Mi, 19:42 Uhr
02.04.2003
Mehrheitliche Einsicht in Notwendigkeit
Nordhausen (nnz). Es gibt immer ein Für und Wider bei der Erhöhung von Tarifen für Busse und Straßenbahnen. Auch für die Stadträte, die das beschließen mußen, kein leichtes Brot. Und sie hatten es sich auch nicht leicht gemacht am späten Nachmittag...
Eigentlich, so die Vorstellungen der Fraktionen, sollte alles friedlich ablaufen. Denn viel wurde geredet, unterrichtet und diskutiert in den Fraktionen und Ausschüssen. Die Vertreter der Stadtwerke hatten kaum einen freien Abend. Doch dann kam die Diskussion schon in der Bürgerfragestunde. Da präsentierte sich der Seniorenbeirat der Stadt Nordhausen nicht mit einer Frage, wie es die Geschäftsordnung vorsieht, sondern präsentierte einen Forderungskatalog hinsichtlich der Überarbeitung der Tarife. Auch die SPD-Fraktion hatte am Montag noch einmal nachgedacht und wollte eine Zeit-Zonen-Fahrkarte einführen.
Die CDU-Fraktion machte allerdings klar, dass neue Vorschläge nicht nur mal so abgewogen werden könnten, sondern dass es dazu kalkulatorischer Vorgänge im Verkehrsunternehmen bedürfe. Das ließe sich nicht in ein paar Minuten mit dem Taschenrechner ermitteln.
Nach allem Hin und Her und nochmaligen Erläuterungen durch Stadtwerke-Geschäftsführer Arndt Forberger konnten weder eine Vier-Fahrten-Karte für Kinder (Doppelrabattierung) noch ein Seniorenfahrschein (nicht genehmigungsfähig) berücksichtigt werden. Auch politische Polemik half nichts. Zu viele Zwänge machen eine Erhöhung der Tarife, über die nnz bereits ausführlich berichtete, unausweichlich. Eine Einsparungsalternative hatten die Stadträte auch nicht zu liefern. Und so wurden die neue Tarife denn auch mehrheitlich angenommen. Es gab drei Gegenstimmen und vier Enthaltungen.
Autor: nnzEigentlich, so die Vorstellungen der Fraktionen, sollte alles friedlich ablaufen. Denn viel wurde geredet, unterrichtet und diskutiert in den Fraktionen und Ausschüssen. Die Vertreter der Stadtwerke hatten kaum einen freien Abend. Doch dann kam die Diskussion schon in der Bürgerfragestunde. Da präsentierte sich der Seniorenbeirat der Stadt Nordhausen nicht mit einer Frage, wie es die Geschäftsordnung vorsieht, sondern präsentierte einen Forderungskatalog hinsichtlich der Überarbeitung der Tarife. Auch die SPD-Fraktion hatte am Montag noch einmal nachgedacht und wollte eine Zeit-Zonen-Fahrkarte einführen.
Die CDU-Fraktion machte allerdings klar, dass neue Vorschläge nicht nur mal so abgewogen werden könnten, sondern dass es dazu kalkulatorischer Vorgänge im Verkehrsunternehmen bedürfe. Das ließe sich nicht in ein paar Minuten mit dem Taschenrechner ermitteln.
Nach allem Hin und Her und nochmaligen Erläuterungen durch Stadtwerke-Geschäftsführer Arndt Forberger konnten weder eine Vier-Fahrten-Karte für Kinder (Doppelrabattierung) noch ein Seniorenfahrschein (nicht genehmigungsfähig) berücksichtigt werden. Auch politische Polemik half nichts. Zu viele Zwänge machen eine Erhöhung der Tarife, über die nnz bereits ausführlich berichtete, unausweichlich. Eine Einsparungsalternative hatten die Stadträte auch nicht zu liefern. Und so wurden die neue Tarife denn auch mehrheitlich angenommen. Es gab drei Gegenstimmen und vier Enthaltungen.


