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So, 12:31 Uhr
11.05.2003

Sonnenschein für Mütter, Korn und Auto

Nordhausen (nnz). Die dritte Truck-Sammel-Börse war noch keine Stunde geöffnet, da war das Betriebsgelände der Nordbrand Nordhausen GmbH schon „knackevoll“. Die Vorbereitungen hatten sich gelohnt und der „liebe“ Gott muß entweder Schnapsbrenner oder Autoliebhaber sein...


Börse Wie fast immer stapelte Nordbrand-Geschäftsführer Hans-Joachim Junker tief, wenn er in seiner Eröffnungsansprache von einer „kleinen Tradition“ sprach. Hatten schon die ersten beiden Börsen die Erwartungen der Organisatoren und Besucher mehr als nur erfüllt, so wird es in diesem Jahr einen neuen Rekord geben. Dessen ist sich auch Marketing-Chef Gerd Knoche sicher und peilt eine Zahl jenseits der 12.000 an. Knoche wollte kurz nach 10 Uhr die Stände des Nordhäuser Unternehmens „ohne Beiwerk“ fotografieren, doch da war die Chance schon vertan. Um 10 Uhr war die große Halle „gefüllt“, die Schlange am Glücksrad auf 20 Meter angewachsen, beim Chantré-Angeln sah es ähnlich aus und an der Strandbar wurde genüsslich „Caipirinha“ oder „Pina Colada“ geschlürft.

Doch im Mittelpunkt der Börse standen natürlich auch die kleinen Trucks. Die ersten Händler standen schon um 6 Uhr

Geangelt auf der Matte mit Aussicht auf den lukrativsten Standplatz, nur 90 Minuten später waren die Stände der 25 Truck-Händler bezogen. Bereits um 9 Uhr – eine Stunde vor der offiziellen Eröffnung – schlenderten die ersten Besucher über das Gelände.

Nach dem Fest zur Eröffnung des Rathausplatzes war die Truck-Sammel-Börse das zweite Open-Air-Event in Nordhausen. Es wurde von den Nordhäusern und ihren Gästen sehr gut angenommen und setzt Maßstäbe, verbindet es doch die Sammelleidenschaft zu den kleinen Trucks mit den Offerten der Autohäuser zum 8. Autofrühling. Die Kfz-Innung hat nun schon seit Jahren einen exzellenten Platz für ihre Angebote gefunden.

Und wie in den anderen Jahren muß auch in diesem der „liebe Gott“ entweder ein Autonarr oder ein Schnapsbrenner sein. In diesem Jahr kommt auch noch der Muttertag hinzu, meinte eine Dame und zog am „Caipi“- Strohhalm. Bei der Ausgestaltung hatte Nordbrand wahrlich an fast alles gedacht. So war in der großen Festhalle schließlich auch ein Wegweiser zu finden. Nach New York sind es 7.000 Kilometer, zum Nordpol 4.800 und zur Bar schlaffe 15 Meter. Da fällt die Wahl leicht. Und schließlich gab es auch noch einen Pfeil, der „Nach Hause“ zeigte: Allerdings fehlte dort die Entfernungsangabe, stattdessen gab es ein Fragezeichen. An diesem Sonntag hatte jene eigentümliche Ausschilderung durchaus ihren Sinn.

XXL
Autor: nnz

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