Di, 08:54 Uhr
21.12.2010
Eisenach fast bezwungen
Die C-Jugend-Handballer des NSV sind nach ihren Startschwierigkeiten in Erfolgsspur der Oberliga zurückgekehrt. Mit 5:1 Punkten aus den letzten drei Spielen gehen sie mit Selbstbewusstsein ins neue Jahr.
Bei winterlichen Bedingung fanden die C-Jugend-Handballer des ThSV Eisenach den Weg in den Norden Thüringens. Für den Favoriten von der Wartburg sollte die Ballspielhalle nur eine Zwischenstation im Kampf um die Meisterschaft werden. Aber wieder einmal wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht und so entwickelte sich ein ansehnlicher Handballkrimi. Den Startschuss, mit dem 1:0, erfolgte vom NSV Spieler Florian Gröger und hatte Signalwirkung. Der NSV hielt in der Folgezeit voll dagegen, konnte aber die Führung der Gäste beim 3:2 nicht verhindern, jedoch im Gegenzug den Ausgleich erzielen.
Der ThSV erhöhte in der Folgezeit den Druck und konnte sich auf 7:5 absetzen. Die Hausherren blieben auch hier die Antwort nicht schuldig. Zwei Treffer in Folge zum 7:7 und der Vorsprung war dahin. Noch zwei Mal vor der Pause legten die Gäste vor. Beim 9:12, aus Sicht des NSV, wurde es dann richtig brennzlich. Mit einem Gewaltakt kämpften sich die Nordhäuser Jungs wieder heran und schafften in letzter Sekunde das unmöglich geglaubte, eine 13:12 Halbzeitführung.
Im zweiten Spielabschnitt wurde das Tempo von beiden Seiten nochmals gesteigert. Da auch die Gangart härter wurde hatten die Referees mehr Arbeit zu verrichten als ihnen bei einem Jugendspiel lieb war. Allein 10 von 12 Zeitstrafen verhängten sie in der zweiten Halbzeit. Zum Glück, den der spielerische Ton auf dem Parkett wurde zunehmend rauer. Das lag zum einen an den nachlassenden Kräften und zum anderen an der vielleicht zu leidenschaftlichen Spielweise der Gäste.
Den besseren Start erwischte wieder die Hausherren, die auf 15:13 erhöhen konnten. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Bis zum 18:18 prallten die jeweiligen Angriffsreihen auf die Abwehrformation, geschenkt wurde sich hier nichts. Ab der 40. Spielminute dann die beste Phase des ThSV. Eiskalt nutzten sie die Lücken im Abwehrverband der Südharzer, die kräftemäßig am Ende schienen. Beim 22:26 waren die Wartburgstädter zwar noch nicht außer Sichtweite aber die Begegnung schien entschieden, dachten die für ein Jugendspiel überraschend vielen Zuschauer.
Vielleicht waren sich die Eisenacher ihrer Sache zu sicher, denn was folgte war großes Kino von kleinen Künstlern. Der ohnehin schon stark zwischen den Posten agierende Leon Vaupel ließ keinen Ball mehr passieren. Mit teils spektakulären Paraden hielt er den Ausgang der Begegnung offen. Seine Vorderleute dadurch angestachelt steckten selbst die rüdesten Fouls weg um zum Torerfolg zu kommen. Die Hallenuhr bewegte sich stetig und unaufhaltsam dem Ende zu, das Ziel nach dem Treffer zum 25:26 fast erreicht. Wieder konnte Vaupel einen Angriff der Gäste abfangen. Der eingeleitete Angriff brachte 8 Sekunden vor Schluss den ersehnten, erhofften und am Ende leistungsgerechten Ausgleich zum 26:26.
Ein großartiger Auftritt der jungen Nordhäuser Handballgarde. Ob spielerisch oder kämpferisch, sie ließen keine Frage unbeantwortet. Neben dem bereits erwähnten Torhüter zeichnete sich die gesamte Mannschaft aus. Handball Nachwuchs der Spaß auf mehr macht.
Lieder musste dieser Punktgewinn teuer bezahlt werden. Leon Brettschneider erlitt eine Fußverletzung. Erwischt hat es auch den unermüdlichen Kreisläufer und besten Torschützen an diesem Tag, Christopher Barth. Beide fallen scheinbar für längere Zeit aus.
Christoph Keil 2/ Ahron Erfurt / Hannes Nagler 4/ Leon Bretschneider 2/ Jonas Mettler 3/ Christopher Barth 6/ Gunnar Grob 0/ Sebastian Heise 4/ Florian Gröger 4/ Leon Vaupel/ Martin Raskolec/ Eric Hoche 1
Frank Ollech
Autor: nnzBei winterlichen Bedingung fanden die C-Jugend-Handballer des ThSV Eisenach den Weg in den Norden Thüringens. Für den Favoriten von der Wartburg sollte die Ballspielhalle nur eine Zwischenstation im Kampf um die Meisterschaft werden. Aber wieder einmal wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht und so entwickelte sich ein ansehnlicher Handballkrimi. Den Startschuss, mit dem 1:0, erfolgte vom NSV Spieler Florian Gröger und hatte Signalwirkung. Der NSV hielt in der Folgezeit voll dagegen, konnte aber die Führung der Gäste beim 3:2 nicht verhindern, jedoch im Gegenzug den Ausgleich erzielen.
Der ThSV erhöhte in der Folgezeit den Druck und konnte sich auf 7:5 absetzen. Die Hausherren blieben auch hier die Antwort nicht schuldig. Zwei Treffer in Folge zum 7:7 und der Vorsprung war dahin. Noch zwei Mal vor der Pause legten die Gäste vor. Beim 9:12, aus Sicht des NSV, wurde es dann richtig brennzlich. Mit einem Gewaltakt kämpften sich die Nordhäuser Jungs wieder heran und schafften in letzter Sekunde das unmöglich geglaubte, eine 13:12 Halbzeitführung.
Im zweiten Spielabschnitt wurde das Tempo von beiden Seiten nochmals gesteigert. Da auch die Gangart härter wurde hatten die Referees mehr Arbeit zu verrichten als ihnen bei einem Jugendspiel lieb war. Allein 10 von 12 Zeitstrafen verhängten sie in der zweiten Halbzeit. Zum Glück, den der spielerische Ton auf dem Parkett wurde zunehmend rauer. Das lag zum einen an den nachlassenden Kräften und zum anderen an der vielleicht zu leidenschaftlichen Spielweise der Gäste.
Den besseren Start erwischte wieder die Hausherren, die auf 15:13 erhöhen konnten. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Bis zum 18:18 prallten die jeweiligen Angriffsreihen auf die Abwehrformation, geschenkt wurde sich hier nichts. Ab der 40. Spielminute dann die beste Phase des ThSV. Eiskalt nutzten sie die Lücken im Abwehrverband der Südharzer, die kräftemäßig am Ende schienen. Beim 22:26 waren die Wartburgstädter zwar noch nicht außer Sichtweite aber die Begegnung schien entschieden, dachten die für ein Jugendspiel überraschend vielen Zuschauer.
Vielleicht waren sich die Eisenacher ihrer Sache zu sicher, denn was folgte war großes Kino von kleinen Künstlern. Der ohnehin schon stark zwischen den Posten agierende Leon Vaupel ließ keinen Ball mehr passieren. Mit teils spektakulären Paraden hielt er den Ausgang der Begegnung offen. Seine Vorderleute dadurch angestachelt steckten selbst die rüdesten Fouls weg um zum Torerfolg zu kommen. Die Hallenuhr bewegte sich stetig und unaufhaltsam dem Ende zu, das Ziel nach dem Treffer zum 25:26 fast erreicht. Wieder konnte Vaupel einen Angriff der Gäste abfangen. Der eingeleitete Angriff brachte 8 Sekunden vor Schluss den ersehnten, erhofften und am Ende leistungsgerechten Ausgleich zum 26:26.
Ein großartiger Auftritt der jungen Nordhäuser Handballgarde. Ob spielerisch oder kämpferisch, sie ließen keine Frage unbeantwortet. Neben dem bereits erwähnten Torhüter zeichnete sich die gesamte Mannschaft aus. Handball Nachwuchs der Spaß auf mehr macht.
Lieder musste dieser Punktgewinn teuer bezahlt werden. Leon Brettschneider erlitt eine Fußverletzung. Erwischt hat es auch den unermüdlichen Kreisläufer und besten Torschützen an diesem Tag, Christopher Barth. Beide fallen scheinbar für längere Zeit aus.
Christoph Keil 2/ Ahron Erfurt / Hannes Nagler 4/ Leon Bretschneider 2/ Jonas Mettler 3/ Christopher Barth 6/ Gunnar Grob 0/ Sebastian Heise 4/ Florian Gröger 4/ Leon Vaupel/ Martin Raskolec/ Eric Hoche 1
Frank Ollech


