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Di, 19:02 Uhr
29.03.2011

Alles beim Alten

Großer Bahnhof heute wieder beim Nordhäuser Unternehmerverband. Die Mitgliederversammlung nutzten die Mitglieder unter anderem, sich einen neuen Vorstand zu wählen...

Mitglieder wählten neuen Vorstand (Foto: nnz) Mitglieder wählten neuen Vorstand (Foto: nnz)

Und wie das bei eingetragenen Vereinen so ist, gibt es vor der Wahl eines neuen Vorstandes die Rechenschaft des alten. Diesen Part übernahm Vorsitzender Hans-Joachim Junker. Er ließ eine Vielzahl von Aktivitäten der vergangenen drei Jahre Revue passieren. Vor allem eines sei das Ziel der Verbandsarbeit gewesen – den NUV weiter als Sprachrohr der Wirtschaft in Richtung der Landes- und Kommunalpolitik aber auch in die Öffentlichkeit hinein zu etablieren und zu entwickeln.

Junker referierte weiter zur Arbeit innerhalb des Verbandes, der sich seit Jahren auch im Internet präsentiert. Ein weiterer Beschluss des Vorstandes betraf die Mitgliedsbeiträge, die in der zurückliegenden Legislatur erhöht wurden. Neu sind die Vorstellungen seitens des Vorstandes, in diesem Jahr ein Unternehmen für seine Verdienste innerhalb der Region zu ehren. Die Akquise der zurückliegenden drei Jahre kann sich sehen lassen. 21 neue Mitglieder von 2008 bis 2010 lassen aber auch noch Reserven zu, so Junker. Aktuell sind 118 Unternehmen in dem Nordhäuser Verband vereint. 1,4 Milliarden Euro erwirtschaften die Mitgliedsunternehmen im Jahr und repräsentieren 8.200 Mitarbeiter, davon 540 junge Menschen, die sich in einer Ausbildung befinden.

Welche Schwerpunkte sind in den kommenden Jahren für den Verband anzugehen? Der Verband will sich für die Etablierung des Industriegebietes in der Goldenen Aue einsetzen, auch sollte baldmöglichst ein Standort für einen Autohof im Landkreis Nordhausen gefunden werden. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft soll intensiviert werden, parallel dazu müssen die Gespräche mit den Spitzen der kommunalen Politik gesucht werden.

Der alte und neue Vorstand (Foto: nnz) Der alte und neue Vorstand (Foto: nnz)
Von links: Hans-Joachim Junker (Vorsitzender), Klaus Vincenz (Schatzmeister), Roland Handrek (1. Stellvertreter), Niels Neu, Dr. Dirk Vetter, André Materlik, Alexander Thorhauer

Eine Diskussion seitens der Mitgliedschaft gab es nach dem Rechenschaftsbericht nicht, also konnte ein neuer Vorstand gewählt werden. Alle bisherigen Mitglieder des Vorstandes hatte sich bereit erklärt, für eine weitere Periode zu kandidieren. Klaus Becker verlässt den Vorstand des NUV aus Altersgründen und alle wurden wiedergewählt. Auch alle Funktionen innerhalb des Vorstandes bleiben bestehen.
Autor: nnz

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Kommentare
Alberdt
30.03.2011, 00:14 Uhr
Bemerkenswert ...
ist sicher nicht, daß der NUV die zügige Entwicklung des Industriegebietes Goldene Aue anmahnt. Daß er allerdings, und das nun schon zum dritten mal, um eine Etablierung eines Autohofes voranzutreiben, die Standortfrage eines solchen problematisiert, das zeugt neben hohem ökonomischem Verstand auch von ausgeprägtem Verantwortungsbewußtsein der Mitglieder gegenüber den berechtigten Interessen der betroffenen Anwohner.

Im vergangenen Sommer der Vorschlag: Autohof-Standort nicht am Ort Sundhausen, sondern im Industriegebiet Goldene Aue; Im Januar 2001: der Appell an die Stadtverwaltung mit Investor über Alternativstandorte zu verhandeln; nun der dezente Hinweis auf den Landkreis Nordhausen als möglichen Standort. Man bemerke: Die A 38 verläuft nämlich nicht nur über Flächen der Nordhäuser Ortsteile.

Eine Vereinigung der man eher konservative Ansichten zu unterstellen geneigt ist, macht hier der Politik, die ihre Verwaltung eigentlich anzuleiten hätte, und damit der breiten Öffentlichkeit deutlich: So geht das nicht, bitte Augen öffnen und über den Tellerrand schauen - vor allem aber den Wählern endlich ins Gesicht schauen! Hochachtung dem NUV!
Totofino
30.03.2011, 19:28 Uhr
Autohofstandort, ich schließe mich an
wichtig und richtig ist es einen Autohof Standort zu schaffen, weil für diesen ein Bedarf von 65 LKW-Rastplätzen an der BAB 38 im Raum Thüringen besteht.

Es werben darum aktuell im Landkreis die Gemeinden Werther und Bleicherode.

Es ist schön zu hören, dass der NUV die Sensibilität besitzt, auf die betroffenen Anwohner Rücksicht zu nehmen und regional und nicht in engen Stadtmauern denkt.
Daran sollten sich die politisch Verantwortlichen in der Stadt Nordhausen ein Beispiel nehmen.

Wenn die bisherige Politik weiter betrieben wird, könnte es sein, dass am Ende gar kein AH im LK NDH ensteht.
Ich bin mir als Sundhäuser sicher, dass er auf keinen Fall in der Gemarkung Sundhausen gebaut wird.

Also, Stadt NDH, bitte endlich mit dem Landkreis an einen Tisch setzen und Alternativstandorte forcieren.
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