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Do, 20:34 Uhr
15.05.2003

Regionale Verbundenheit

Nordhausen (nnz). Am kommenden Sonnabend um 14 Uhr gibt es auf dem Göldner in Sondershausen ein wahres Fußballfest. Zum einen kommt es zu dem mit Spannung erwarteten Thüringenderby zwischen Sondershausen und Gotha und im Vorspiel treffen zwei Teams aufeinander, die Fußballgeschichte geschrieben haben. nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg mit Einzelheiten.


Am kommenden Sonnabend um 14 Uhr brennt auf dem Göldner in Sondershausen die Luft, wenn das Oberligateam von Eintracht Sondershausen den SV Wacker 07 Gotha empfängt. Die Begegnung kann eine Vorentscheidung bringen, vorausgesetzt es gibt einen Sieger - ein Unentschieden nützt keiner der beiden Mannschaften. Mit einem vollen Erfolg würden Musikstädter einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt tun. Mit großem Interesse werden sicherlich auch die Kicker der Zweit- und Drittplazierten in der Landesklasse die Partie verfolgen, denn wenn nur eine Thüringer Mannschaft aus der Oberliga absteigt, berechtigt der zweite Tabellenplatz in den beiden Landesklasse-Staffeln zu Relegationsspielen, um den dritten Aufsteiger in die Thüringenliga zu ermitteln.

Aus den letzten beiden Partien in der laufenden Saison - auswärts gegen den HFC und daheim gegen Zwickau - benötigt die Sondershäuser Eintracht dann noch einen Punkt. Gotha hat zwar das vermeintlich leichtere Restprogramm, würde aber im Falle einer Niederlage auf dem Göldner hinter den Musikstädtern bleiben.

Das Sondershäuser Fußballfest eröffnen um 12 Uhr die beiden Traditionsteams von Wacker 90 Nordhausen und Eintracht Sondershausen, was sicherlich so manchen Wacker-Fan zum Besuch der Begegnung animieren wird. Es gibt ein Wiedersehen mit ehemaligen bekannten Nordhäuser Fußballgrößen wie R. Langnickel, O. Eisfeld, A. Ließmann, B. Eisenschmidt, H. Weißhaupt, L. Nebelung, H. Beck, A. Gogsch, H. Kriesche, U. Etzrodt, F. Ludwig, A. Forberger, R. Schwollow, P. Zepezauer, Jörg Weißhaupt, G. Engelmann, F. Karthäuser und B. Kellner. Auf Sondershäuser Seite werden voraussichtlich Harnack im Tor, in der Abwehr Brosselt, Demmer, Franke, Bertram, Drescher sowie im Mittelfeld und im Angriff Iffarth, Garthoff, Gorille, Flehmig, Duft, Böse und Kellner zum Einsatz kommen. Die Partie wird geleitet vom renommierten einstigen internationalen Schiedsrichter Adolf Prokop.

„Das Spiel der Traditionsmannschaften soll die regionale Verbundenheit zwischen Nordhausen und Sondershausen demonstrieren. Die Wacker-Oldies drücken der Eintracht ganz fest die Daumen und hoffen, dass die Venth-Elf den Klassenerhalt schafft“, so Mittelfeldspieler Arndt Forberger gegenüber der nnz. Die Zuschauer, darunter hoffentlich auch viele Nordhäuser, können sich auf ein gepflegtes und interessantes Fußballspiel freuen und sich auf die im Anschluss beginnende entscheidende Oberligapartie einstimmen.
Autor: rh

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