Mo, 09:10 Uhr
17.01.2011
Das Orakel von Nordhausen
In vier Tagen ist es soweit – die weltbesten Kugelstoßerinnen und Kugelstoßer treffen sich in Nordhausen. In diesem Jahr wird es noch spannender, denn es zählen bei den Männern nicht nur die Einzelleistungen, sondern auch der Teamgeist im inoffiziellen Länderkampf Deutschland gegen USA...
Reese Hoffa, das Kraftpaket aus den USA, kommt gern nach Nordhausen zum Meeting der Kugelstoßer. 2007 habe ich hier gewonnen. Das war riesig. Ich mag diese Hallenatmosphäre. Das Publikum mag ihn ebenso, wie gleichfalls den anderen Amerikaner, Christian Cantwell, der in der Wiedigsburghalle 2008, 2009 und 2010 gewonnen hat. Diesmal starten beide, und sie bringen mit Cory Martin noch einen dritten Ami mit.
Damit sind die drei Weltbesten des Vorjahres dabei, so etwas gab es noch nie in Nordhausen. Und alle drei hoffen, dass für sie nach einem Sieg das Orakel von Nordhausen wieder zutrifft, das Meetingdirektor Werner Hütcher wie folgt beschreibt: Die Sieger waren danach bei den internationalen Höhepunkten fast immer erfolgreich. Bestes Beispiel: Christian Cantwell. Dem will nun Reese Hoffa folgen. Ich will in diesem Jahr ganz vorn mitmischen, vor allem bei der WM in Daegu (Südkorea). Vorher aber will er in Nordhausen die 2000 Zuschauer begeistern.
Genug Spannungselemente liegen also vor dem Auftritt der Giganten am 21. Januar. Orakel hin, Orakel her, das Spektakel in Nordhausen wird das Publikum in seinen Bann ziehen und im ersten großen Vergleich der Kugelstoß-Weltklasse in diesem Jahr die Akzente setzen.
Peter Grau
Autor: nnzReese Hoffa, das Kraftpaket aus den USA, kommt gern nach Nordhausen zum Meeting der Kugelstoßer. 2007 habe ich hier gewonnen. Das war riesig. Ich mag diese Hallenatmosphäre. Das Publikum mag ihn ebenso, wie gleichfalls den anderen Amerikaner, Christian Cantwell, der in der Wiedigsburghalle 2008, 2009 und 2010 gewonnen hat. Diesmal starten beide, und sie bringen mit Cory Martin noch einen dritten Ami mit.
Damit sind die drei Weltbesten des Vorjahres dabei, so etwas gab es noch nie in Nordhausen. Und alle drei hoffen, dass für sie nach einem Sieg das Orakel von Nordhausen wieder zutrifft, das Meetingdirektor Werner Hütcher wie folgt beschreibt: Die Sieger waren danach bei den internationalen Höhepunkten fast immer erfolgreich. Bestes Beispiel: Christian Cantwell. Dem will nun Reese Hoffa folgen. Ich will in diesem Jahr ganz vorn mitmischen, vor allem bei der WM in Daegu (Südkorea). Vorher aber will er in Nordhausen die 2000 Zuschauer begeistern.
Ein Drehstoßer mit Flickflacks
Reese Hoffa steht gern im Mittelpunkt. Der Drehstoßer legt im Stadion Flickflacks hin, wenn er denn gerade mal gewonnen hat, wie etwa beim ISTAF 2010. Er bewegt sich überhaupt gern, kann mit Fackeln und Messern jonglieren oder brilliert mit seinen 150 Kilo auf dem Skateboard. Unter den Kugelstoßern gehört er mit seinen 1,90 m eher zu den Kleineren, aber mit seiner Bestweite von 22,43 m zu den ganz Großen.Ländervergleich Deutschland –USA
Reese Hoffa wird in Nordhausen nicht nur um den Einzelsieg kämpfen, sondern auch Punkte im Ländervergleich mit den Deutschen sammeln. Dieser Vergleich ist ein Novum, soll noch mehr Spannung in den Wettkampf bringen, wie Meetingdirektor Hütcher glaubt. Drei Amerikaner und drei Deutsche werden gewertet, ihre Plätze in Punkte umgerechnet. Und es ist noch nicht klar, dass die Amerikaner gewinnen, auch wenn die drei in der Weltbestenliste 2010 vorn lagen. Besonders der Neubrandenburger Ralf Bartels hat schon mehrmals Amerikaner geschlagen, aber auch Marco Schmidt und Artur Hoppe werden nicht kampflos klein beigeben.Genug Spannungselemente liegen also vor dem Auftritt der Giganten am 21. Januar. Orakel hin, Orakel her, das Spektakel in Nordhausen wird das Publikum in seinen Bann ziehen und im ersten großen Vergleich der Kugelstoß-Weltklasse in diesem Jahr die Akzente setzen.
Peter Grau


