Schnelles Internet über die Luft
Ab sofort können die Bürgerinnen und Bürger mehrerer Nordhäuser Ortsteile mit Hochgeschwindigkeit mobil im Internet surfen. Die Einzelheiten dazu in Ihrer nnz...
Die Telekom hat ihr Mobilfunknetz in der Stadt UMTS-Netz (Universal Mobile Telecommunications System) erweitert. "Betroffen" davon sind die Ortsteilen Sundhausen und Steinbrücken. Damit lassen sich Texte, Bilder und Musik mit bis zu 21,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) senden und empfangen. Der mobile Anschluss steht dem Anschluss über das Festnetz in nichts nach.
Wir freuen uns, dass wir in Nordhausen-Sundhausen und Nordhausen-Steinbrücken jetzt schnelles Internet per Mobilfunk anbieten können. Ein schneller Internetzugang ist heute ein wichtiger Standortfaktor, sagt Bernhard Preilowski, Leiter Technik Region Ost der Deutschen Telekom. Die Zukunft des Internets ist breitbandig und mobil. Jederzeit schnell auf das Internet zuzugreifen, wird immer wichtiger – im Beruf und privat.
Die Menschen in den beiden Ortsteilen können über das neue Mobilfunknetz jetzt auch vom heimischen Computer online gehen. Alles was sie benötigen, ist ein so genannter UMTS-Stick. Der Preis hängt von der Nutzung ab. Ein Abo für Vielsurfer gibt es ab 29,95 Euro. Nähere Auskunft über die technischen Möglichkeiten und Tarife gibt es unter der kostenlosen Telefonnummer (0800) 330 1000, im Internet unter www.telekom.de oder im nächsten Telekom Shop.
Autor: nnz
Kommentare
tolle Sache
es ist toll wenn Orte die schon DSL Anbindung haben jetzt noch schnell über die Luft versorgt werden. Schlecht wenn andere Orte im Landkreis gar keine Breitbandanbindung haben....
Die Versorger sollten sich an einer flächendeckenden Versorgung messen!
BertH
23.03.2011, 10:06 Uhr
Das hätten wir auch gern
Ja, schnelles Internet ist eine prima Sache, aber leider gibt es immernoch Orte (die nicht eingemeindet sind), die sich per ISDN oder Analog versorgen. Und Hurra die Telekom weigert sich wehement diese Ortschaften zu versorgen (Originalton Telekom "Das rechnet sich für uns nicht"). H.M. hat völlig recht, die Anbieter sollen sich lieber um eine Flächendeckende Versorgung kümmern und nicht schon gut versorgte Gemeinden noch besser zu versorgen. Wo rechnet sich den das????????
roy130781
23.03.2011, 10:11 Uhr
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crookoo
23.03.2011, 10:13 Uhr
Schnelleres DSL in der Alexander-Puschkin-Straße dringend notwendig
Ich arbeite in einer Bürogemeinschaft gegenüber dem Kunsthaus Meyenburg und wir haben gerade mal DSL 1000. Der Knoten, der uns versorgt, liegt in Nordhausen-Ost, so dass das Internet hier oben nur noch tropfenweise ankommt. Wir brauchen schnelleres Internet!!!
roy130781
23.03.2011, 10:28 Uhr
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matleh
23.03.2011, 14:10 Uhr
mobiles Internet
Zitat: "Der mobile Anschluss steht dem Anschluss über das Festnetz in nichts nach." Schön wärs. Leider sind alle mir bekannten Tarife fürs mobile Internet auf ein Transfervolumen von 5GB im Monat begrenzt. Das reicht zum E-Mail checken und normalen surfen, für moderne Internet-Anwendungen ist das nix.
Außerdem unterbinden die meisten Anbieter mobiler Internetzugänge die Nutzung von Voice over IP, Skype etc.
Richtig ist also "Der mobile Anschluss könnte dem Anschluss über das Festnetz in nichts nachstehen, aufgrund der Tarifgestaltung der Anbieter ist er aber bislang keine gleichwertige Option."
Wolfi65
23.03.2011, 14:55 Uhr
Unzufrieden
Die Unzufriedenheit bei den UMTS-Surfern ist gar nicht nachvollziehbar. Fünf Gigabit auf den ganzen Monat zum Downloaden ist doch schon mal was. Nach einigen CD s oder ein Filmchen über UMTS ist doch noch nicht Schluss.
Dann geht es mit Telefon-Modem Geschwindigkeit weiter. Vielleicht ein wenig zu langsam, aber man kann ja in der Zeit bis sich die Begrüßungsseite geöffnet hat, eine Tasse Kaffee trinken gehen. Aber das ist doch schon mal was.
:-)hi-hi,ha-ha,ho-ho.
Quietschferkel
23.03.2011, 17:26 Uhr
Lieber Leser:
"Dieser Beitrag wurde erstellt und großzügig gesponsert von der Deutschen Telekom AG aus Bonn :-)"
DER Satz fehlt noch unter dem Artikel, weil das womit sich die Telekom hier rühmt (und was anderes als Werbung für den rosa Riesen ist das ja nicht), können andere Anbieter schon lange, besser und kostengünstiger. Nur mal so zur Info :-)
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Anmerkung der Redaktion: Dabei handelt es sich um eine Pressemitteilung der Telekom. Wenn andere Unternehmen auch ihre Leistungen mitteilen würden, dann würden die auch veröffentlicht. Die Leser der nnz sollten das Recht auf diese Information haben.
AllesBunt
23.03.2011, 21:07 Uhr
Ein T in pink..oder rosa?!
Hab keine Ahnung, warum sich hier ( fast) jeder um flinke Netzverbindungen bemüht, aber kaum einer beim surfen bemerkt, das daß das gar nicht soo schwer ist...ohne Werbung zu machen, es geht...auch ohne Google..um das nochmal zu betonen, ohne Werbung. Uthleben und Görsbach, Urbach und Auleben, selbst Bielen und Sundhausen haben flinkes Netz, wenn sie es wollen. Ich wohne in Auleben, es geht schnell, ohne rosa T oder UMTS..
Luftikus
23.03.2011, 21:44 Uhr
matleh mobiles Internet
UMTS nutze ich seit mehreren Jahren beruflich. Die 5GB habe ich noch nie verbraucht, und dabei tue ich nicht nur Mails abrufen sondern wirklich intensiv arbeiten (in der Werbebranche). Ich finde es nur traurig, das man hier einen großen Artikel wegen so einer Netzfreischaltung veröffentlicht, das geschieht fast täglich bundesweit.
Schöner wäre es gewesen, wenn Aussage zu den im Tal der Ahnungslosen in Leimbach, Herreden und Hochstedt lebenden Bevolkerung getroffen wurden wäre. da streikt fast jedes Netz!
mmh!
24.03.2011, 09:17 Uhr
Auch in Nord
Auch in Nord sind die meisten nur mit DSL 500 unterwegs. Ein Video z.B. bei youtube anzusehe dauert eine halbe Ewigkeit. Die Videos von nnz kann man gleich ganz vergessen.
lustige Sprüche
…da hab ich ja eine tolle Diskussion angefangen. Ich finde ganz lustig wie alle auf das T schimpfen. Vielleicht sollten sich einige mal vor Augen führen, das ohne den T aus Bonn im Langkreis NDH nicht viel ginge. Mal abgesehen von den Orten wie Werther, Sollstedt, die von Encoline versorgt wurden.
Auch wenn man Anschlüsse bei Strato, 1&1 oder der gleichen hat, sollte man nicht denken das sie (1&1 und co) einen großzügig zum kleinen Preis versorgen! Nein die geben für Netzausbau im Landkreis keinen Cent aus! Sie nutzen die Netze von T !!! und warten das ausgebaut wird….
Dieses Land ist eben toll reguliert !
Pe_rle
25.03.2011, 14:25 Uhr
T Punkt
bringen wir es mal auf den Punkt,wird ganz leicht hin gesagt. Ich pflichte H.M. mal bei das er oder sie garnicht so falsch liegt. Ich wollte auch mal Geld sparen und hab gewechselt.
Dann sollte 1&1 nur noch die Telefonleitung von der Telekom in Ihr System einfügen,Ergebnis 13 Wochen kein Telefon und Internet,von Service ganz zu schweigen.
Jetzt bin ich wieder beim Rosa Riesen und hab sogar 24 Std Service Bei anderen Anbietern mag es klappen, aber wehe wenn was nicht geht
hamster
25.03.2011, 15:41 Uhr
der punkt ?
hat bei dir Pe_le funktioniert. Die T...läßt dich einfach 13 Wochen auf dem Port hämgen und gibt ihn für andere Anbieter nicht frei. Also bist du sauer und bleibst bei T und zahlst für weniger Leistung mehr Euros.
TeeEff
25.03.2011, 17:49 Uhr
Deutschland=Internet-Entwicklungsland!
In Finnland haben seit Juli 2010 alle Bürger einen gesetzlichen Anspruch auf Breitbandverbindungen mit mindestens 1 MBit/s. 5 Jahre später soll dies auf einen gesetzlich verbrieften Zugang zu 100-MBit/s-Verbindungen ausgebaut werden.
Außer Finnland ist Frankreich eines der wenigen Länder, das einen Internetzugang als Grundrecht gesetzlich verankert hat, wobei in Frankreich aber nur das Recht auf Internetzugang, nicht aber auf Breitbandzugang wie in Finnland festgelegt wurde.
Über die asiatischen Hightechländer will ich mal ganz schweigen, wobei es dort ohne politische Initiativen funktioniert.
Pe_rle
25.03.2011, 19:33 Uhr
Hamster
an die NNZ, ich antworte nur zur Richtigstellung damit nichts falsches weiter erzählt wird
Hamster, nein da hast du nicht recht, ich war schon lange nicht mehr bei der Telekom, aber es dauert eine gewisse Zeit, bis man seinen Telefonanschluss mit Nummer nachholen kann.
Die Schlamperei war eindeutig ein Fehler von 1&1.
weiße Flecken
Bei der Anzahl der Kommentare merkt man dass es sicher viele Probleme mit der Versorgung im Landkreis bzw. bei der Versorgung der Republik gibt. Schlecht ist dass diese Probleme allen bekannt sind aber über Jahre nicht gelöst werden. Trotz vollmundiger Versprechen des Landes und des Staates geschieht in den so genannten Weißen Flecke wenig bis gar nichts.
Sicher ließt man hier und da mal dass wieder Orte versorgt werden. Für viele dieser Orte ist das aber nur mit hohen finanziellen Aufwand möglich. Für kleine Orte sind solche Ausgaben nicht oder nur sehr schwer zu realisieren. Die meisten Orte haben bereits sehr angespannte Haushalte auf Grund geringerer Zuweisungen, fehlender Einnahmen und hoher Umlagen für Kindergarten, Schule und Kreis. Diese Ausgaben übersteigen zum Teil schon die Zuweisungen die vom Land kommen. Wo bitte schön soll den da noch Luft sein für Breitbandausbau?? Ist man denn auf Grund seines Wohnsitzes benachteiligt?
Das kann es doch nicht sein. Hier ist die Politik von unten nach oben gefragt den Bürgern, die den gewählten Leuten mal ihre Stimme gaben zu helfen. Es kann doch nicht sein das es auf Grund seines Wohnsitzes eine Zwei Klassen Gesellschaft gibt. Die einen die Breitband haben und nichts dafür tun mussten und die anderen die es sich nicht leisten können…….
Breitband bzw. Zugang zum Internet zu erschwinglichen Preisen ist das Problem und nicht notleidenden Banken oder verarmten Hoteliers Steuergelder in den Rachen zu stopfen...
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