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Di, 18:16 Uhr
08.02.2011

Es stinkt zum Himmel

Gestern besuchte Dirk Adams die Gemeinde Steigerthal, die ein Ortsteil von Nordhausen ist. Bereits seit 1992 versucht hier der Ortsrat einen Neubau der Abwasser- und Oberflächenkanäle umzusetzen, allerdings aufgrund fehlender Landesmittel bis heute ohne Erfolg...

Es stinkt in Steigerthal (Foto: privat) Es stinkt in Steigerthal (Foto: privat)

Die nnz hatte bereits gestern berichtet: Am Ortsrand der Gemeinde mit 400 Einwohnern laufen die zum Teil ungeklärten Abwässer aus den Hauskläranlagen in den Dorfgraben. Durch die Lage im aktiven Karstgebiet versickert das Abwasser kurzzeitig später in einem frischen Erdfall. Generell ist die Situation nicht tragbar und könnte nur durch den Anschluss an eine Kläranlage gelöst werden. Doch dafür fehlt das notwendige Geld, dass Steigerthal eigentlich aus Landesmitteln zur Verfügung steht. Dieses soll jetzt frühestens 2015 fließen.

Es stinkt in Steigerthal (Foto: privat) Es stinkt in Steigerthal (Foto: privat)

Dabei war den Steigerthalern bereits mit dem Eingemeindungsvertrag an Nordhausen der Kläranlagen- Anschluss bis 2011 zugesagt worden. Aber in der Prioritätenliste des Landes wurde der Ort immer wieder durchgereicht. Den Einwohnern reicht es jetzt, so dass sie sich sowohl an Umweltminister Jürgen Reinholz und an den Chef des Landesverwaltungsamtes Peter Stephan gewandt haben.

Es stinkt in Steigerthal (Foto: privat) Es stinkt in Steigerthal (Foto: privat) Dirk Adams als Landespolitiker und Gisela Hartmann vom Kreisverband Nordhausen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben den engagierten Bürgerinnen und Bürgern ihre Unterstützung zugesagt. Denn ohne die Förderung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen über das Land wäre die Kommune mit der Aufgabe heillos überfordert.

Mit der Lage im europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000 und der Lage im neu gegründeten Naturpark Südharz ergibt sich aus Sicht des Landespolitikers eine erhöhte Dringlichkeit. Denn aufgrund des Modellcharakters für eine nachhaltige Entwicklung sollen gerade hier Fördermaßnahmen der öffentlichen Hand bevorzugt umgesetzt werden. Dies sollte nun auch in Erfurt endlich anerkannt werden.
Autor: nnz

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