So, 11:13 Uhr
25.05.2003
nnz-Forum: Gegen Rohstoffabbau
Neustadt/Nordhausen (nnz). In der Nähe von Neustadt soll ein Golfpark entstehen. Aber auch ein Tagebau soll aufgeschlossen werden. Gegen den Rohstoffabbau machen neben der Kommune auch die Bündnisgrünen mobil.
Die Bündnisgrünen Nordhausen unterstützen alle Bemühungen im Südharz für einen Kultur-, Natur- und Gesundheitstourismus. Sie teilen die Auffassung des Bürgermeisters von Neustadt, dass es einen Neuaufschluß von Bergwerksfeldern in der Nähe der Tourismushochburg im Südharz nicht geben darf. Der Tourismus ist ein nachhaltiges Wirtschaftskonzept für die Region. Der Rohstoffabbau zerstört das Landschaftsbild, bringt Lärm- und Staubemissionen und zerstört damit zukunftsfähige Arbeitsplätze. Die Wertschöpfung der Rohstoffabbaufirmen im Landkreis liegt weit unter der des Tourismus.
Selbst Wirtschaftsminister Franz Schuster brachte anlässlich eines Informationsgespräches mit der Fraktionsvorsitzenden von Bündnis90/Die Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckhardt, sein Unverständnis zur anhaltenden Diskussion zum Rohstoffabbau in Nordthüringen zum Ausdruck. Es lägen genügend Rohstoffe auf Halde und die Nachfrage sei nicht groß. Also was solle diese Diskussion, war die Auffassung von Schuster.
Beim allem Verständnis für die Gipsindustrie sollte der Verzicht auf die Neuerschließung des Feldes Günzdorf durch eine Walkenrieder Firma im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung der Region erklärt werden. Dieser Verzicht entspräche der Willensbekundung des Stadtrates und des Kreistages und der Mehrheit von Nordhausen.
Gisela Hartmann, stellv. Kreisvorsitzende Bündnis90/Die Grünen
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie Bündnisgrünen Nordhausen unterstützen alle Bemühungen im Südharz für einen Kultur-, Natur- und Gesundheitstourismus. Sie teilen die Auffassung des Bürgermeisters von Neustadt, dass es einen Neuaufschluß von Bergwerksfeldern in der Nähe der Tourismushochburg im Südharz nicht geben darf. Der Tourismus ist ein nachhaltiges Wirtschaftskonzept für die Region. Der Rohstoffabbau zerstört das Landschaftsbild, bringt Lärm- und Staubemissionen und zerstört damit zukunftsfähige Arbeitsplätze. Die Wertschöpfung der Rohstoffabbaufirmen im Landkreis liegt weit unter der des Tourismus.
Selbst Wirtschaftsminister Franz Schuster brachte anlässlich eines Informationsgespräches mit der Fraktionsvorsitzenden von Bündnis90/Die Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckhardt, sein Unverständnis zur anhaltenden Diskussion zum Rohstoffabbau in Nordthüringen zum Ausdruck. Es lägen genügend Rohstoffe auf Halde und die Nachfrage sei nicht groß. Also was solle diese Diskussion, war die Auffassung von Schuster.
Beim allem Verständnis für die Gipsindustrie sollte der Verzicht auf die Neuerschließung des Feldes Günzdorf durch eine Walkenrieder Firma im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung der Region erklärt werden. Dieser Verzicht entspräche der Willensbekundung des Stadtrates und des Kreistages und der Mehrheit von Nordhausen.
Gisela Hartmann, stellv. Kreisvorsitzende Bündnis90/Die Grünen
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.


