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Mi, 19:41 Uhr
02.04.2003

Bürgerinitiative auf Glatteis?

Nordhausen (nnz). Anlässlich ihres Nordhausen-Besuches wurde der Grünen-Politikerin Göring-Eckhardt ein „Forderungskatalog“ von der Bürgerinitiative „Rettung der Goldenen Aue“ überreicht. Mit unsachlichen Vermutungen bzw. falschen Behauptungen füge hierbei BI-Sprecher Korb der Nordhäuser Region weiteren Schaden zu, so der Planungsverband für das Industriegebiet Goldene Aue.


Unterstellte Klaus-Dieter Korb kürzlich öffentlich der Nordhäuser Fraktion im Planungsverband „Profitdenken“, was allein durch die Konstellation des Planungsverbandes als Körperschaft des öffentlichen Rechts eine haltlose Vermutung darstellt, so begibt sich die Bürgerinitiative mit den an Kathrin Göring-Eckhardt aufgestellten Behauptungen nun endgültig auf Glatteis, behauptet Hans-Joachim Arendt. Von einer „nicht durchgeführten Standortanalyse“ wird hier gesprochen, obwohl vom Planungsverband längst eine ausführliche Standortprüfung vorgenommen wurde, die den Standort Goldene Aue für das geplante Industriegebiet aus einer Vielzahl von Alternativflächen als die ökonomisch sinnvollste und ökologisch vertretbarste Variante bestätigte.

Auch bezüglich Hochwasser wird zum wiederholten Male verkannt, dass die offizielle Rechtsverordnung das Überschwemmungsgebiet der Zorge rechtswirksam abgrenzt und die betreffenden Industrieflächen demnach eindeutig nicht im Überschwemmungsgebiet liegen. Weiterhin fordert Korb die Nutzung angeblich vorhandener riesiger Altbrachen. Doch zusammenhängend verfügbar sind höchstens sechs ha (Darrweg Nord und Gelände des ehemaligen Heizkraftwerkes, wobei jeweils nur eine eingeschränkte industrielle Nutzung möglich ist). Doch das neue Industriegebiet soll ja Investoren mit hohem Arbeitsplatzbedarf ansiedeln. Bisherige Anfragen forderten zusammenhängende 30 bzw. 50 ha.

Schließlich verbreitet BI-Sprecher Korb nach Ansicht des Planungsverbandes bewusst die eindeutige Falschmeldung, dass die LEG eine Erschließung des Gebietes durchführen soll, bevor ein Investor gefunden wurde. Der Planungsverband hat jedoch mehrfach bestätigt, dass eine Erschließung erst vorgenommen wird, wenn ein Investor seine Absichten schriftlich bestätigt hat. Als Sprecher der Bürgerinitiative hat sich Korb mit dem „Forderungskatalog“ zum wiederholten Male unglaubwürdig gemacht, meint Arendt.
Autor: nnz

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