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Mo, 11:19 Uhr
12.05.2003

Lösung für das Landratsamt

Nordhausen (nnz). Seit Jahren macht den Mitarbeitern und den Besuchern den Landratsamtes an der Behringstraße der Zustand des Umfeld zu schaffen. Schlaglöcher und zum Teil eine Seenplatte machen den Zugang zur Behörde zum Abenteuer. Eigentümer der „Vorfläche“ ist die Stadt Nordhausen...


Im Juni beginnt die Stadt Nordhausen mit dem Bau einer Straße auf dem bisher unbefestigten Gelände vor dem Gebäude des Landratsamtes in der Behringstraße. Der städtische Bauamtsleiter Jens Kohlhause: „Neben dem vorhandenen Gehweg wird eine sechs Meter breite Bitumenstraße mit Wendehammer in Richtung Altstadt gebaut. Zusätzlich bauen wir drei Flächen, auf denen Behinderte ihre Fahrzeuge abstellen können.“ Diese Parkflächen würden aus Recycling-Kunststoff-Gitterplatten gebaut und vom Landkreis finanziert. Weitere Parkplätze seien nicht geplant, da seitens des Landratsamtes die Nutzung des benachbarten Parkhauses gewollt sei.

Kohlhause stellte noch einmal klar, warum die Befestigung der gesamten Verkehrsfläche mit Recycling-Gitterplatten aus seiner Sicht ungünstig ist: „Es wäre zwar schön, wenn es vor dem Landratsamt möglich wäre - aber solche Platten eigenen sich lediglich für Park- und Neben- bzw. Hofflächen.“ Durch die häufige Befahrung und Umwelteinflüsse würden sich die Löcher in den Platten schnell zusetzen und das Material darin verdichtet. Das Regenwasser könnte nicht mehr ablaufen und würde sich stauen - „wir hätten schnell die selbe Situation wie jetzt.“ Dazu komme, dass die Herstellung solche Flächen verhältnismäßig aufwändig sei, da sämtliche Lücken mit Schotter- und Kies gefüllt werden müssten.

Kohlhause verwies gegenüber nnz darauf, dass das Anlegen der Bitumenstraße nur ein Provisorium sei: „In fünf bis sechs Jahren wird im Rahmen der Städtebauförderung sowieso das gesamte Areal dort unten neu gestaltet.“
Autor: nnz

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