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Fr, 14:51 Uhr
18.02.2011

Vorsicht Umfrage!

Für Umfragen einer Firma „Brauer &Weihrauch“, versucht eine „sehr nette bis penetrante Frau“ ältere Bürger auszuhorchen. Und so läuft die Masche....


Nach primitiven Fragen wird auch gezielt nach dem
Alter gefragt. Machen die Befragten einen hilfsbedürftigen Eindruck, wird die persönliche Überreichung eines Gutscheins im Wert von 100 Euro in der nächsten halben Stunde angekündigt. Dann kommt ein Herr im schwarzen Mercedes Kombi vorgefahren und klingelt an Ihrer Wohnungstür. Der Mann ist jedoch nicht gekommen.

"Das Ziel der Aktivitäten ist unklar, ich vermute, dass gezielt Personen oder Wohnungen für zwielichtige Geschäfte ausgekundschaftet werden. Bis Dezember riefen uns nur Bürger aus Nordhausen an, seit Januar ist offensichtlich der Wirkungsbereich auf Dörfer im Landkreis ausgedehnt worden. Die Dunkelziffer dürfte hoch sein", mutmaßt Jürgen Brauer gegenüber der nnz.

Rückfragen bei der Polizei ergaben, dass man nichts machen kann, da bisher nichts strafbares passiert sei. "Unsererseits liegen Anzeigen bei der Polizeiinspektion Nordhausen (AZ TH 1580-00036-11/7) und Staatsanwaltschaft Mühlhausen (320AR 148/11) wegen Rufschädigung vor", so der Chef der Reiseunternehmens gegenüber der nnz.
Autor: nnz

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Kommentare
TeeEff
18.02.2011, 15:25 Uhr
Und was macht der Mann?
"Dann kommt ein Herr im schwarzen Mercedes Kombi vorgefahren und klingelt an Ihrer Wohnungstür…."

Holt er die hilfsbedürftige Person dann ab? Überreicht er den versprochen Gutschein über 100 Euro? Hat er nur (falsche?) 500 EUR dabei und lässt sich rausgeben? Raubt er sie aus?
Ist er von Transportfirma und will ihnen Tür zu Tür Fahrservice aufschwatzen? Oder ist er gar von Bestattungsunternehmen (schwarzer Mercedes Kombi) um Vorsorgevertrag zu verkaufen?

Sorry, aber aus dem Artikel geht nicht hervor worin das übervorteilen besteht.
Georg66
18.02.2011, 15:58 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Janko
18.02.2011, 16:31 Uhr
nachahmung befürchtet?
ich denke mal, wenn in meldungen über betrügereien nicht ganz genau beschrieben wird, mit welcher masche die betrüger aufkreuzen, so geschieht das, um nachahmungstäter nicht auf dumme ideen zu bringen.

wenn in einer meldung über betrügereien aber ÜBERHAUPT nicht mehr zu lesen ist, woraus die betrügerei besteht, dann verschwindet allerdings auch der informationswert der meldung auf ein nicht mehr sichtbares minimum.

was sollen wir also als warnung aus diesem artikel mitnehmen? unseren großeltern sagen, dass sie sich nicht auf haustürgeschäfte und -umfragen einlassen sollen?
das wissen sie doch bereits.
informativer wäre gewesen, wenn ich zu meiner großmutter hätte sagen können: "pass auf, der mann aus dem mercedes kombi, der..."
so muss ich nun aber an dieser stelle abbrechen, weil meine eigene information dort aufhört, und meine großmutter dürfte mich für noch seniler halten als sie sich selbst.

lieber verfasser, hier in kurzform mein fazit:
ziel verfehlt.
Nordhäuser
18.02.2011, 16:31 Uhr
Das ist ja mal was!
Was will uns der Artikel sagen? Ist doch ganz einfach: Nichts!
Wenn man als Online-Zeitung die Leute warnen möchte, muss man sich schon etwas besseres einfallen lassen außer einpaar Zeilen ddie von einen Kind aus der Grundschule stammen könnten.
Janko
19.02.2011, 12:41 Uhr
...ich will ja nicht darauf herumhacken, aber...
...kommt da jetzt eigentlich noch eine aktualisierung, oder müssen wir uns in zukunft vor allen männern, die einen schwarzen mercedes-kombi fahren, fürchten?
Der Roland
20.02.2011, 15:18 Uhr
Glotzen uff
Bin gerade vom Kurztripp zurück. Da steht doch alles in dem Artikel, vielleicht mal im Browser auf aktualisieren drücken. Und Aktenzeichen notieren.
TeeEff
20.02.2011, 15:30 Uhr
Artikel wurde inzwischen ergänzt
im Sinne der journalistischen Sorgfalt und Ethik, tät ich die Ergänzungen oder Veränderungen irgendwie mit Datum oder so kennzeichnen bzw. die Vorherige Version auch abrufbar machen.

Das hat sich nach diversen Vorfällen bei Onlinemedien so eingebürgert, wie man auch nach Fauxtography-Skandalen manipulierte Photos irgendwie kennzeichnet. Meist durch [M]. Wobei natürlich diverse Grenzen ab dem man das erst machen soll existieren.

War die Tage in der Wochen-Chronik auf Titelseite zum Jazz-Artikel übrigens sehr amüsant. Stand da doch wirklich unter dem Bild: "Fotomontage: Name"

Die Frage ist natürlich ob man so Bilder überhaupt im Journalismus einsetzen sollte - das man sie in der Werbung immer und immer auch ungekennzeichnet einsetzt, ist natürlich klar, auch wenn einen der Umfang der Veränderungen oft interessieren dürfte.
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