Do, 06:26 Uhr
08.05.2003
Schöner Winter - schlechter Winter
Nordhausen (nnz). Der Winter hat – aus Sicht der Meteorologen die Erwartungen voll erfüllt. Richtig guten Schnee gab es im Harz und im Thüringer Wald. Und doch waren einige in Thüringen mit diesem Winter nicht zufrieden...
Die Situation in der Tourismus-Branche ist weiterhin angespannt - so das Ergebnis der Saisonumfrage Tourismus" der IHK Erfurt für das vergangene Winterhalbjahr (November 2002 - April 2003) unter 215 Unternehmen Nord- und Mittelthüringens. "Nur noch jedes 10. Unternehmen schätzt seine Geschäftslage mit gut ein. Zwei Drittel der Hoteliers und Gastronomen beklagen immer noch deutliche Umsatz- und Ertragseinbußen", fasst IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser zusammen. Selbst die diesjährigen z.T. optimalen Schnee- und Sportbedingungen während der Winterferien konnten die Situation nicht entscheidend verbessern.
Während die Aufenthaltsdauer in den Hotels, Gasthöfen und Pensionen überwiegend gleich geblieben sei und sich bei durchschnittlich drei Tagen eingependelt habe, gebe es weitere Rückgänge bei der Zahl der Übernachtungen und der Auslastung der Betten.
"Auch bei den Reisebüros und Reiseveranstaltern bis hin zu den Busunternehmen ist die Einschätzung der Wintersaison sehr verhalten", so Grusser. Als Hauptgrund werde das schwierige wirtschaftliche Umfeld gesehen. Zudem halte die unsichere weltpolitische Lage viele Touristen von einer Auslandsreise ab. "Auf die hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Buchungszahlen für das laufende Jahr reagiert die Branche mit Rabatten und Sonderarrangements", verweist Grusser auf vielfach sinkende Angebotspreise.
Diese Entwicklung belaste die ohnehin angespannte Ertragslage der Reisebüros und Reiseveranstalter. Infolgedessen wolle jedes fünfte Unternehmen Mitarbeiter entlassen. Nur ca. 3 Prozent der befragten Betriebe würden Neueinstellungen planen. Lediglich 25 Prozent der Hoteliers, Gastronomen sowie der Reiseveranstalter erwarteten eine Verbesserung ihrer Situation im weiteren Jahresverlauf.
Autor: nnzDie Situation in der Tourismus-Branche ist weiterhin angespannt - so das Ergebnis der Saisonumfrage Tourismus" der IHK Erfurt für das vergangene Winterhalbjahr (November 2002 - April 2003) unter 215 Unternehmen Nord- und Mittelthüringens. "Nur noch jedes 10. Unternehmen schätzt seine Geschäftslage mit gut ein. Zwei Drittel der Hoteliers und Gastronomen beklagen immer noch deutliche Umsatz- und Ertragseinbußen", fasst IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser zusammen. Selbst die diesjährigen z.T. optimalen Schnee- und Sportbedingungen während der Winterferien konnten die Situation nicht entscheidend verbessern.
Während die Aufenthaltsdauer in den Hotels, Gasthöfen und Pensionen überwiegend gleich geblieben sei und sich bei durchschnittlich drei Tagen eingependelt habe, gebe es weitere Rückgänge bei der Zahl der Übernachtungen und der Auslastung der Betten.
"Auch bei den Reisebüros und Reiseveranstaltern bis hin zu den Busunternehmen ist die Einschätzung der Wintersaison sehr verhalten", so Grusser. Als Hauptgrund werde das schwierige wirtschaftliche Umfeld gesehen. Zudem halte die unsichere weltpolitische Lage viele Touristen von einer Auslandsreise ab. "Auf die hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Buchungszahlen für das laufende Jahr reagiert die Branche mit Rabatten und Sonderarrangements", verweist Grusser auf vielfach sinkende Angebotspreise.
Diese Entwicklung belaste die ohnehin angespannte Ertragslage der Reisebüros und Reiseveranstalter. Infolgedessen wolle jedes fünfte Unternehmen Mitarbeiter entlassen. Nur ca. 3 Prozent der befragten Betriebe würden Neueinstellungen planen. Lediglich 25 Prozent der Hoteliers, Gastronomen sowie der Reiseveranstalter erwarteten eine Verbesserung ihrer Situation im weiteren Jahresverlauf.


