Mi, 13:00 Uhr
23.04.2003
12.000 Kilometer unter der Erde
Nordhausen (nnz). Abwasser ist ein heikles Thema. Vor allem, wenn es um Zweckverbände, deren Arbeit sowie um Gebühren oder Beiträge geht. Aber auch die Statistiker haben sich jetzt dem Abwasser auf ihre ganz besondere Art angenommen.
Das Leitungsnetz der Abwasserkanalisation in Thüringen erstreckte sich im Jahr 2001 über eine Länge von rund 12 400 Kilometern. Seit 1998, dem Berichtsjahr der letzten Erhebung, wurden rund 1 660 Kilometer Kanalisation neugebaut. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurde knapp ein Viertel des Kanalnetzes (3 000 Kilometer) vor 1971 gebaut und für ein weiteres Viertel konnte kein Baujahr festgestellt werden. Thüringenweit betrug im Jahr 2001 die durchschnittliche Kanalnetzlänge pro Einwohner 5,1 Meter (1991: 3,0 Meter)
Das öffentliche Kanalnetz Thüringens bestand im Jahr 2001 auf einer Länge von 8 750 Kilometern aus Mischwasserkanälen (70 Prozent der Kanalisation), d.h. gemeinsamer Abfluss von Schmutz- und Niederschlagswasser in einem Kanal, sowie auf 2 100 Kilometern aus Schmutzwasser- (17 Prozent) und auf 1 550 Kilometern aus Regenwasserkanälen (13 Prozent). Im Jahr 2001 war in Thüringen das Abwasser von 2 184 130 Einwohnern an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen. Der Anschlussgrad betrug 90,6 Prozent (1998: 88,0 Prozent).
Autor: nnzDas Leitungsnetz der Abwasserkanalisation in Thüringen erstreckte sich im Jahr 2001 über eine Länge von rund 12 400 Kilometern. Seit 1998, dem Berichtsjahr der letzten Erhebung, wurden rund 1 660 Kilometer Kanalisation neugebaut. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurde knapp ein Viertel des Kanalnetzes (3 000 Kilometer) vor 1971 gebaut und für ein weiteres Viertel konnte kein Baujahr festgestellt werden. Thüringenweit betrug im Jahr 2001 die durchschnittliche Kanalnetzlänge pro Einwohner 5,1 Meter (1991: 3,0 Meter)
Das öffentliche Kanalnetz Thüringens bestand im Jahr 2001 auf einer Länge von 8 750 Kilometern aus Mischwasserkanälen (70 Prozent der Kanalisation), d.h. gemeinsamer Abfluss von Schmutz- und Niederschlagswasser in einem Kanal, sowie auf 2 100 Kilometern aus Schmutzwasser- (17 Prozent) und auf 1 550 Kilometern aus Regenwasserkanälen (13 Prozent). Im Jahr 2001 war in Thüringen das Abwasser von 2 184 130 Einwohnern an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen. Der Anschlussgrad betrug 90,6 Prozent (1998: 88,0 Prozent).

