Do, 15:40 Uhr
08.05.2003
Dankeschön nach einem Jahr
Nordhausen (nnz). Sie standen jahrelang im Nordhäuser Meyenburg-Museum, gehörten aber eigentlich ins Wasserschloß nach Niedergebra. Die Möbel wurden inzwischen nach Westfalen zurückgegeben. Dafür gab es ein Dankeschön - nach einem Jahr.
Bedankt beim städtischen Kulturamt hat sich jetzt Adelheid Gräfin von Hagen aus Westfalen für die Rückgabe von Möbeln, die früher zum Familienbesitz im Wasserschloss in Niedergebra gehörten und zuletzt im Meyenburg-Museum zu sehen waren. Vor einem Jahr wurden die Möbel an die Besitzerin zurückgegeben. Ich hatte seit Jahrzehnten die Möbel gesucht und bin glücklich und dankbar, sie zurückbekommen zu haben, sagte die Gräfin.
Vor der Rückgabe der Möbel habe das Amt für offene Vermögensfragen in Mühlhausen bestätigt, dass die mehr als 30 Stücke im Mai 1946 im Rahmen der Bodenreform und der Fürstenenteignung aus dem Wasserschloss entfernt und vom Nordhäuser Meyenburg-Museum übernommen wurden seien, sagte Dr. Cornelia Klose, Leiterin des städtischen Kulturamtes. Zu den zurückgegebenen Mobiliar gehörten unter anderem ein Barockschrank, eine barocke Sitztruhe, drei Tische, verschiedene Rokoko-Stühle, Sessel und ein Glas-Kronleuchter. Was Recht ist, muss Recht bleiben - diese Möbel standen der alten Dame zu, ob es uns gefällt oder nicht, sagte Frau Dr. Klose.
Natürlich sei es bedauerlich, dass die Stücke jetzt nicht mehr gezeigt werden könnten. Mit der geplanten Präsentation von stadthistorisch bedeutenden Gegenständen - unter anderem zum Beispiel alten Handwerkerfahnen oder einer kompletten Porzellan- und Naturkundesammlung - die man in den letzten Monaten vom Dachboden des Kunsthauses Meyenburg gehoben habe, werde man einen guten Ausgleich schaffen können, sagte Dr. Klose.
Autor: nnzBedankt beim städtischen Kulturamt hat sich jetzt Adelheid Gräfin von Hagen aus Westfalen für die Rückgabe von Möbeln, die früher zum Familienbesitz im Wasserschloss in Niedergebra gehörten und zuletzt im Meyenburg-Museum zu sehen waren. Vor einem Jahr wurden die Möbel an die Besitzerin zurückgegeben. Ich hatte seit Jahrzehnten die Möbel gesucht und bin glücklich und dankbar, sie zurückbekommen zu haben, sagte die Gräfin.
Vor der Rückgabe der Möbel habe das Amt für offene Vermögensfragen in Mühlhausen bestätigt, dass die mehr als 30 Stücke im Mai 1946 im Rahmen der Bodenreform und der Fürstenenteignung aus dem Wasserschloss entfernt und vom Nordhäuser Meyenburg-Museum übernommen wurden seien, sagte Dr. Cornelia Klose, Leiterin des städtischen Kulturamtes. Zu den zurückgegebenen Mobiliar gehörten unter anderem ein Barockschrank, eine barocke Sitztruhe, drei Tische, verschiedene Rokoko-Stühle, Sessel und ein Glas-Kronleuchter. Was Recht ist, muss Recht bleiben - diese Möbel standen der alten Dame zu, ob es uns gefällt oder nicht, sagte Frau Dr. Klose.
Natürlich sei es bedauerlich, dass die Stücke jetzt nicht mehr gezeigt werden könnten. Mit der geplanten Präsentation von stadthistorisch bedeutenden Gegenständen - unter anderem zum Beispiel alten Handwerkerfahnen oder einer kompletten Porzellan- und Naturkundesammlung - die man in den letzten Monaten vom Dachboden des Kunsthauses Meyenburg gehoben habe, werde man einen guten Ausgleich schaffen können, sagte Dr. Klose.

