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Fr, 10:47 Uhr
04.04.2003

JUSOS für Industriegebiet

Nordhausen (nnz). Mit Interesse verfolgen die JUSOS Nordhausen seit geraumer Zeit die Diskussionen um das geplante Industriegebiet in der Goldenen Aue. „Der Planungsverband hat dabei unsere volle Unterstützung“, äußerte sich der Pressesprecher der SPD-Jugendorganisation, Thomas Mund, in der nnz.


Gerade vor dem Hintergrund der hohen Arbeitslosigkeit in der Region und des dadurch verursachten Wegzugs vor allem junger Menschen, sollte die Schaffung von Arbeitsplätzen das vorrangige Ziel der Entscheidungsträger sein.

„Sollte diese Chance für die Region vertan werden, befindet sie sich endgültig auf dem absteigenden Ast“, befürchtet Mund. Es sei erschreckend, wie die Region ausblutet, in dem immer mehr junge Menschen ihr den Rücken kehren und in den alten Bundesländern arbeiten. Obwohl dies vielen schwer fällt, ist es oft der einzige Weg, der Arbeitslosigkeit zu entgehen. Und deswegen müsse etwas getan werden.

Wenn die Bürgerinitiative zur Rettung der Goldenen Aue die Erhaltung als Natur- und Erholungsraum als Argument gegen das geplante Industriegebiet anführt, dann stellen sich für die SPD-Nachwuchspolitiker folgende Fragen: Was nützt die Goldene Aue, wenn bald niemand mehr in der Region wohnt? Was nützt eine so gut gelegene und leicht zu erschließende Fläche als Acker?

„Wir fordern deshalb die Entscheidungsträger auf den politischen Ebenen und in den Verwaltungen auf, das geplante Industriegebiet in der Goldenen Aue zu unterstützen und voranzutreiben. Wir jungen Menschen wollen hier arbeiten, wollen in der Region bleiben und wollen hier etwas bewegen“ erklärte Thomas Mund abschließend.
Autor: nnz

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