Di, 14:00 Uhr
30.01.2001
Neue Rettungswache des DRK wurde eingeweiht
Nordhausen/Sundhausen (nnz). Nun ist es perfekt: Die Rettungswache des DRK hat ein neues Domizil. Zwar ist der Aus- und Neubau in Sundhausen mit kleineren Mängeln behaftet, doch die ersten Einsätze wurden bereits erfolgreich vom neuen Standort aus absolviert. Heute nun wurde zur offiziellen Einweihung eingeladen. In seinen Begrüßungsworten dankte Landrat Joachim Claus (CDU) als Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes allen Mitarbeitern der Rettungswache, die für die zeitlichen Verzögerungen, vor allem aber für die ungenügenden Arbeitsbedingungen am Taschenberg immer wieder Verständnis aufgebracht hätten. All das habe mit dem Umzug jetzt ein Ende. Jetzt zeige sich, daß die Entscheidung für den Umzug sich gelohnt habe und richtig gewesen sei, so Claus. Vor allem in Richtung Autobahn A 38 und Goldene Aue können die Einsätze jetzt effektiver gefahren werden. Effektiv heißt beim Rettungsdienst in erster Linie: schneller. In knapp zwölf Minuten müssen die Rettungswagen am Einsatzort sein, die Strecke nach Uthleben wird von Sundhausen aus vier Minuten schneller zurückgelegt, als vom Taschenberg. Vier Minuten, die auch über Leben und Tod entscheiden können. Der Leiter der Rettungswache, Joachim Probst, wies in seinen Worten darauf hin, daß die Rettungswache, die auch als Lehrwache fungiert, in den kommenden Tagen das Zertifikat nach DIN EN 9002 erhalten werde. Die letzten Überprüfungen seien in der vergangenen Woche erfolgreich abgeschlossen worden. An die zwölfköpfige "Besatzung" der Rettungswache kann trotz DIN eigentlich nur ein Wunsch gerichtet werden: Möglichst wenig Einsätze!
