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Fr, 17:19 Uhr
18.03.2011

Umweltfreundlich “Made in Thüringen”

Auf die Suche nach Thüringer Unternehmen, die zukunftsweisende Technologien anbieten, begaben sich in dieser Woche zwei bündnisgrüne Landtagsabgeordnete in Nordhausen. Hintergrund ist das Interesse an innovativen Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität und im öffentlichen Personennahverkehr.

Akkus und mehr (Foto: privat) Akkus und mehr (Foto: privat)

Jennifer Schubert und Dirk Adams wurden dabei von Gisela Hartmann, Sprecherin des Kreisverbandes von Bündnis90 / Die Grünen in Nordhausen, begleitet (nnz-tv hatte bereits berichtet). Ziel war es sowohl die Firmen näher kennen zu lernen und sich darüber zu informieren, wie sich die Rahmenbedingungen für innovative Entwicklungen “Made in Thüringen” verbessern lassen.

So erläuterte die Firma GAIA den interessierten Besuchern ihre Lösungen in den Bereichen Umwelt und Verkehr. Das Unternehmen produziert Lithium-Akkumulatoren, vor allem für die wachsenden Märkte der Elektro-Autos und erneuerbaren Energien. Das Unternehmen beschäftigt fast 70 Mitarbeiter und produziert jährlich inzwischen über 50.000 Batteriezellen am Standort Nordhausen.

Durch das Werk führten der Geschäftsführer Theodoor Kremers und der Vertriebsleiter Norbert Grein, die einige der innovativen Produkte vorstellten. Besonders durch ein selbst entwickeltes Produktionsverfahren, welches die erforderliche Menge an Lösungsmitteln enorm reduziert, hebe sich GAIA laut Kremers deutlich von den Wettbewerbern ab. Auch ein Superlativ konnte man bereits vorweisen. Die Firma hatte die weltweit größte Lithium-Batterie für das Solarschiff “Planet Solar” konstruiert und hergestellt. Dieses befindet sich seit über 170 Tagen auf einer Weltumfahrung um einen neuen Weltrekord für regenerativ angetriebene Fahrzeuge aufzustellen. (www.planetsolar.org )

Der Durchbruch zur Massenanwendung erfordert jedoch noch konsequente Weiterentwicklung stellten die beiden Abgeordneten fest. Besonders die Energiedichte der Batteriezellen müsste weiter gesteigert werden. Sie bestimmt, wieviel Strom in einer Batterie gespeichert werden kann. Damit ließen sich auch die Kosten spürbar senken. Der Nachschub der benötigten Rohstoffe stelle das Unternehmen derzeit vor keine allzu großen Probleme, so der Geschäftsführer. Das Recycling sei zwar komplizierter als bei anderen Typen, aber letztlich doch möglich.
Autor: nnz

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