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Fr, 07:46 Uhr
25.04.2003

nnz-Rückspiegel: 25. April 2002

Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war, dann ist das kein Problem. Die nnz hat für Sie in ihrem Archiv gestöbert. Heute:
Gülle, Einbruch in Dora und Rettungsdienst


Lösungsvorschläge wurden diskutiert
Die beabsichtigte Zwischenlagerung von Gülle ist derzeit Gesprächthema in Himmelbach und den angrenzenden Orten. Am Abend fand in Leimbach eine Bürgerversammlung statt. Vom großen Interesse zeugte letztlich auch eine bis auf den letzten Platz besetzte Festhalle in Leimbach. Der Diskussion stellten sich der Juniorchef und der technische Leiter der Firma Van Asten, aber auch Vertreter der Nordhäuser Stadtverwaltung.

Neben den Bürgern aus den anliegenden Ortschaften Himmelgarten, Leimbach und Steigerthal kamen auch Bürger aus dem Wohngebiet Ost. Verständlicher Wunsch dieser Bürger war es, die Gülleausbringung in den angrenzenden Fluren der neugebauten Eigenheime völlig zu stoppen. Die Bürgerinitiative wie auch Dietrich Beyse machten klar, dass dieser Forderung so nicht entsprochen werden kann, denn das Unternehmen habe ebenso ein Anrecht auf die Lösung seiner Probleme...ausführlich im nnz-Archiv


Thema mit langer Vorgeschichte
Die Stadt Nordhausen erwägt noch immer, dem Rettungsdienstzweckverband im Landkreis Nordhausen beizutreten. Zwar gibt es da im Stadtrat unterschiedlichen Auffassungen, das Thema allerdings hat eine lange Vorgeschichte...

Letzte Entscheidungen innerhalb der Verwaltung sind bis zur nächsten Stadtratssitzung nicht erwarten. Auch hatte die CDU-Fraktion in der zurückliegenden Zeit angekündigt, ein solches Vorhaben nicht mitzutragen. Die Berufsfeuerwehr wäre momentan nicht in der Lage, im Verband als Leistungserbringer mitzuarbeiten, hieß es aus den Reihen der Christdemokraten. Offiziell wird seitens der Stadtverwaltung, aber auch der SPD-Fraktion immer bekundet, dass man mit einem Beitritt ein gewisses Mitspracherecht bei Entscheidungen des Verbandes haben könnte. Als Beispiel wurde schob mehrfach die Diskussion um den Rettungswachenstandort am Krankenhaus angeführt.

Das Einbringen der Berufsfeuerwehr in den Rettungsdienst ist keine neue Sache, sie hat eine mehr als sieben Jahre alte Geschichte. Bereits im Jahr 1995 stand das Thema auf der kommunalpolitischen Tagesordnung. Die „Nordhäuser Zeitung“ berichtete zum Beispiel am 2. Mai 1995 darüber: Die Nordhäuser Berufsfeuerwehr will eine eigene Rettungswache. Nur hat die Feuerwehr ... weder personelle noch technische Voraussetzungen für einen Rettungsdienst. Auch hatte die Feuerwehrprofis im Jahr 1990 keine Bewerbung abgegeben.“ Und der damalige Leiter des Amtes für Brand- und Katstrophenschutz, Peter Pätzold, attestierte: „Das Rettungswesen im Landkreis Nordhausen läuft, die drei Träger fahren keine roten Zahlen ein.“...ausführlich im nnz-Archiv


Einbruch in Dora wurde zum Verhängnis
Der Kohnstein zieht auch im Jahr 2002 immer noch magisch Waffennarren aus nah und fern an. Zwei Männern wurde der „illegale“ Besuch des Stollens vorgestern zum Verhängnis. Es war bereits in der Nacht zum Mittwoch. Da versuchten zwei Männer aus Herborn in den Stollen des Kohnsteins einzubrechen. Offenbar wollten sie Raketenteile entwenden. Doch sie hatten nicht mit der Polizei gerechnet, die kontrollierte die Zufahrt Woffleben. In der ehemaligen Lagerhalle des Stollens war ein Auto abgestellt, die Rücksitze waren abgeklappt, davor lagen Spitzhacke, Schaufel und Spaten. Oberhalb des Stollens stellten die Beamten dann ein Seil fest, welches in einen Schacht gelassen war...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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