Fr, 10:52 Uhr
01.01.2010
nnz-Forum: Pünktlich erhöht
Das neue Jahr ist endlich da. Die Realisierung der guten Vorsätze kann beginnen. Auch für die Stromkonzerne, wie ein Leser der nnz feststellt...
Pünktlich zum Jahresbeginn haben die Stromlieferanten ihre Preise erhöht. Und dabei fiel mir auf: Thüringen ist wieder einmal Spitzenreiter! Der Stern hat darüber berichtet:
http://www.stern.de/wirtschaft/news/studie-zur-erhoehung-der-strompreise-kunden-zahlen-zwei-milliarden-euro-zu-viel-1638001-infographic.html
Das ist endlich ein Beispiel von "aktiver Wirtschaftsföderung", verbunden mit "Standortvorteilen" und "Maßnahmen zur Verbesserung der Kaufkraft" in der Region! In Nordhausen sieht es konkret so aus. Rund sieben Millionen Euro Gewinn für den hiesigen Energieversorger im Jahr 2009, die in der Region fehlen.
http://www.energie-nordhausen.de/cms/Kopfnavigation_links/Unternehmen/Geschaeftsbericht/Geschaeftsbericht.html
Warum dies noch mit 1,602 Millionen Euro "Investitionszuwendungen" vom Steuerzahler gefördert wurde? Lobbyismus im Großen und Eigennutz im Kleinen, das Geld fließt über einen kleinen Umweg zurück - Politiker im Aufsichtsrat.
Nehmen wir die 6,8 Millionen Euro und teilen sie durch die Bürger von Nordhausen, dann kommen wir auf einen zuviel erhobenen Betrag von 170 Euro pro Bürger im Jahr 2009, besser etwa 500 Euro pro Familie mit einem Kind. Von Unternehmensseite betrachtet ist es O.K.- Gewinn ist das Ziel. Mir fehlt einfach das Verständnis für das politische Handeln zu Lasten der Bürger. Die bekannten Begründungen, wie Erhalt Badehaus und Straßenbahn, sind in der Relation betrachtet nicht glaubwürdig. Zumal nur 60% in Nordhausen bleiben, 40% gehen an EON.
Roland Handrek, Nordhausen
Autor: nnzPünktlich zum Jahresbeginn haben die Stromlieferanten ihre Preise erhöht. Und dabei fiel mir auf: Thüringen ist wieder einmal Spitzenreiter! Der Stern hat darüber berichtet:
http://www.stern.de/wirtschaft/news/studie-zur-erhoehung-der-strompreise-kunden-zahlen-zwei-milliarden-euro-zu-viel-1638001-infographic.html
Das ist endlich ein Beispiel von "aktiver Wirtschaftsföderung", verbunden mit "Standortvorteilen" und "Maßnahmen zur Verbesserung der Kaufkraft" in der Region! In Nordhausen sieht es konkret so aus. Rund sieben Millionen Euro Gewinn für den hiesigen Energieversorger im Jahr 2009, die in der Region fehlen.
http://www.energie-nordhausen.de/cms/Kopfnavigation_links/Unternehmen/Geschaeftsbericht/Geschaeftsbericht.html
Warum dies noch mit 1,602 Millionen Euro "Investitionszuwendungen" vom Steuerzahler gefördert wurde? Lobbyismus im Großen und Eigennutz im Kleinen, das Geld fließt über einen kleinen Umweg zurück - Politiker im Aufsichtsrat.
Nehmen wir die 6,8 Millionen Euro und teilen sie durch die Bürger von Nordhausen, dann kommen wir auf einen zuviel erhobenen Betrag von 170 Euro pro Bürger im Jahr 2009, besser etwa 500 Euro pro Familie mit einem Kind. Von Unternehmensseite betrachtet ist es O.K.- Gewinn ist das Ziel. Mir fehlt einfach das Verständnis für das politische Handeln zu Lasten der Bürger. Die bekannten Begründungen, wie Erhalt Badehaus und Straßenbahn, sind in der Relation betrachtet nicht glaubwürdig. Zumal nur 60% in Nordhausen bleiben, 40% gehen an EON.
Roland Handrek, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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