Do, 15:45 Uhr
01.02.2001
Deusa: Wie weiter nach dem Insolvenzantrag?
Bleicherode (nnz). Am Mühlhäuser Amtsgericht ist heute das Insolvenzverfahren für die Deusa Solbergwerke und Aufbereitungs GmbH eröffnet worden. Die Produktion laufe trotzdem weiter, sagte Insolvenzverwalter Carsten Bloss der nnz, dies sei für seine weiteren Verhandlungen von enormer Bedeutung. Wenn das nicht durchgehalten werde, dann gehen in der Deusa die Lichter endgültig aus. Die Zukunft des Bleicheröder Unternehmens hängt also immer noch an einem goldenen Faden, doch für den Insolvenzverwalter hat sich die Verhandlungsposition verbessert. Neben dem Handelshaus aus Lübeck gebe es nach Aussage von Carsten Bloss inzwischen weitere seriöse Interessenten. Wie nnz erfuhr seien das ein Handelshaus aus Schweden sowie mehrere Unternehmen aus Holland.
In Bleicherode werde inzwischen die Lösung einer Auffanggesellschaft vorbereitet. Ein gutes Zeichen. Auf jeden Fall muß Geld nach Bleicherode fließen. Viel Geld, Bloss sprach gegenüber nnz von mehr als zehn Millionen Mark. Dieses Geld sei nicht nur für neue Anlagen und Maschinen notwenig, sondern auch für erhaltende Investitionen. Bloss verhandelt aus diesem Grund neben den Investoren auch mit Banken, die zusammen die Auffanggesellschaft bilden könnten. Vor drei Wochen hatte das Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitern Insolvenz beantragt. Im Vorfeld war ein Übernahmeangebot von Kali und Salz aus Kassel abgelehnt worden.
Autor: nnzIn Bleicherode werde inzwischen die Lösung einer Auffanggesellschaft vorbereitet. Ein gutes Zeichen. Auf jeden Fall muß Geld nach Bleicherode fließen. Viel Geld, Bloss sprach gegenüber nnz von mehr als zehn Millionen Mark. Dieses Geld sei nicht nur für neue Anlagen und Maschinen notwenig, sondern auch für erhaltende Investitionen. Bloss verhandelt aus diesem Grund neben den Investoren auch mit Banken, die zusammen die Auffanggesellschaft bilden könnten. Vor drei Wochen hatte das Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitern Insolvenz beantragt. Im Vorfeld war ein Übernahmeangebot von Kali und Salz aus Kassel abgelehnt worden.

