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Mi, 10:37 Uhr
09.04.2003

Viele sind zur See gefahren

Nordhausen (nnz). Im Landkreis Nordhausen gab und gibt es Seeleute, die einst bei der Deutschen Seereederei Rostock die Weltmeere befahren haben. Udo Heinemann ist einer von ihnen. Für die nnz berichtet er von Traditionen, etwas Wehmut und einem Treffen.


Mitglied Mehrmals fährt Udo Heinemann im Jahr nach Freiberg in Sachsen, mit seinem Auto. Dort, fernab von jeglichen Meeren wurde im Jahr 1995 ein Verein von Seeleuten der Deutschen Seereederei Rostock (DSR) ins Leben gerufen. Der Verein setzte sich das Ziel, die Tradition der DDR-Handelsflotte aufrecht zu erhalten und zu pflegen. Der Verein umfaßt zur Zeit etwa 150 ehemalige Fahrensleute. Jährlich finden in Reinsberg (bei Freiberg) eine Mitgliederversammlung und zwei Seemannstreffen statt. Bei diesen Treffen gibt es interessante Vorträge über die Geschichte der DSR, z.B. von Harry Wenzel (letzter Geschäftsführer der DSR) oder von Eva Stein (Regisseurin der DEFA-Serie "Zur See"). Beide sind übrigens auch Ehrenmitglieder im Verein. Aber natürlich auch das Gesellige kommt nicht zu kurz, viele Seeleute haben schon ehemalige Kollegen aus gemeinsamen Fahrenszeiten wiedergetroffen. Im Landkreis Nordhausen gab und gibt es viele Seeleute, die bei der DSR (Deutsche Seereederei Rostock, bzw. Deutfracht/Seereederei Rostock) gefahren sind. „Einer von ihnen bin ich, der seit rund zwei Jahren regelmäßig zu den Seemannstreffen fährt und seit Oktober 2002 Mitglied in diesem Verein ist. Auf der Mitgliederversammlung am 22. März diesen Jahres habe ich meinen Mitgliedsausweis erhalten (Bild)“, so Udo Heinemann im Gespräch mit der nnz.

Näheres über den Verein gibt es bei Udo Heinemann, An der Bleiche 14, 99734 Nordhausen, Tel:03631/466322 o. Handy 0172/8861943) oder im Internet Internet zu erfahren.
Autor: nnz

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