Mo, 16:38 Uhr
21.03.2011
Weniger Drogentote
In Erfurt ist heute die Zahl der Drogentoten in Thüringen im vergangenen Jahr bekanntgegeben worden. Und da lässt sich eine erfreuliche Tendenz feststellen...
Heike Taubert (SPD), die für Gesundheit zuständige Ministerin sagte dazu: Im Jahr 2010 starben in Thüringen sieben Menschen an den Folgen des Konsums von Rauschgift. Im Jahr zuvor waren es noch zwölf. Damit liegen wir – nach einem deutlichen Anstieg von fünf Todesfällen im Jahr 2007 auf 15 im Jahr 2008 – unter dem durchschnittlichen Niveau der Jahre seit 2000. Dennoch: Jeder Drogentote ist einer zuviel.
Für die Thüringer Gesundheitsministerin ist der erfreuliche Abwärtstrend kein Grund zur Entwarnung. Rauschgift gehört zu den größten Gefährdungen für eine gesunde Entwicklung gerade bei jungen Menschen. Durch Drogen kann es bereits nach kurzer Zeit zur Zerstörung sozialer Beziehungen kommen. Drogenkonsum kann zur Verweigerung von Schule, Berufsausbildung und Berufsarbeit führen. Zudem bringen Drogen erhebliche unmittelbare Risiken für Körper und Seele mit sich. Der Rauschgifttod ist der tragische Endpunkt einer fatalen Entwicklung. Dagegen können wir durch umfassende Prävention in der Bevölkerung, rechtzeitiges Erkennen und Helfen im Einzelfall sowie konsequente Bekämpfung des Rauschgiftmarktes etwas tun, sagte Heike Taubert.
Laut Gesundheitsministerin verfügt die Thüringer Suchtkrankenhilfe über ein landesweites Netz von Angeboten. Es steht jugendlichen Konsumenten, deren Eltern, Geschwistern, Freunden, Lehrern oder Arbeitskollegen zur Verfügung. Dieses Angebot ist nötig, um so früh und so sachkundig wie möglich auf Betroffene zugehen zu können. Fragen Sie in Ihrem Gesundheitsamt oder bei der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen nach einer Suchtberatungsstelle in Ihre Nähe. Kontaktinformationen: http://www.tls-suchtfragen.de/ oder 0361 – 74 64 585
Hintergrund: Sieben Personen fanden im Jahr 2010 im Zusammenhang mit dem missbräuchlichen Konsum von Betäubungs- oder Ausweichmitteln den Tod (2009: 12 Personen). Vier Personen starben an einer Herionintoxikation (Überdosis), eine an einer Methamphetaminüberdosierung. Eine Person kam unter Drogeneinfluss bei einem Unfall ums Leben und eine weitere tötete sich in der Folge massiven Betäubungsmittelkonsums selbst.
Autor: nnzHeike Taubert (SPD), die für Gesundheit zuständige Ministerin sagte dazu: Im Jahr 2010 starben in Thüringen sieben Menschen an den Folgen des Konsums von Rauschgift. Im Jahr zuvor waren es noch zwölf. Damit liegen wir – nach einem deutlichen Anstieg von fünf Todesfällen im Jahr 2007 auf 15 im Jahr 2008 – unter dem durchschnittlichen Niveau der Jahre seit 2000. Dennoch: Jeder Drogentote ist einer zuviel.
Für die Thüringer Gesundheitsministerin ist der erfreuliche Abwärtstrend kein Grund zur Entwarnung. Rauschgift gehört zu den größten Gefährdungen für eine gesunde Entwicklung gerade bei jungen Menschen. Durch Drogen kann es bereits nach kurzer Zeit zur Zerstörung sozialer Beziehungen kommen. Drogenkonsum kann zur Verweigerung von Schule, Berufsausbildung und Berufsarbeit führen. Zudem bringen Drogen erhebliche unmittelbare Risiken für Körper und Seele mit sich. Der Rauschgifttod ist der tragische Endpunkt einer fatalen Entwicklung. Dagegen können wir durch umfassende Prävention in der Bevölkerung, rechtzeitiges Erkennen und Helfen im Einzelfall sowie konsequente Bekämpfung des Rauschgiftmarktes etwas tun, sagte Heike Taubert.
Laut Gesundheitsministerin verfügt die Thüringer Suchtkrankenhilfe über ein landesweites Netz von Angeboten. Es steht jugendlichen Konsumenten, deren Eltern, Geschwistern, Freunden, Lehrern oder Arbeitskollegen zur Verfügung. Dieses Angebot ist nötig, um so früh und so sachkundig wie möglich auf Betroffene zugehen zu können. Fragen Sie in Ihrem Gesundheitsamt oder bei der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen nach einer Suchtberatungsstelle in Ihre Nähe. Kontaktinformationen: http://www.tls-suchtfragen.de/ oder 0361 – 74 64 585
Hintergrund: Sieben Personen fanden im Jahr 2010 im Zusammenhang mit dem missbräuchlichen Konsum von Betäubungs- oder Ausweichmitteln den Tod (2009: 12 Personen). Vier Personen starben an einer Herionintoxikation (Überdosis), eine an einer Methamphetaminüberdosierung. Eine Person kam unter Drogeneinfluss bei einem Unfall ums Leben und eine weitere tötete sich in der Folge massiven Betäubungsmittelkonsums selbst.

