Do, 17:47 Uhr
08.05.2003
Sind Sie genügend geimpft?
Nordhausen (nnz). Spätestens seit SARS machen sich die Menschen aus in unserem Landkreis verstärkt Gedanken über ihren Impfschutz. Nicht um SARS im Besondern, sondern um das Impfen im Allgemeinen ging es heute im Gesundheitsamt in der Kreisverwaltung...
Das Gesundheitisamt hatte zu einer Informationsveranstaltung Schutzimpfungen im Dialog eingeladen. Im Foyer des Landratsamtes Nordhausen bot ein Informationsstand Wissenswertes über Infektionskrankheiten und deren mögliche Komplikationen, Schutz- und Reiseimpfungen sowie die neuesten Impfempfehlungen an. Warum erscheint dem Gesundheitsamt diese Veranstaltung wichtig?
Schutzimpfungen haben Millionen von Menschen vor schweren Krankheiten bewahrt. Die Kinderlähmung wird in wenigen Jahren weltweit verschwunden sein, in Finnland ist es gerade durch Impfprogramme gelungen, die Masern auszurotten. Die Kehrseite dieser positiven Entwicklung: Viele Menschen sind sich der Gefährlichkeit von Infektionskrankheiten nicht mehr bewusst. Immer weniger lassen sich impfen. Gleichzeitig haben Impfgegner Hochkonjunktur und verunsichern die Menschen mit falschen Darstellungen über vermeintliche Nebenwirkungen von Impfstoffen. Die Folge: Viele Erwachsene verzichten auf Nachimpfungen, viele Kinder werden nicht mehr ausreichend geimpft.
Dabei sterben jährlich immer noch weltweit drei Millionen Menschen, auch in entwickelten Ländern, an Infektionen, die durch Impfungen hätten verhindert werden können. Auch in Thüringen bestehen noch Impflücken, so dass bestimmte Krankheiten nicht eliminiert werden können. Masernepidemien in Italien, neuerdings in der Schweiz und der Anstieg von Keuchhustenerkrankungen sollte für alle Anlass sein, den eigenen Impfstatus und vor allem den der Kinder überprüfen zu lassen, nicht nur während der ersten Nationalen Impfwoche.
Autor: nnz
Das Gesundheitisamt hatte zu einer Informationsveranstaltung Schutzimpfungen im Dialog eingeladen. Im Foyer des Landratsamtes Nordhausen bot ein Informationsstand Wissenswertes über Infektionskrankheiten und deren mögliche Komplikationen, Schutz- und Reiseimpfungen sowie die neuesten Impfempfehlungen an. Warum erscheint dem Gesundheitsamt diese Veranstaltung wichtig? Schutzimpfungen haben Millionen von Menschen vor schweren Krankheiten bewahrt. Die Kinderlähmung wird in wenigen Jahren weltweit verschwunden sein, in Finnland ist es gerade durch Impfprogramme gelungen, die Masern auszurotten. Die Kehrseite dieser positiven Entwicklung: Viele Menschen sind sich der Gefährlichkeit von Infektionskrankheiten nicht mehr bewusst. Immer weniger lassen sich impfen. Gleichzeitig haben Impfgegner Hochkonjunktur und verunsichern die Menschen mit falschen Darstellungen über vermeintliche Nebenwirkungen von Impfstoffen. Die Folge: Viele Erwachsene verzichten auf Nachimpfungen, viele Kinder werden nicht mehr ausreichend geimpft.
Dabei sterben jährlich immer noch weltweit drei Millionen Menschen, auch in entwickelten Ländern, an Infektionen, die durch Impfungen hätten verhindert werden können. Auch in Thüringen bestehen noch Impflücken, so dass bestimmte Krankheiten nicht eliminiert werden können. Masernepidemien in Italien, neuerdings in der Schweiz und der Anstieg von Keuchhustenerkrankungen sollte für alle Anlass sein, den eigenen Impfstatus und vor allem den der Kinder überprüfen zu lassen, nicht nur während der ersten Nationalen Impfwoche.

