So, 18:06 Uhr
13.02.2011
Zwei Neue bei Wacker
Mit Marcel Berndt (Tormann) und Damian Raczka (Abwehr) konnte das Präsidium zwei Zugänge längerfristig verpflichten, die durch ihre Leistungen im Spiel gegen Eisenach Anlass zu Hoffnungen geben. Klaus Verkouter stellt die beiden vor...
Der Neue (Foto: Wacker Nordhausen)
Marcel Berndt trainiert seit einigen Wochen im Team des Verbandsligisten FSV Wacker 90 Nordhausen mit. Er hütete bis zum Sommer 2010 in der Oberligareserve der SG Dynamo Dresden das Tor. Acht Jahre hielt er den Dynamos die Treue. Über die Nachwuchsabteilungen der Elbestädter arbeitete er sich bis zur Oberligaelf vor und wurde dort Rückhalt in einer sehr jungen Truppe. Der 21-jährige Tormann suchte nach seinem Kreuzbandriss wieder Spielpraxis, um zu alter Leistungsstärke zurückzufinden mit dem Anspruch, bald wieder höherklassig zu spielen. Berndt hat eine Herausforderung gesucht und diese in Nordhausen gefunden. Er hofft, dass es bei Wacker für seine ehrgeizigen Ziele eine Perspektive gibt.
Ausschlaggebend für Marcel Berndts Wechsel in den Südharz waren die Bemühungen des Wackerpräsidiums um einen Arbeitsplatz für ihn, den er beim Sponsor Nordbrand auch bekommen hat. Weiter spielte für seine Entscheidung die seit Wochen genossene intensive Trainingsarbeit mit Torwarttrainer Rainer Hoffmeister eine wichtige Rolle: Die Möglichkeit meiner Weiterentwicklung bei so einem hervorragenden Mann, was in der Thüringenliga seinesgleichen sucht, konnte ich nicht ausschlagen. Auch im Mannschaftskreis wurde ich gut aufgenommen.
Der Neue (Foto: Wacker Nordhausen)
In der Region Krefeld lebt Damian Raczka, der lautstark dirigierend einen gelungenen Einstand beim 3:2-Sieg über Eisenach gab. Über die bekannt gute Nachwuchsabteilung des FC Schalke 04 schaffte er den Sprung in dessen U19. 2004 wechselte er zu Borussia Mönchengladbach (Regionalliga Nord), wo er 2006/2007 in der zweiten Mannschaft spielte, um ein Jahr darauf wieder bei den Knappen in der Oberliga Westfalen aktiv zu sein. Im Sommer 2007 wurde Raczka in die U20-Nationalmannschaft Polens berufen, mit der er an den Weltmeisterschaften in Kanada teilnahm und gegen manchen später Großen kickte.
Der 1. FSV Mainz II (Regionalliga West) war dann für ein Jahr Zwischenstation, um 2009 bei Lokomotiv Mezdra – mit einem Profivertrag ausgestattet – in der ersten bulgarischen Liga zu spielen. Während dieser Zeit machte ich Erfahrungen fürs Leben, nicht immer die besten, wie es Raczka heute sieht und kam 2010 zurück nach Deutschland.
Im VDV-Camp für vereinslose Vertragsspieler in der Sportschule Wedau Duisburg, auch unsere Neuverpflichtungen vom Herbst hielten sich dort auf, hat sich Damian Raczka vier Monate mit bekannten Trainern und Fußballern fit gehalten. Natürlich ist die 6. Liga auf den ersten Blick sportlich nicht so attraktiv. Aber die Vertragsgespräche mit dem Wackerpräsidium verliefen durchweg positiv. Ich spüre, dass sich hier etwas bewegt und nächstes Jahr der Aufstieg in Angriff genommen werden soll.
Weil er zugleich die Möglichkeit in Nordhausen wahrnehmen könne, sich ab dem Sommer zum Bürokaufmann ausbilden zu lassen, habe er sich für Wacker entschieden.
Wir wünschen beiden jungen Fußballern viel Spaß sowie viel Glück und Gesundheit für eine erfolgreiche sportliche und berufliche Entwicklung in Nordhausen. Der Verein freut sich auf Euch.
Klaus Verkouter
Autor: nnz
Der Neue (Foto: Wacker Nordhausen)
Marcel Berndt trainiert seit einigen Wochen im Team des Verbandsligisten FSV Wacker 90 Nordhausen mit. Er hütete bis zum Sommer 2010 in der Oberligareserve der SG Dynamo Dresden das Tor. Acht Jahre hielt er den Dynamos die Treue. Über die Nachwuchsabteilungen der Elbestädter arbeitete er sich bis zur Oberligaelf vor und wurde dort Rückhalt in einer sehr jungen Truppe. Der 21-jährige Tormann suchte nach seinem Kreuzbandriss wieder Spielpraxis, um zu alter Leistungsstärke zurückzufinden mit dem Anspruch, bald wieder höherklassig zu spielen. Berndt hat eine Herausforderung gesucht und diese in Nordhausen gefunden. Er hofft, dass es bei Wacker für seine ehrgeizigen Ziele eine Perspektive gibt.Ausschlaggebend für Marcel Berndts Wechsel in den Südharz waren die Bemühungen des Wackerpräsidiums um einen Arbeitsplatz für ihn, den er beim Sponsor Nordbrand auch bekommen hat. Weiter spielte für seine Entscheidung die seit Wochen genossene intensive Trainingsarbeit mit Torwarttrainer Rainer Hoffmeister eine wichtige Rolle: Die Möglichkeit meiner Weiterentwicklung bei so einem hervorragenden Mann, was in der Thüringenliga seinesgleichen sucht, konnte ich nicht ausschlagen. Auch im Mannschaftskreis wurde ich gut aufgenommen.
Der Neue (Foto: Wacker Nordhausen)
In der Region Krefeld lebt Damian Raczka, der lautstark dirigierend einen gelungenen Einstand beim 3:2-Sieg über Eisenach gab. Über die bekannt gute Nachwuchsabteilung des FC Schalke 04 schaffte er den Sprung in dessen U19. 2004 wechselte er zu Borussia Mönchengladbach (Regionalliga Nord), wo er 2006/2007 in der zweiten Mannschaft spielte, um ein Jahr darauf wieder bei den Knappen in der Oberliga Westfalen aktiv zu sein. Im Sommer 2007 wurde Raczka in die U20-Nationalmannschaft Polens berufen, mit der er an den Weltmeisterschaften in Kanada teilnahm und gegen manchen später Großen kickte.Der 1. FSV Mainz II (Regionalliga West) war dann für ein Jahr Zwischenstation, um 2009 bei Lokomotiv Mezdra – mit einem Profivertrag ausgestattet – in der ersten bulgarischen Liga zu spielen. Während dieser Zeit machte ich Erfahrungen fürs Leben, nicht immer die besten, wie es Raczka heute sieht und kam 2010 zurück nach Deutschland.
Im VDV-Camp für vereinslose Vertragsspieler in der Sportschule Wedau Duisburg, auch unsere Neuverpflichtungen vom Herbst hielten sich dort auf, hat sich Damian Raczka vier Monate mit bekannten Trainern und Fußballern fit gehalten. Natürlich ist die 6. Liga auf den ersten Blick sportlich nicht so attraktiv. Aber die Vertragsgespräche mit dem Wackerpräsidium verliefen durchweg positiv. Ich spüre, dass sich hier etwas bewegt und nächstes Jahr der Aufstieg in Angriff genommen werden soll.
Weil er zugleich die Möglichkeit in Nordhausen wahrnehmen könne, sich ab dem Sommer zum Bürokaufmann ausbilden zu lassen, habe er sich für Wacker entschieden.
Wir wünschen beiden jungen Fußballern viel Spaß sowie viel Glück und Gesundheit für eine erfolgreiche sportliche und berufliche Entwicklung in Nordhausen. Der Verein freut sich auf Euch.
Klaus Verkouter

