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Mo, 15:48 Uhr
24.01.2011

Am Ende fehlte die Kraft

Thüringenliga Männer: Mit einer guten Vorstellung zogen sich die Nordhäuser Handballer in der Landeshauptstadt gegen den HSC achtbar aus der Affäre. Mit dem Erfolg marschieren Erfurt und Werratal nun gleichauf an der Spitze der Tabelle. Der ausführliche Spielbericht von Frank Ollech...


Es war die erwartet schwere Auswärtsaufgabe für den Aufsteiger aus dem Norden Thüringens. Dabei spielten die Nordhäuser bis zum 27:23, aus Sicht des HSC, gut mit. Mehr noch, sie verblüfften den Aufstiegsfavoriten zu Beginn der ersten Halbzeit. Vielleicht ließ sich der HSC vom Tabellenplatz des NSV irritieren oder von der Auswärtsbilanz hinreißen den Gästen den Vortritt zu lassen.

Gastgeschenke soll man annehmen, das dachten sich auch die Rolandstädter und bedankten sich mit einer 2:0 Führung. Auch nach dem Anschlusstreffer kämpften die Einheimischen mit ihren Nerven. Auf dem Parkett entwickelte sich vor den 60 Zuschauern (laut Protokoll), davon 30 aus Nordhausen, eine muntere Partie auf hohem Niveau.

Der NSV weiterhin sehr diszipliniert, die Angriffe ruhig und überlegt vorgetragen. Der Erfolg spiegelte sich mit einer 7:3 Führung auf der Anzeigetafel wieder. Der Gastgeber zog alle Register. Vor allem ihr gestandener Kader ließ das Pendel langsam aber stetig zu ihren Gunsten ausschlagen. In der 21 Minute schlossen sie die Verfolgungsjagt mit dem Treffer zum 10:10 ab. Noch zwei mal konnten die Nordhäuser vorlegen, ehe sie endgültig in Rückstand gerieten. Zur Halbzeit stand es 15:13 für die Gastgeber.

Noch einmal sollte dem NSV das Kunststück eines Ausgleiches gelingen (15:15). Mit den Kräften, die sie zur Pause sammelten, erwehrten sie sich dem Favoriten vorbildlich. Nach dem verwandelten Strafwurf zum 21:17 für den HSC, mussten sie die Gäste das erste mal auf 26:18 ziehen lassen. Die Begegnung hatte einfach zu viel Kraft gekostet, der Aufsteiger am Ende seiner Möglichkeiten. Auch rieben sie sich am ausgezeichneten Erfurter Keeper Stephan Harseim auf.

Doch die Rolandstädter rappelten sich wieder ins Spiel. Beim 27:23 hatten sie den HSV auf Schlagdistanz eingeholt. Den Endspurt mussten sie aber dem Gastgeber überlassen. Am Ende siegten die Erfurter mit 33:26 über eine Nordhäuser Mannschaft dank ihrer größeren Reserven. Der NSV konnte das hohe Niveau der Partie (noch) nicht mitgehen. Auch wenn die Schiris am Ende 10 Zeitstrafen verteilten, lief die Begegnung in fairen sportlichen Bahnen ab.

Durch den Punktverlust von Werratal schloss Erfurt nach Punkten zum Spitzenreiter auf. So traten die Nordhäuser mit einem Erfurter Wunsch im Gepäck die Heimreise an. Sie wünschten dem NSV alles Gute und zwei Punkte im Spiel gegen die HSG Werratal. Diese gastiert am Samstag ab 19:00 Uhr in der Nordhäuser Ballspielhalle.
Frank Ollech

Kay Näther / Sören Ahlert/ Steffan Fuhrmann 6/ Christian Müller 3/ Andreas Ramonat/ Thomas Riemekasten 4/ Sebastian Kreutz 5/ Matthias Thiele 2/ Michael Spieß 3/ Marco Holznagel 1/Marcel Effenberger 1/
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Am Ende fehlte die Kraft (Foto: Christoph Keil)
Autor: nnz

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