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Mo, 19:05 Uhr
07.02.2011

Abbruch - ja oder nein?

Soll das Verfahren für den Bau eines Autohofes bei Sundhausen eingestellt werden oder nicht? Diese Frage sollten am Abend die Nordhäuser Stadträte beantworten...


Für die Fraktion der Bündnisgrünen trug Gisela Hartmann noch einmal die Begründung des Antrages vor, die Planungen endlich einzustellen. Für die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses war klar, dass es keine kurzfristige Entscheidung geben sollte. Claus Peter Roßberg bat um eine erste Lesung. Auch die CDU unterstützt diese Empfehlung, weil die Entwicklung in Hesserode abgewartet werden soll.

Andreas Wieninger (SPD) sagte ebenfalls, dass der Verkehrsausschuss sich für eine erste Lesung ausgesprochen hatte.

Dem folgte dann auch der Stadtrat mehrheitlich. Es gab 11 Gegenstimmen und zwei Enthaltungen.
Autor: nnz

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Kommentare
ein.nordhaeuser
07.02.2011, 19:51 Uhr
Keine Einstellung der Planungen
Es besteht keine Notwendigkeit die Planungen zum Autohof Sundhausen einzustellen. So wie die Grüne Hartmann sich für die Einstellung der Planungen für Sundhausen einsetzt, hätte Sie im selben Atemzug auch das Projekt in Hesserode ablehnen müssen. Aber wahrscheinlich wird Frau Hartmann irgendwann wieder überrascht sein, wie groß doch der Autohof in Hesserode wird.

In Hesserode formiert sich langsam Widerstand. Für den 8.Februar 2011 ist im Hesseröder Dorfgemeinschaftshaus die Gründung einer Bürgerinitiative vorgesehen. Einladungen wurden dazu schon mal verteilt. Bleibt abzuwarten, wie sich die BI Hesserode entwickelt.

Ich wünschte mir, das der Stadtrat sich nicht von den verbalen Äußerungen der Sundhäuser BI beeindrucken lässt und der Autohof am geplanten Standort errichtet wird. Alles andere wäre für den Stadtrat in Nordhausen kontraproduktiv und unglaubwürdig. Es entstünde der Eindruck, je lauter und unsachlicher man Auftritt, desto ehr wird man erhört und es wird nachgegeben.
NDHler
07.02.2011, 20:07 Uhr
Bürgerinitiativen gegen alles!!!!
So eine BI ist schon eine gute Sache! Bei uns in der Straße sollen jetzt neue Straßenlaternen aufgestellt werden. Dann kommen die schönen alten DDR Betonpfosten weg.

Gestern habe ich mit meinem Nachbarn ein Bier getrunken und gleich mal eine Bürgerinitiative gegen die neuen Laternen gegründet. Er ist der Vorsitzende und ich der Stellvertreter, Schriftführer und Pressesprecher wählen wir beide kommende Woche, wieder beim Bier, ist doch klar.
Alle Macht den Bürgerinitiativen!!!
Was für ein Spass!
M. Hänel
07.02.2011, 20:26 Uhr
Entschuldigung,
ich bin nicht persönlich betroffen von einem der beiden Autohöfe. Aber ließt man die Beiträge und Kommentare zu diesen Themen glaubt man, man befindet sich im uneingeschränkten U-Boot Krieg.

Das Hesserode nur ein Luftballon zum Zeitschinden ist, haben die meisten Bürger sicher erkannt. Das die Sundhäuser BI ungeschickt agiert haben auch schon viele erkannt.

Es geht doch darum, dass der Autohof in Sundhausen zu dicht an der Wohnbebauung geplant ist. Was spricht denn dagegen, dass man ihn, eventuell mit Flächenaustausch für die Eingentümer, auf eine andere Seite des Kreuzes A38/B4 setzt?

Es ist doch scheiß egal ob Nordhausen, Werther, Heringen oder sonstwer die GwSt. kassiert. Hauptsache den betroffenen Menschen ist geholfen, das Geld bleibt in der Region und die Arbeit entsteht hier.
-Insider-
07.02.2011, 21:48 Uhr
ich
hoffe, dass die zukünftige BI hesserode sachlicher arbeitet als die andere gruppierung aus südnordhausen.
Totofino
08.02.2011, 19:54 Uhr
Leider NDH nicht egal
Lieber Herr Hänel,
sie schätzen einige Dinge ganz richtig ein, z.B. Hesserode nur Ablenkungsmanöver usw...

Auf der anderen Seite der BAB ist die Gemarkung Uthleben (linksseitig B 4) und rechtsseitig verkaufen die Einwohner Steinbrückens ihr Land nicht, da es ihnen glücklicherweise im Gegensatz zu der Fläche bei Sundhausen gehört (dort leider Eigentum der Treuhandnachfolge).

Die Stadt Nordhausen ist nicht daran interessiert dieses Projekt an den Landkreis abzugeben, auch in Bleicherode befindet sich ein sogar erschlossenes Gewerbegebiet, was sich als AH Standort eignet.

Die Stadtverwaltung von Nordhausen übergeht lieber die berechtigten Interessen der Anwohner der evtl. Standorte, die in ihrer Stadt wohnen.
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