Do, 12:54 Uhr
03.04.2003
Stein des Anstoßes
Nordhausen (nnz). Ja es gibt sie, die Spuren jüdischen Lebens in Nordhausen. Ein Symbol dafür ist der Jüdische Friedhof in der Nähe des FHN-Campus. Eine Stätte der Erinnerung und des Innehaltens, aber vielmehr auch ein Ort der aufzeigt, dass Nordhausen in der Vergangenheit von jüdischem Leben geprägt wurde.
Vom Nationalsozialismus glücklicherweise wenig beachtet, befindet sich diese Ruhestätte derzeit in einem würdigen Zustand. Im Verlauf der vom Verein neue ebenen betriebenen kulturpolitischen Aktivitäten ist dieser durch die Jüdische Landesgemeinde, in Vertretung von Wolfgang M. Nossen auf eine Besonderheit die sich auf dem Gelände befindet, aufmerksam gemacht worden.
Auf dem Areal des Jüdischen Friedhofes befinden sich die Reste eines Ehrenmals für die gefallenen Soldaten jüdischen Glaubens im 1. Weltkrieg. Dieser Gedenkstein ist zur Zeit in einem nicht länger hinzunehmenden Zustand. neue ebenen möchte sich innerhalb seiner breit gefächerten Handlungsfelder diesem Problem annehmen und zu einer Rekonstruktion beitragen.
Fachlicher Beistand wird durch Dr. Manfred Schröter geleistet. Erste Aktivitäten sind bereits eingeleitet worden, d.h. dass die Bundeswehr in Vertretung von Brigadegeneral Priller in die Vorbereitungen integriert sowie die Schirmherrschaft über das Gesamtprojekt der Landtagspräsidentin, Christine Lieberknecht, angetragen, wurde.
Lieberknecht bestätigte die Schirmherrschaft und wird sich noch im April über den Fortgang der Bemühungen persönlich in Nordhausen informieren. Um eine erste Bestandaufnahme zu ermöglichen regte der Verein neue ebenen und der Präsident des Lions-Clubs Nordhausen, Dr. Schröter, eine Begehung der Geländestruktur an. Diese fand vorgestern statt. Teilnehmer waren Herr Dr. Schröter, Oberstleutnant Koblitz vom Verbindungskommando 713, Steinmetzmeister Jan Fehling sowie Wolfgang Ruske und Stephan Masch, beide Vorstand neue ebenen e.V. .
neue ebenen ist nun bestrebt in enger Kooperation mit der Jüdischen Landesgemeinde einen Weg hin zu einer Rekonstruktion des Gedenksteines zu ermöglichen, da dieser nicht nur aus Sicht der Vereinigung einen hohen, nicht nur lokalhistorischen Wert besitzt.
Autor: nnz
Vom Nationalsozialismus glücklicherweise wenig beachtet, befindet sich diese Ruhestätte derzeit in einem würdigen Zustand. Im Verlauf der vom Verein neue ebenen betriebenen kulturpolitischen Aktivitäten ist dieser durch die Jüdische Landesgemeinde, in Vertretung von Wolfgang M. Nossen auf eine Besonderheit die sich auf dem Gelände befindet, aufmerksam gemacht worden.Auf dem Areal des Jüdischen Friedhofes befinden sich die Reste eines Ehrenmals für die gefallenen Soldaten jüdischen Glaubens im 1. Weltkrieg. Dieser Gedenkstein ist zur Zeit in einem nicht länger hinzunehmenden Zustand. neue ebenen möchte sich innerhalb seiner breit gefächerten Handlungsfelder diesem Problem annehmen und zu einer Rekonstruktion beitragen.
Fachlicher Beistand wird durch Dr. Manfred Schröter geleistet. Erste Aktivitäten sind bereits eingeleitet worden, d.h. dass die Bundeswehr in Vertretung von Brigadegeneral Priller in die Vorbereitungen integriert sowie die Schirmherrschaft über das Gesamtprojekt der Landtagspräsidentin, Christine Lieberknecht, angetragen, wurde.
Lieberknecht bestätigte die Schirmherrschaft und wird sich noch im April über den Fortgang der Bemühungen persönlich in Nordhausen informieren. Um eine erste Bestandaufnahme zu ermöglichen regte der Verein neue ebenen und der Präsident des Lions-Clubs Nordhausen, Dr. Schröter, eine Begehung der Geländestruktur an. Diese fand vorgestern statt. Teilnehmer waren Herr Dr. Schröter, Oberstleutnant Koblitz vom Verbindungskommando 713, Steinmetzmeister Jan Fehling sowie Wolfgang Ruske und Stephan Masch, beide Vorstand neue ebenen e.V. .
neue ebenen ist nun bestrebt in enger Kooperation mit der Jüdischen Landesgemeinde einen Weg hin zu einer Rekonstruktion des Gedenksteines zu ermöglichen, da dieser nicht nur aus Sicht der Vereinigung einen hohen, nicht nur lokalhistorischen Wert besitzt.


