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So, 12:11 Uhr
27.02.2011

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Nach einer Anfrage der LINKEN bei der Bundesregierung liegt im Kreis Nordhausen der Anteil der Leiharbeitsplätze an allen offenen Stellen im Januar 2011 bei 25,4 Prozent. Damit einher geht das Wachstum von Niedriglöhnen. Was aber sagt die Nordhäuser LINKE dazu?


Denn während der mittlere Lohn (Medianentgelt) eines Vollzeitbeschäftigten in Nordhausen - auf alle Branchen betrachtet - bei 1.945 Euro pro Monat liegt, sind es bei Leiharbeitsbeschäftigten thüringenweit lediglich um die 1.145 Euro. In Anbetracht dieser Entwicklung sagt Rainer Bachmann, der Kreisvorsitzende: „Die ungleiche Behandlung von regulär Beschäftigten auf der einen und Leiharbeitskräften auf der anderen Seite muss beendet werden. Die LINKE fordert, das Prinzip 'Gleicher Lohn für gleiche Arbeit' ohne Wenn und Aber ab dem ersten Einsatztag per Gesetz festzuschreiben", meint Bachmann

Außerdem sei die Einsatzzeit für Leiharbeitnehmer auf längstens drei Monate zu beschränken. So werde die Leiharbeit strikt begrenzt und die Entstehung regulärer Arbeitsplätze gefördert. Der Druck auf die Bundesregierung müsse erhöht werden, damit sie ihren Lobbyismus für die Arbeitgeber beende. Die Beschäftigten dürfen nicht weiter im Regen stehen gelassen werden.

Das Prinzip „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ nutze nicht nur den Beschäftigten. Auch die Steuerzahler würden entlastet. "In Nordhausen bekommen 13,9 Prozent der Leiharbeitsbeschäftigten zusätzlich zu ihrem Lohn Hartz IV-Leistungen, weil ihr Lohn nicht zum Leben reicht. Hierfür wurden allein im Juni 2010 70.708 Euro im Kreis Nordhausen ausgegeben“, so der Kreisvorsitzende Rainer Bachmann.
Autor: nnz

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Kommentare
H.Buntfuß
27.02.2011, 14:38 Uhr
Herr Bachmann.......,
was unternehmen Sie und ihre Partei hier in Nordhausen gegen diesen erbärmlichen Zustand? Reden und Schreiben, helfen da nicht viel, es zählen nur Taten und davon ist nichts zu sehen, oder bin ich blind?
Der Roland
27.02.2011, 15:03 Uhr
Was
, verehrter Werner, würden Sie denn unternehmen? Was können Sie ändern, wenn Sie nicht die gesetzgebende Kraft sind? Ich erbitte IHre Vorschläge. Nölen kann jeder.
Mister X
27.02.2011, 18:38 Uhr
Roland...
ich habe nicht gewusst, dass ein gewisser Werner Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKEN ist. Dann hätten Sie allerdings Recht, wenn Sie von ihm Lösungsvorschläge verlangen. Die Linkspartei traut sich nicht aus ihren Löchern, weil sie auf ein Bündnis mit der „SPD“ hofft und genau aus diesen Grund hält sie still.

Sagte nicht schon Ernst, wir dürfen uns nicht so sehr um soziale Themen kümmern, das schadet unserer PARTEI. Und Sie, Roland, verlangen von Kritikern sie sollen der Partei ein Konzept vorlegen, ist das nicht ein wenig Weltfremd?
TeeEff
27.02.2011, 19:20 Uhr
Lustig...
sich auf der einen Seite über Demonstrationen der Linken und Aktionstage aufregen, immer deren stehen zur Freiheitlich Demokratischen Grundordnung in Frage stellen, laut Stasi Stasi rufen, Kandidaten diskreditieren usw.

Aber trotzdem von ihr verlangen mehr zu tun, als im Rahmen der gesetzliche möglichen Oppositionsarbeit möglich ist...

Über sehr niedrige Teilnahmen an den Aktionen, durch die Bürger deren Interessen man ja da vertreten will und die aus ureigenem Antrieb mitmachen sollten, ganz zu schweigen.

Stellt Euch vor es ist Demo und keiner geht hin...
Eckenblitz
27.02.2011, 20:55 Uhr
Liebe Genossen
Ich wüsste nicht wann die Nordhäuser LINKE in letzter Zeit zur Demonstration gegen die Hartz-IV-Gesetze aufgerufen hätte? Diese Partei haut doch nur auf den Putz,wenn es um die Rechten geht. Warum sie dass tut, ich vermute mal sie will mit diesen Aktionen nur von ihrer Vergangenheit ablenken.

Wenn es um Hartz-IV geht sind die Nordhäuser LINKEN sehr klein laut, warum? Verlangt ihre Genossin, die 2 Beigeordnete nicht immer wieder die Kürzung bei den Unterkunft und Heizungskosten für Hartz-IV-Empfänger?
Luftikus
27.02.2011, 21:47 Uhr
Nicht immer ist die Wirtschaft schuld
Es gibt zahlreiche verschiedene Leiharbeiterfirmen, die oft in großen Betrieben tätig sind und deren Arbeiter unterschiedlich entlohnt werden. Nicht selten zahlen Unternehmen für fachliche Leiharbeiter die selben monatlichen Kosten wie für Eigene, nur streichen die Vermittlungsfirmen teilweise ordentlich ein. Daher denke ich, dass hier auch Druck auf die Vermittlungsfirmen ausgeübt werden muß, ihren Leuten mehr Geld zu zahlen.

Hier muß was passieren, und vor allen auch von anderen Parteien.
Retupmoc
28.02.2011, 09:10 Uhr
Nur die Regierung ist schuld,
weil sie dieses ganze Dilemma mit ihren sinnfreien Gesetzen erst ermöglicht. Leiharbeit gehört abgeschafft, denn Leiharbeit ist nichts anderes als moderner Sklavenhandel. Genauso wie Hartz 4 und co. nichts in einem modernen Staat zu suchen haben.

In einem anderen Forum, hat man mich wegen meiner Meinung zum Lokführerstreik teilweise kritisiert. Hier sind wir am gleichen Punkt. Ich bin gegen diesen Lokführerstreik, weil Menschen die schon knapp 3000 Euro im Monat verdienen für Lohnerhöhungen einen Streik auf Kosten von Menschen austragen, die noch weniger in der Tasche haben als sie. Schichtarbeiter, Mütter mit Kindern, Berufsschüler. Das ist fies und deshalb nicht richtig.

Warum gehen denn die Lokführer, die keinen Dienst haben nicht nach Berlin und versperren Merkel und Co. den Zustritt zum Bundestag? Warum verbrüdern Sie sich nicht mit Leiharbeiter, Friseusen, Billiglohnverdienern und bilden eine Menschenkette um das Regierungsviertel? Weil diese Leute keinen haben, der sie führt. Dies wäre eigentlich die Aufgabe der Linken, aber die erschöpft sich ja seit Monaten nur noch in hohlen Phrasen und Leute nach Dresden karren, die ein bisschen gegen Braun randalieren.

Wie lange schauen sich den unsere Bürger diesen Mist noch an? Rente mit 67, niedrigerer Lohn im Osten als im Westen, Abzocke wohin man schaut (gell Herr Rösler?), unfähige Politiker (von der Leyen), Betrüger wie von und zu G. usw. Wehrt Euch endlich. Und wenn die Linke nicht in der Lage ist, ausser ein paar Statistiken zu veröffentlichen, dann wird Sie nicht mehr gebraucht. Die Zeiten des Reden schwingen ist vorbei.

Völker, hört die Signale, auf zum letzten Gefecht !
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