Fr, 06:12 Uhr
04.04.2003
Geburtenrückgang setzt sich fort
Nordhausen (nnz). Eine hoffnungsvolle Nachricht ist das gewiss nicht. Gemildert wird sie durch die Tatsache, dass sich dieser Rückgang einzupendeln scheint, wie nnz berichten kann.
Der Geburtenrückgang in Deutschland setzte sich zwar auch im vergangenen Jahr fort, hat sich aber deutlich verlangsamt. Während 2001 noch vier Prozent weniger Kinder zur Welt kamen als ein Jahr zuvor, betrug der Rückgang 2002 nur 0,7 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mit.
Demnach wurden im vergangenen Jahr 725 000 Kinder lebend geboren, rund 5000 weniger als 2001. Die Geburtenzahl nimmt bereits seit zwölf Jahren ab – ausgenommen die Jahre 1996 und 1997. Bei den Sterbefällen registrierten die Statistiker – nach einem kontinuierlichen Rückgang seit 1993 – im vergangenen Jahr einen Anstieg um 2,9 Prozent auf rund 845 000.
Insgesamt starben 2002 in Deutschland 120 000 mehr Menschen als Kinder geboren wurden. Die Zahl der Eheschließungen blieb nahezu unverändert. Im Jahr 2002 heirateten 388 000 Paare, im Jahr zuvor waren es 389 000.
Autor: nnzDer Geburtenrückgang in Deutschland setzte sich zwar auch im vergangenen Jahr fort, hat sich aber deutlich verlangsamt. Während 2001 noch vier Prozent weniger Kinder zur Welt kamen als ein Jahr zuvor, betrug der Rückgang 2002 nur 0,7 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mit.
Demnach wurden im vergangenen Jahr 725 000 Kinder lebend geboren, rund 5000 weniger als 2001. Die Geburtenzahl nimmt bereits seit zwölf Jahren ab – ausgenommen die Jahre 1996 und 1997. Bei den Sterbefällen registrierten die Statistiker – nach einem kontinuierlichen Rückgang seit 1993 – im vergangenen Jahr einen Anstieg um 2,9 Prozent auf rund 845 000.
Insgesamt starben 2002 in Deutschland 120 000 mehr Menschen als Kinder geboren wurden. Die Zahl der Eheschließungen blieb nahezu unverändert. Im Jahr 2002 heirateten 388 000 Paare, im Jahr zuvor waren es 389 000.

