Mo, 10:35 Uhr
14.02.2011
Erneute Mahnwache gegen den Castor
Die Mansfeld-Südharzer Kreisverbände der Jusos und von Bündnis 90/Die Grünen protestieren erneut gegen den angekündigten Transport von Castoren in dieser Woche. Hier die Einzelheiten...
Sie veranstalten am 16. Februar ab 17.30 Uhr vor der Jacobikirche in Sangerhausen erneut einen friedlichen Protest mit Mahnwache gegen den geplanten Castortransport und die Meilerlaufzeitverlängerung. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen”, erklären Erik Hille, Kreisvorsitzender der Jusos, und Sebastian Lüdecke, grüner Kreisvorsitzender, gemeinsam.
Vom 15. bis zum 17. Februar ist voraussichtlich ein weiterer Castortransport durch Mitteldeutschland in das Zwischenlager Lubmin bei Greifswald geplant. Im Vorfeld des Castortransports gab es in den Medien unterschiedliche Vermutungen bezüglich des Datums und der Transportroute der hochradioaktiven Brennstäbe. In Sachsen-Anhalt sind neben der Mahnwache in Sangerhausen u. a. Protestaktionen in Magdeburg und
Halle geplant.
Die rege Beteiligung bei eisigen Temperaturen an der ersten Kundgebung im Dezember hat uns bestärkt, dass trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Region die Problematik ein wichtiges Thema für die Menschen ist, führt Hille aus. Lüdecke ergänzt, dass in einer so wichtigen und sensiblen Frage wie dem Transport radioaktiven Abfalls durch bewohnte Gebiete größtmögliche Offenheit herrschen müsse, denn sonst entsteht bei den Bürgerinnen und Bürgern der Eindruck, dass ihnen etwas möglicherweise Gefährliches verheimlicht wird.”
Autor: nnzSie veranstalten am 16. Februar ab 17.30 Uhr vor der Jacobikirche in Sangerhausen erneut einen friedlichen Protest mit Mahnwache gegen den geplanten Castortransport und die Meilerlaufzeitverlängerung. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen”, erklären Erik Hille, Kreisvorsitzender der Jusos, und Sebastian Lüdecke, grüner Kreisvorsitzender, gemeinsam.
Vom 15. bis zum 17. Februar ist voraussichtlich ein weiterer Castortransport durch Mitteldeutschland in das Zwischenlager Lubmin bei Greifswald geplant. Im Vorfeld des Castortransports gab es in den Medien unterschiedliche Vermutungen bezüglich des Datums und der Transportroute der hochradioaktiven Brennstäbe. In Sachsen-Anhalt sind neben der Mahnwache in Sangerhausen u. a. Protestaktionen in Magdeburg und
Halle geplant.
Die rege Beteiligung bei eisigen Temperaturen an der ersten Kundgebung im Dezember hat uns bestärkt, dass trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Region die Problematik ein wichtiges Thema für die Menschen ist, führt Hille aus. Lüdecke ergänzt, dass in einer so wichtigen und sensiblen Frage wie dem Transport radioaktiven Abfalls durch bewohnte Gebiete größtmögliche Offenheit herrschen müsse, denn sonst entsteht bei den Bürgerinnen und Bürgern der Eindruck, dass ihnen etwas möglicherweise Gefährliches verheimlicht wird.”


