Mi, 12:12 Uhr
23.02.2011
Neuer Weg wird neu
Der Neue Weg in Nordhausens Altstadt wird in diesem Jahr grundlegend erneuert. Im Zuge der Bauarbeiten wird ein kombinierter Rad-Gehweg entstehen. Für die Sanierung des Weges wird das ursprüngliche Pflaster verwendet. Hier weitere Fakten und Einzelheiten...
Der Stadtrat hat dem Projekt Priorität eingeräumt, nach langer Beratung in vielen Ausschüssen. Die Sanierung dieser Verbindungsachse entlang unserer historischen Altstadt wird diese aufwerten. Darüber hinaus ist sie wichtig für die Entwicklungsfähigkeit angrenzender Flächen zum Beispiel für das `Junge Wohnen´, das wir im Bereich unterhalb der Stadtmauer und entlang des ehemaligen Mühlgrabens planen, sagte Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU).
Das Projekt wird eine der wichtigsten Baumaßnahmen in diesem Jahr sein, sagte Bauamtsleiter Jens Kohlhause. Trotz der Arbeiten werde der Weg nach deren Ende nur knapp drei Meter breit sein, da nicht auf alle angrenzenden Grundstücke wegen schwieriger bzw. ungeklärter Eigentumsverhältnisse zugegriffen werden konnte. Das ist ein typisches Problem für die Altstadt.
Der neue Rad-Gehweg werde auf der Stadtmauerseite entstehen, Radfahrer dürften den Weg in beide Richtungen benutzen, ansonsten bleibt die Einbahnstraßenregelung bestehen. Der Gehweg werde mit Granitsteinen gepflastert, für die erneuerte Fahrbahn würden die Grauwackesteine des jetzigen Weges wieder verwendet. Ebenefalls erneuert werde auch die Beleuchtung: Auch hier ist klar, dass wir die altstadttypischen Lampen verwenden, so der Bauamtsleiter.
Im Zuge der Arbeiten werden auch die Wasser- und Abwasserleitungen, die unter der Fahrbahn verlaufen, erneuert. Sobald der Haushalt für das Jahr 2011 genehmigt ist, wollen wir mit den Ausschreibungen beginnen. Ich rechne unter diesen Voraussetzungen mit einem Baubeginn im Juni. Beendet könnten die Arbeiten im Herbst sein, sagte Kohlhause. Für die Arbeiten werde der Weg komplett gesperrt.
Die Arbeiten kosten rund 530.000 Euro und werden zu 90 Prozent gefördert.
Autor: nnzDer Stadtrat hat dem Projekt Priorität eingeräumt, nach langer Beratung in vielen Ausschüssen. Die Sanierung dieser Verbindungsachse entlang unserer historischen Altstadt wird diese aufwerten. Darüber hinaus ist sie wichtig für die Entwicklungsfähigkeit angrenzender Flächen zum Beispiel für das `Junge Wohnen´, das wir im Bereich unterhalb der Stadtmauer und entlang des ehemaligen Mühlgrabens planen, sagte Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU).
Das Projekt wird eine der wichtigsten Baumaßnahmen in diesem Jahr sein, sagte Bauamtsleiter Jens Kohlhause. Trotz der Arbeiten werde der Weg nach deren Ende nur knapp drei Meter breit sein, da nicht auf alle angrenzenden Grundstücke wegen schwieriger bzw. ungeklärter Eigentumsverhältnisse zugegriffen werden konnte. Das ist ein typisches Problem für die Altstadt.
Der neue Rad-Gehweg werde auf der Stadtmauerseite entstehen, Radfahrer dürften den Weg in beide Richtungen benutzen, ansonsten bleibt die Einbahnstraßenregelung bestehen. Der Gehweg werde mit Granitsteinen gepflastert, für die erneuerte Fahrbahn würden die Grauwackesteine des jetzigen Weges wieder verwendet. Ebenefalls erneuert werde auch die Beleuchtung: Auch hier ist klar, dass wir die altstadttypischen Lampen verwenden, so der Bauamtsleiter.
Im Zuge der Arbeiten werden auch die Wasser- und Abwasserleitungen, die unter der Fahrbahn verlaufen, erneuert. Sobald der Haushalt für das Jahr 2011 genehmigt ist, wollen wir mit den Ausschreibungen beginnen. Ich rechne unter diesen Voraussetzungen mit einem Baubeginn im Juni. Beendet könnten die Arbeiten im Herbst sein, sagte Kohlhause. Für die Arbeiten werde der Weg komplett gesperrt.
Die Arbeiten kosten rund 530.000 Euro und werden zu 90 Prozent gefördert.


