Mi, 14:32 Uhr
02.03.2011
Schreckminuten für die Zweite
Nach 13 Minuten war die Begegnung nur noch Nebensache für die NSV Spieler. Die schwere Verletzung eines Südharzers legte einen Schatten von Freudlosigkeit über das Spiel beider Mannschaften. Frank Ollech berichtet...
Die II. Männermannschaft des NSV fuhr mit dem Willen gemeinsam ein gutes Spiel gegen den SV Görmar, dem Tabellenzweiten, zu bestreiten nach Mühlhausen. Für die Zweite des NSV lief es in dieser Spielserie von Anfang an nicht rund. Durch berufliche Verpflichtungen veränderte sich die Aufstellung von Spiel zu Spiel, so auch gegen den SVG. Auch wenn die Nordhäuser und Görmar im Nachwuchs eine Spielgemeinschaft unterhalten, konnte man auf Gastgeschenke nicht hoffen.
Die Begegnung begann mit Anwurf für den NSV, die in der Folgezeit mit der neuen Mannschaftsaufstellung so einige Probleme im Angriff hatten. Diese egalisierte jedoch die gute Abwehrarbeit, so wurde eine Vielzahl von Bällen erkämpft. Leider hielt der Angriff auch im Weiteren da nicht ganz mit.
In der 13. Minute dann das Unfassbare. Die Begegnung musste für über 20 Minuten unterbrochen werden. Was war passiert? Der Nordhäuser Spielmacher Martin Pooch kugelte sich in der Abwehr, beim Kampf um den Ball, die Schulter aus. Der herbeigerufene Notarzt lieferte ihn sofort ins Krankenhaus ein. Der Schock saß auf beiden Seiten tief, der Handball nur noch Nebensache. Doch die Begegnung musste fortgesetzt werden, auch wenn die Akteure auf dem Spielfeld nicht die Spur von Lust verspürten. Die NSV Spieler, verständlicher Weise geschockt, erholten sich bis zur Halbzeit nicht. Der 14:7 Pausenstand Ausdruck der schweren Verletzung von Martin Pooch.
Doch schon zur Pause hellten sich die Gesichter auf, die Nachrichten aus dem Krankenhaus sorgten dafür. Die Schulter wurde ohne Probleme wieder eingerenkt und Pooch auf dem Weg der Besserung.
Mit dieser Nachricht lief der NSV mit veränderter Aufstellung zur zweiten Halbzeit auf. Mit einer kompakten Deckungsarbeit wollten sie die Gastgeber nun ärgern. Der SVG, ebenfalls von den Nachrichten erleichtert, hatten von nun an einen Gegner auf Augenhöhe.
Das Konzept ging auf und der NSV nagte am Vorsprung der Hausherren. Leider konnten nicht alle Chancen konsequent genutzt. Am Ende war es dann eine Kraft- und Kopffrage. Ein paar verlorene Bälle und die sich bietenden Konterangriffe nutzten die Gastgeber zum knappen 27:24 Erfolg.
Am Ende war der Spielstand nebensächlich. Die Sorge um ihren Mitspieler bestimmte, zumindest eine Halbzeit lang, das Spiel des NSV.
Bogdahn, Frank/Grimm, Marcus/ Flötling, Christian 7/ Wolff, Thomas 1/ Pooch, Martin/ Strache, Marc 2/ Bischoff, Normen 2/ Hendrich, Tim 7/ John, Stefan 3/ Buchardt, Leander 2
Autor: nnzDie II. Männermannschaft des NSV fuhr mit dem Willen gemeinsam ein gutes Spiel gegen den SV Görmar, dem Tabellenzweiten, zu bestreiten nach Mühlhausen. Für die Zweite des NSV lief es in dieser Spielserie von Anfang an nicht rund. Durch berufliche Verpflichtungen veränderte sich die Aufstellung von Spiel zu Spiel, so auch gegen den SVG. Auch wenn die Nordhäuser und Görmar im Nachwuchs eine Spielgemeinschaft unterhalten, konnte man auf Gastgeschenke nicht hoffen.
Die Begegnung begann mit Anwurf für den NSV, die in der Folgezeit mit der neuen Mannschaftsaufstellung so einige Probleme im Angriff hatten. Diese egalisierte jedoch die gute Abwehrarbeit, so wurde eine Vielzahl von Bällen erkämpft. Leider hielt der Angriff auch im Weiteren da nicht ganz mit.
In der 13. Minute dann das Unfassbare. Die Begegnung musste für über 20 Minuten unterbrochen werden. Was war passiert? Der Nordhäuser Spielmacher Martin Pooch kugelte sich in der Abwehr, beim Kampf um den Ball, die Schulter aus. Der herbeigerufene Notarzt lieferte ihn sofort ins Krankenhaus ein. Der Schock saß auf beiden Seiten tief, der Handball nur noch Nebensache. Doch die Begegnung musste fortgesetzt werden, auch wenn die Akteure auf dem Spielfeld nicht die Spur von Lust verspürten. Die NSV Spieler, verständlicher Weise geschockt, erholten sich bis zur Halbzeit nicht. Der 14:7 Pausenstand Ausdruck der schweren Verletzung von Martin Pooch.
Doch schon zur Pause hellten sich die Gesichter auf, die Nachrichten aus dem Krankenhaus sorgten dafür. Die Schulter wurde ohne Probleme wieder eingerenkt und Pooch auf dem Weg der Besserung.
Mit dieser Nachricht lief der NSV mit veränderter Aufstellung zur zweiten Halbzeit auf. Mit einer kompakten Deckungsarbeit wollten sie die Gastgeber nun ärgern. Der SVG, ebenfalls von den Nachrichten erleichtert, hatten von nun an einen Gegner auf Augenhöhe.
Das Konzept ging auf und der NSV nagte am Vorsprung der Hausherren. Leider konnten nicht alle Chancen konsequent genutzt. Am Ende war es dann eine Kraft- und Kopffrage. Ein paar verlorene Bälle und die sich bietenden Konterangriffe nutzten die Gastgeber zum knappen 27:24 Erfolg.
Am Ende war der Spielstand nebensächlich. Die Sorge um ihren Mitspieler bestimmte, zumindest eine Halbzeit lang, das Spiel des NSV.
Bogdahn, Frank/Grimm, Marcus/ Flötling, Christian 7/ Wolff, Thomas 1/ Pooch, Martin/ Strache, Marc 2/ Bischoff, Normen 2/ Hendrich, Tim 7/ John, Stefan 3/ Buchardt, Leander 2

