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Mi, 14:37 Uhr
14.05.2003

Ausschuß bewegte sich im „Grenzgebiet“

Nordhausen (nnz). Die Arbeit in den Ausschüssen des Kreistages muß nicht langweilig sein. So zum Beispiel im Umweltausschuß. Dessen Mitglieder wagten sich jetzt über die Grenze und besuchten dort ein Unternehmen, das sowohl in Thüringen als auch in Sachsen-Anhalt tätig ist.


Vor Ort In der vergangenen Woche beriet der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten des Nordhäuser Kreistages in einer auswärtigen Sitzung. Die Mitglieder machten sich bei einem Besuch im Alten Stolberg kundig und ließen sich von Vertretern der Firma Knauf über den Fortgang der Renaturierung informieren.

Als beispielgebend für die Rohstoffindustrie kann man die Tatsache bezeichnen, dass Knauf Rottleberode eine Forstwirtschaftsabteilung unterhält, die die Aufforstung und Renaturierung fachlich und technisch umsetzt. „Die unterschiedlichen Phasen der Renaturierung konnten an der Krebsbachwand sehr eindrucksvoll dargestellt werden“, so Ausschussvorsitzender Maik Schröter (CDU) gegenüber nnz. Im Anschluss fand die Beratung im Hotelrestaurant Kalkhütte statt. Hier nutzten die Mitglieder des Ausschusses die Gelegenheit, weitere Fragen an die Vertreter des Unternehmens, Forstingenieur Lars Kothe und Chefgeologe Dr. Jörg Zibell, zu stellen.

Weitere Themen waren der Stand der Ausschreibung der Sammlung und Verwertung des Gelben Sackes durch DSD (Duales System Deutschland GmbH). Hier wird es künftig Änderungen geben. So werden die neuen gelben Säcke stabiler und mittels Zugband verschließbar sein. Außerdem werden die nicht bepfandeten Dosen nach der Umstellung nicht mehr mit dem Glasbehälter, sondern über den gelben Sack bzw. über die entsprechenden Container eingesammelt und der Verwertung zugeführt. Abschließend wurde der Ablauf und das Thema für das diesjährige Umweltfest beraten. Auch hier stehen die Wertstofftrennung und Abfallvermeidung im Mittelpunkt.
Autor: nnz

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