Fr, 11:17 Uhr
10.12.2010
Mahnwache gegen Castor
Die Jusos im SPD-Kreisverband Mansfeld-Südharz rufen alle Interessierten dazu auf, am Vorabend zum voraussichtlichen Castortransport durch Sachsen-Anhalt eine Mahnwache mit Kerzen vor der Jacobikirche in Sangerhausen zu errichten.
Einer der möglichen Streckenverläufe von dem südfranzösischen Atomforschungszentrum Cadarache in das Zwischenlager Lubmin in der Nähe von Greifswald führt durch Sangerhausen. Der Transport des hochradioaktiven Abfalls nach Deutschland wird notwendig, da es sich um Atommüll in Form von z. B. abgebrannten Brennstäben handelt, der ursprünglich aus dem Atomforschungszentrum Karlsruhe und dem deutschen Atomfrachter Otto Hahn stammt.
Wir möchten friedlich gegen den Castortransport protestieren, da wir diesen ohne vorherige verlässliche Klärung der Endlagerung als unverantwortbare
Steuerverschwendung ansehen, erklärt Erik Hille, Kreisvorsitzender der Jusos. Der aktuellen Energiepolitik fehlt die Nachhaltigkeit. Insbesondere in Sachsen-Anhalt führt die geplante Laufzeitverlängerung zur Rückstellung von Investitionen der Stadtwerke und zur Gefährdung der Produktionsstätten für Erneuerbare Energien. Gerade diese regionale Wertschöpfung schafft aber Arbeitsplätze vor Ort und füllt die Haushaltskassen mit Steuereinnahmen.
Die Mahnwache beginnt am Mittwoch, den 15. Dezember, um 18.30 Uhr vor der Jacobikirche in Sangerhausen. Neben dem erleuchten der Kerzen wird die Möglichkeit bestehen, am Infostand u.a. mit der Landtagsabgeordneten Nadine Hampel über die Problematik zu philosophieren und die gemeinsame Unterschriftenaktion mit dem BUND zu unterstützen.
Autor: nnzEiner der möglichen Streckenverläufe von dem südfranzösischen Atomforschungszentrum Cadarache in das Zwischenlager Lubmin in der Nähe von Greifswald führt durch Sangerhausen. Der Transport des hochradioaktiven Abfalls nach Deutschland wird notwendig, da es sich um Atommüll in Form von z. B. abgebrannten Brennstäben handelt, der ursprünglich aus dem Atomforschungszentrum Karlsruhe und dem deutschen Atomfrachter Otto Hahn stammt.
Wir möchten friedlich gegen den Castortransport protestieren, da wir diesen ohne vorherige verlässliche Klärung der Endlagerung als unverantwortbare
Steuerverschwendung ansehen, erklärt Erik Hille, Kreisvorsitzender der Jusos. Der aktuellen Energiepolitik fehlt die Nachhaltigkeit. Insbesondere in Sachsen-Anhalt führt die geplante Laufzeitverlängerung zur Rückstellung von Investitionen der Stadtwerke und zur Gefährdung der Produktionsstätten für Erneuerbare Energien. Gerade diese regionale Wertschöpfung schafft aber Arbeitsplätze vor Ort und füllt die Haushaltskassen mit Steuereinnahmen.
Die Mahnwache beginnt am Mittwoch, den 15. Dezember, um 18.30 Uhr vor der Jacobikirche in Sangerhausen. Neben dem erleuchten der Kerzen wird die Möglichkeit bestehen, am Infostand u.a. mit der Landtagsabgeordneten Nadine Hampel über die Problematik zu philosophieren und die gemeinsame Unterschriftenaktion mit dem BUND zu unterstützen.


