Mo, 11:03 Uhr
31.03.2003
Weniger und mehr
Nordhausen (nnz). Ist Bus- und Bahnfahren nicht attraktiv? Betrachtet man Thüringen im vergangenen Jahr, dann könnte man diese Frage durchaus mit einem JA beantworten.
Im Jahr 2002 nutzten 195,0 Millionen Personen öffentliche Straßenverkehrsmittel in Thüringen. Damit wurden nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 7,7 Millionen bzw. 3,8 Prozent weniger Fahrgäste mit Kraftomnibussen und Straßenbahnen befördert als im Jahr zuvor. In den letzten zehn Jahren beförderten Thüringer Straßenverkehrsunternehmen jährlich mehr als 200 Millionen Fahrgäste, mit rückläufiger Tendenz.
Trotz der gesunkenen Fahrgastzahlen stiegen die Einnahmen der 50 auskunftspflichtigen Verkehrsunternehmen, die über mindestens 6 und mehr Kraftomnibusse verfügen bzw. Unternehmen mit Straßenbahnen im Jahr 2002 im Vergleich zum Jahr zuvor um 2,9 Millionen Euro bzw. 2,1 Prozent auf 143,1 Millionen Euro. Rund 97,0 Prozent der Fahrgäste im öffentlichen Personenverkehr (188,3 Millionen Personen) wurden mit Omnibussen und Straßenbahnen des allgemeinen Linienverkehrs befördert. Hier gingen die Fahrgastzahlen um 3,9 Prozent zurück. Im Gelegenheitsverkehr - hierzu gehören Ausflugsfahrten, Ferienzielreisen sowie Reisen mit Mietomnibussen - wurden 1,4 Millionen Personen befördert. Das waren 1,1 Prozent weniger als im Jahr 2001.
Vom Rückgang der Fahrgastzahlen im Jahr 2002 waren besonders die Sonderformen des Linienverkehrs - dazu zählt der Berufsverkehr, die Schülerfahrten und die Markt – und Theaterfahrten - betroffen. Hier gingen die Fahrgastzahlen im Vergleich mit den Jahren 2001 und 2000 um fast ein Viertel bzw. die Hälfte zurück. Veranstalter von Markt- und Theaterfahrten büßten die meisten Reisenden ein. Nur noch rund 6 000 Personen in Thüringen buchten eine Markt- und Theaterfahrt. Immer weniger Thüringer leisteten sich eine Ausflugsfahrt mit dem Bus. Um fast ein Drittel sanken hier die Personenzahlen.
Die Unternehmen des Straßenpersonenverkehrs erzielten aus Fahrkartenverkäufen (einschließlich Umsatzsteuer) 143,1 Millionen Euro Einnahmen. Das waren 2,1 Prozent mehr als im Jahr 2001. Im Reiseverkehr mit Omnibussen erhöhten sich die Einnahmen um 12,7 Prozent auf 38,3 Millionen Euro. Die Beförderungsleistung, die sich aus der Anzahl der Fahrgäste und den zurückgelegten Fahrkilometern errechnet, sank im Jahr 2002 im Vergleich zum Jahr zuvor um 5,3 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Personenkilometer.
Autor: nnzIm Jahr 2002 nutzten 195,0 Millionen Personen öffentliche Straßenverkehrsmittel in Thüringen. Damit wurden nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 7,7 Millionen bzw. 3,8 Prozent weniger Fahrgäste mit Kraftomnibussen und Straßenbahnen befördert als im Jahr zuvor. In den letzten zehn Jahren beförderten Thüringer Straßenverkehrsunternehmen jährlich mehr als 200 Millionen Fahrgäste, mit rückläufiger Tendenz.
Trotz der gesunkenen Fahrgastzahlen stiegen die Einnahmen der 50 auskunftspflichtigen Verkehrsunternehmen, die über mindestens 6 und mehr Kraftomnibusse verfügen bzw. Unternehmen mit Straßenbahnen im Jahr 2002 im Vergleich zum Jahr zuvor um 2,9 Millionen Euro bzw. 2,1 Prozent auf 143,1 Millionen Euro. Rund 97,0 Prozent der Fahrgäste im öffentlichen Personenverkehr (188,3 Millionen Personen) wurden mit Omnibussen und Straßenbahnen des allgemeinen Linienverkehrs befördert. Hier gingen die Fahrgastzahlen um 3,9 Prozent zurück. Im Gelegenheitsverkehr - hierzu gehören Ausflugsfahrten, Ferienzielreisen sowie Reisen mit Mietomnibussen - wurden 1,4 Millionen Personen befördert. Das waren 1,1 Prozent weniger als im Jahr 2001.
Vom Rückgang der Fahrgastzahlen im Jahr 2002 waren besonders die Sonderformen des Linienverkehrs - dazu zählt der Berufsverkehr, die Schülerfahrten und die Markt – und Theaterfahrten - betroffen. Hier gingen die Fahrgastzahlen im Vergleich mit den Jahren 2001 und 2000 um fast ein Viertel bzw. die Hälfte zurück. Veranstalter von Markt- und Theaterfahrten büßten die meisten Reisenden ein. Nur noch rund 6 000 Personen in Thüringen buchten eine Markt- und Theaterfahrt. Immer weniger Thüringer leisteten sich eine Ausflugsfahrt mit dem Bus. Um fast ein Drittel sanken hier die Personenzahlen.
Die Unternehmen des Straßenpersonenverkehrs erzielten aus Fahrkartenverkäufen (einschließlich Umsatzsteuer) 143,1 Millionen Euro Einnahmen. Das waren 2,1 Prozent mehr als im Jahr 2001. Im Reiseverkehr mit Omnibussen erhöhten sich die Einnahmen um 12,7 Prozent auf 38,3 Millionen Euro. Die Beförderungsleistung, die sich aus der Anzahl der Fahrgäste und den zurückgelegten Fahrkilometern errechnet, sank im Jahr 2002 im Vergleich zum Jahr zuvor um 5,3 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Personenkilometer.

