heftig aus Freude an zu weinen, erzählt die Tänzerin der Ballettkompanie des Theater, Fumiko Okusawa. Sie möchte, dass die Menschen in Japan erfahren, dass es Hilfe gibt, die man nicht mit Worten beschreiben kann.
Tanz aus Ciderella (Foto: T. Graner)
So war es für die Tänzerin gar keine Frage, sich selbst auch am Benefizkonzert 25 Jahre Tschernobyl – 20 Jahre Hilfe aus Nordhausen zu beteiligen. Fumiko Okusawa macht jetzt persönlich durch, was es heißt, Angst vor radioaktiver Strahlung haben zu müssen, ihre Eltern und Großeltern wohnen nur 80 Kilometer vom Katastrophenort des Atomreaktors entfernt. Sie wird deshalb am kommenden Samstag ihr Solo Wonderful World tanzen.
An diesem Benefizabend beteiligen sich auch weitere Künstlerinnen und Künstler der GmbH wie Opernsängerin Brigitte Roth, Opernsänger Abraham Singer, die Tänzerin Beth Keasey mit ihrem Tanz Just Stepping. Der aus Weißrussland stammende Tänzer Sergej Martinovich wird dem Publikum in einem Gespräch mit Chefdisponentin Eva-Maria Behnke, die den Abend moderiert, seine Eindrücke schildern, wie er als Kind die Katastrophe von Tschernobyl erlebte.
25 Jahre Tschernobyl – 20 Jahre Hilfe aus Nordhausen, unter diesem Motto steht das diesjährige Benefizkonzert für die Kinder von Tschernobyl, zu dem die 3.-Welt-Initiative Nordhausen und das Theater Nordhausen am 9. April um 19.30 Uhr in das Theater einladen. Das kündigt jetzt Jürgen Müller an, der wie in den Vorjahren das Konzert für die Initiative organisiert. Der Eintritt zum Konzert kostet 5 Euro. Karten gibt es an der Theaterkasse. Schirmherrin der Veranstaltung ist Oberbürgermeisterin Barbara Rinke.
Die Besucher können sich u. a. auf den Auftritt des Polizeimusikkorps Thüringen freuen und auf die Evergreen-Swingtetts aus Nordhausen. Regie und Moderation der Veranstaltung liegen in den Händen von Eva-Maria Behnke.
Die Einnahmen aus dem Konzert werden ausschließlich für die Betreuung der Kinder aus der Region Gomel in Weißrussland verwendet für ihren jährlichen Erholungsaufenthalt in Nordhausen. Am 26. April 1986 war im ukrainischen Tschernobyl einer der vier Blöcke des Atomreaktors explodiert. Tschernobyl liegt unmittelbar an der Grenze zu Weißrussland. Die Region Gomel war eine der unmittelbar von der Strahlungswolke betroffenen Regionen.
Autor: nnzGanz aktuell beispielsweise der unvergessliche Benefizabend im Theater Nordhausen, an dem über 50 Künstler sich engagierten, um den Menschen in Japan und vor allem auch ihren japanischen Kollegen beizustehen. Dem Publikum wie auch den Beteiligten trieb es an diesem Abend die Tränen in die Augen. Voller Dankbarkeit hatten die japanischen Mitarbeiter der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH über 400 Origami-Figuren gebastelt und sie an die Besucher des Benefizabends persönlich verteilt.
Ihre große Dankbarkeit für die Anteilnahme der Nordhäuser und vieler Theaterfreunde aus dem Kyffhäuserkreis, aus Niedersachsen und aus dem Eichsfeld geben die japanischen Künstler auch weiter in das Heimatland, haben bereits dort der Presse über das Internet oder per Telefon berichtet, wie groß hier die Solidarität ist.
Eine Journalistin begann am Telefon ganz heftig aus Freude an zu weinen, erzählt die Tänzerin der Ballettkompanie des Theater, Fumiko Okusawa. Sie möchte, dass die Menschen in Japan erfahren, dass es Hilfe gibt, die man nicht mit Worten beschreiben kann.
Tanz aus Ciderella (Foto: T. Graner)
So war es für die Tänzerin gar keine Frage, sich selbst auch am Benefizkonzert 25 Jahre Tschernobyl – 20 Jahre Hilfe aus Nordhausen zu beteiligen. Fumiko Okusawa macht jetzt persönlich durch, was es heißt, Angst vor radioaktiver Strahlung haben zu müssen, ihre Eltern und Großeltern wohnen nur 80 Kilometer vom Katastrophenort des Atomreaktors entfernt. Sie wird deshalb am kommenden Samstag ihr Solo Wonderful World tanzen.An diesem Benefizabend beteiligen sich auch weitere Künstlerinnen und Künstler der GmbH wie Opernsängerin Brigitte Roth, Opernsänger Abraham Singer, die Tänzerin Beth Keasey mit ihrem Tanz Just Stepping. Der aus Weißrussland stammende Tänzer Sergej Martinovich wird dem Publikum in einem Gespräch mit Chefdisponentin Eva-Maria Behnke, die den Abend moderiert, seine Eindrücke schildern, wie er als Kind die Katastrophe von Tschernobyl erlebte.
25 Jahre Tschernobyl – 20 Jahre Hilfe aus Nordhausen, unter diesem Motto steht das diesjährige Benefizkonzert für die Kinder von Tschernobyl, zu dem die 3.-Welt-Initiative Nordhausen und das Theater Nordhausen am 9. April um 19.30 Uhr in das Theater einladen. Das kündigt jetzt Jürgen Müller an, der wie in den Vorjahren das Konzert für die Initiative organisiert. Der Eintritt zum Konzert kostet 5 Euro. Karten gibt es an der Theaterkasse. Schirmherrin der Veranstaltung ist Oberbürgermeisterin Barbara Rinke.
Die Besucher können sich u. a. auf den Auftritt des Polizeimusikkorps Thüringen freuen und auf die Evergreen-Swingtetts aus Nordhausen. Regie und Moderation der Veranstaltung liegen in den Händen von Eva-Maria Behnke.
Die Einnahmen aus dem Konzert werden ausschließlich für die Betreuung der Kinder aus der Region Gomel in Weißrussland verwendet für ihren jährlichen Erholungsaufenthalt in Nordhausen. Am 26. April 1986 war im ukrainischen Tschernobyl einer der vier Blöcke des Atomreaktors explodiert. Tschernobyl liegt unmittelbar an der Grenze zu Weißrussland. Die Region Gomel war eine der unmittelbar von der Strahlungswolke betroffenen Regionen.

