Fr, 14:00 Uhr
18.03.2011
Schulbank gedrückt
Zum dritten Fortbildungstag zum Thema Kinderschutz trafen sich in dieser Woche die Beratungslehrer aller Schulen des Landkreises in der Berufsschule Morgenröte. Ein Bericht von Jessica Piper...
Ziel war es, die bestehenden Netzwerkstrukturen im Kinderschutz mit den aktiven Partner vor Ort kennen zu lernen. Bereits seit vielen Jahren engagieren sich im Netzwerk Kinderschutz die Mitglieder des regionalen Arbeitskreises gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen, die sich nun engagiert in die Lehrerweiterbildung einbrachten. In drei Arbeitsgruppen stellten sie ihre Arbeit, die Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern, ihre Kinder und Jugendlichen sowie die Beratungslehrer vor.
Die Pädagogen konnten den Netzwerkmitgliedern Fragen stellen, Erfahrungen austauschen und Ideen zur weiteren Zusammenarbeit sammeln. Themen waren zum Beispiel die Angebotspalette des Nordhäuser Familienzentrums mit dem dort integrierten Kinderschutzdienst, die mögliche Unterstützung durch die Ärzte und Therapeuten der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt, der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen und des Weißen Rings sowie die Aufgaben und Befugnisse der Polizei beim Kinderschutz.
Der Fachbereich Jugend und Soziales des Landratsamtes erörterte präventive und erzieherisch unterstützende Hilfen im Rahmen des Kinder- und Jugendhilferechts. Ein Nordhäuser Familienrichter schilderte aus seinem Tätigkeitsfeld sehr einprägsam die Rolle der Eltern, die des Jugendamtes und der Familienrichter. Den nicht immer leicht zu durchschauenden Paragraphendschungel lichtete der Richter und beschrieb sehr gut die mögliche gerichtliche Einflussnahme.
Noch einmal werden sich die Beratungslehrer treffen, um den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung an ihren Schulen als gemeinsame Aufgabe aller Pädagogen als erfahrene Fachkräfte zu begleiten. Dieses Fortbildungsangebot hat der Soziale Dienst des Landratsamtes Nordhausen fachlich und organisatorisch unterstützt, um die Lehrkräfte bei der Umsetzung des Thüringer Schulgesetzes zu beraten und zu unterstützen.
Autor: nnzZiel war es, die bestehenden Netzwerkstrukturen im Kinderschutz mit den aktiven Partner vor Ort kennen zu lernen. Bereits seit vielen Jahren engagieren sich im Netzwerk Kinderschutz die Mitglieder des regionalen Arbeitskreises gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen, die sich nun engagiert in die Lehrerweiterbildung einbrachten. In drei Arbeitsgruppen stellten sie ihre Arbeit, die Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern, ihre Kinder und Jugendlichen sowie die Beratungslehrer vor.
Die Pädagogen konnten den Netzwerkmitgliedern Fragen stellen, Erfahrungen austauschen und Ideen zur weiteren Zusammenarbeit sammeln. Themen waren zum Beispiel die Angebotspalette des Nordhäuser Familienzentrums mit dem dort integrierten Kinderschutzdienst, die mögliche Unterstützung durch die Ärzte und Therapeuten der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt, der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen und des Weißen Rings sowie die Aufgaben und Befugnisse der Polizei beim Kinderschutz.
Der Fachbereich Jugend und Soziales des Landratsamtes erörterte präventive und erzieherisch unterstützende Hilfen im Rahmen des Kinder- und Jugendhilferechts. Ein Nordhäuser Familienrichter schilderte aus seinem Tätigkeitsfeld sehr einprägsam die Rolle der Eltern, die des Jugendamtes und der Familienrichter. Den nicht immer leicht zu durchschauenden Paragraphendschungel lichtete der Richter und beschrieb sehr gut die mögliche gerichtliche Einflussnahme.
Noch einmal werden sich die Beratungslehrer treffen, um den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung an ihren Schulen als gemeinsame Aufgabe aller Pädagogen als erfahrene Fachkräfte zu begleiten. Dieses Fortbildungsangebot hat der Soziale Dienst des Landratsamtes Nordhausen fachlich und organisatorisch unterstützt, um die Lehrkräfte bei der Umsetzung des Thüringer Schulgesetzes zu beraten und zu unterstützen.

