Do, 08:37 Uhr
06.01.2011
Zeichen von Unfähigkeit
Die Diskussion um Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) reißen nicht ab. Nach der CDU ist auch die LINKE im Nordhäuser Stadtrat überhaupt nicht amüsiert, was da in punkto Obdachlosenunterkunft passierte. Auch zur Wiederwahl gibt es ein Statement aus der Fraktion...
Barbara Schencke, die LINKE-Fraktionsvorsitzende im Nordhäuser Stadtrat, geht im Hinblick auf den erneuten Wahlversuch davon aus, dass sich andere Fraktionen an getroffene Absprachen halten werden. Im Klartext: "Ein Mitglied unserer Partei wird sich für die Stelle des Bürgermeisters zur Wahl am 2. Februar bewerben und in den nächsten Tagen die entsprechenden Unterlagen einreichen", so Schencke zur nnz. Und: Die Person kommt aus der Region, lebt in Nordhausen, denn "ein Bürgermeister aus einer anderen Region wäre in diesem Amt wenig sinnvoll."
Eigentlich wollte sich die LINKE aus den Querelen zur Obdachlosenunterkunft völlig heraushalten und eigentlich dachten auch die Fraktionsmitglieder der Partei im Stadtrat, dass die Grabenkämpfe zwischen Stadt und Landkreis nach dem "Kreisumlage-Frieden" beendet seien, doch das, was Herr Jendricke kurz vor Jahresende inszeniert habe, das sei für Barbara Schencke "ein Zeichen von Unfähigkeit, denn eine solche Medieninszenierung ist für uns anzulehnen, es bestand keine wirkliche Not zur Thematisierung."
Die Handlungsweise von Matthias Jendricke habe für Schencke zudem gezeigt, dass "der Mann in dieser Funktion keine soziale Kompetenz hat und ihm jegliches kommunalpolitische Feingefühl fehlt."
Autor: nnzBarbara Schencke, die LINKE-Fraktionsvorsitzende im Nordhäuser Stadtrat, geht im Hinblick auf den erneuten Wahlversuch davon aus, dass sich andere Fraktionen an getroffene Absprachen halten werden. Im Klartext: "Ein Mitglied unserer Partei wird sich für die Stelle des Bürgermeisters zur Wahl am 2. Februar bewerben und in den nächsten Tagen die entsprechenden Unterlagen einreichen", so Schencke zur nnz. Und: Die Person kommt aus der Region, lebt in Nordhausen, denn "ein Bürgermeister aus einer anderen Region wäre in diesem Amt wenig sinnvoll."
Eigentlich wollte sich die LINKE aus den Querelen zur Obdachlosenunterkunft völlig heraushalten und eigentlich dachten auch die Fraktionsmitglieder der Partei im Stadtrat, dass die Grabenkämpfe zwischen Stadt und Landkreis nach dem "Kreisumlage-Frieden" beendet seien, doch das, was Herr Jendricke kurz vor Jahresende inszeniert habe, das sei für Barbara Schencke "ein Zeichen von Unfähigkeit, denn eine solche Medieninszenierung ist für uns anzulehnen, es bestand keine wirkliche Not zur Thematisierung."
Die Handlungsweise von Matthias Jendricke habe für Schencke zudem gezeigt, dass "der Mann in dieser Funktion keine soziale Kompetenz hat und ihm jegliches kommunalpolitische Feingefühl fehlt."

