Do, 10:23 Uhr
17.04.2003
Interesse aus Australien
Nordhausen (nnz). Ende April kommt in Niederolm der Aufsichtsrat der Eckes AG zusammen. Dabei wird auch der anstehende Verkauf der alkoholischen Sparte des Unternehmens auf der Tagesordnung stehen.
Nach nnz-Informationen erhalten die Aufsichtsräte einen Statusbericht über den Stand der Verkaufsverhandlungen. Ob der Hauptversammlung letztlich eine Empfehlung gegeben wird, ist bislang noch unklar. Doch möglich wäre dies auf jeden Fall, viel Zeit ist seit dem 8. Oktober 2002 vergangen. Bereits im vergangenen Monat gab es wieder Nachrichten in der Szene, die zaghafte Rückschlüsse auf die Zukunft der Standorte Nieder-Olm und Nordhausen zulassen könnten.
So soll ein Interessent die Berentzen-Gruppe sein. Das Unternehmen verfügt nach Aussagen von Branchenkennern nicht über die nötige Kriegskasse. Doch die könnte durch einen Giganten aus Australien aufgefüllt werden. Die BRL Hardy Ltd. aus Reynella wird immer häufiger mit einer möglichen Akquisition von Eckes durch Berentzen in Zusammenhang gebracht. So zumindest kann es der aufmerksame Betrachter in der Lebensmittel-Zeitung nachlesen. Demnach, so wollen gut informierte Kreise wissen, denken die Australier über eine Mehrheitsübernahme bei Berentzen nach und würden auch das Kapital für den Eckes-Erwerb besteuern, schreibt das Branchenblatt. Für die Weinkellerei vom fünften Kontinent ist der deutsche Markt noch weitestgehend unerschlossen.
Sollte sich das Berentzen-Gerücht trotz keinerlei Bestätigung hartnäckig weiter halten, dann sieht Eckes-Betriebsratschef Bernd Michalski schwarz für die beiden Standorte in Deutschland. Gegenüber der nnz verweist Michalski unter anderem auf die moderne Produktionsanlage von Berentzen in Minden. Sollte es einen Verkaufs-Zuschlag in diese Richtung geben, dann haben wir in Bezug auf die Arbeitsplätze in Nordhausen und Niederolm ein großes Problem, so Bernd Michalski.
Autor: nnzNach nnz-Informationen erhalten die Aufsichtsräte einen Statusbericht über den Stand der Verkaufsverhandlungen. Ob der Hauptversammlung letztlich eine Empfehlung gegeben wird, ist bislang noch unklar. Doch möglich wäre dies auf jeden Fall, viel Zeit ist seit dem 8. Oktober 2002 vergangen. Bereits im vergangenen Monat gab es wieder Nachrichten in der Szene, die zaghafte Rückschlüsse auf die Zukunft der Standorte Nieder-Olm und Nordhausen zulassen könnten.
So soll ein Interessent die Berentzen-Gruppe sein. Das Unternehmen verfügt nach Aussagen von Branchenkennern nicht über die nötige Kriegskasse. Doch die könnte durch einen Giganten aus Australien aufgefüllt werden. Die BRL Hardy Ltd. aus Reynella wird immer häufiger mit einer möglichen Akquisition von Eckes durch Berentzen in Zusammenhang gebracht. So zumindest kann es der aufmerksame Betrachter in der Lebensmittel-Zeitung nachlesen. Demnach, so wollen gut informierte Kreise wissen, denken die Australier über eine Mehrheitsübernahme bei Berentzen nach und würden auch das Kapital für den Eckes-Erwerb besteuern, schreibt das Branchenblatt. Für die Weinkellerei vom fünften Kontinent ist der deutsche Markt noch weitestgehend unerschlossen.
Sollte sich das Berentzen-Gerücht trotz keinerlei Bestätigung hartnäckig weiter halten, dann sieht Eckes-Betriebsratschef Bernd Michalski schwarz für die beiden Standorte in Deutschland. Gegenüber der nnz verweist Michalski unter anderem auf die moderne Produktionsanlage von Berentzen in Minden. Sollte es einen Verkaufs-Zuschlag in diese Richtung geben, dann haben wir in Bezug auf die Arbeitsplätze in Nordhausen und Niederolm ein großes Problem, so Bernd Michalski.

