Do, 06:24 Uhr
27.03.2003
Riestern bereitet Schwierigkeiten
Nordhausen (nnz). Während die Rürup-Kommission mit ihren Reformvorschlägen zur Altersvorsorge Empfehlungen erarbeitet, wie die Förderung auf alle Steuerpflichtigen ausgeweitet werden kann, beschäftigen den GDV praktischere Überlegungen. nnz dazu mit einer Erläuterung.
GDV ist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Und der stellte gerade fest, dass nahezu 70 Prozent der Riester-Sparer ihre Anträge falsch ausfüllen, weil sie damit offenbar überfordert sind. In der Komplexität ist der Antrag in etwa mit einer einfachen Einkommensteuererklärung zu vergleichen, stellt Fred Chiachiarella fest, der beim GDV für Fragen der Informationstechnik zuständig ist. Diese Hürde sei aber für viele zu hoch, um sie überspringen zu können. Wir müssen das Formular daher erheblich vereinfachen, meint der Fachmann. Eine Expertengruppe des GDV und der Zulagenstelle in Potsdam arbeitet deshalb bereits daran.
Der Antrag auf Riester-Förderung muss jedes Jahr ausgefüllt und bei dem Anbieter des Sparprodukts, also etwa Banken oder Versicherungen, eingereicht werden. Dieser leitet die Angaben an die Zulagenstelle in Potsdam weiter, die daraufhin die Förderung an den Anbieter zahlt.
Nach den bisherigen Erfahrungen kommt allerdings ein Großteil der Formulare entweder gar nicht, oder aber falsch ausgefüllt bei den Anbietern an. Chiachiarella zufolge ist deshalb geplant, zunächst die optische Aufmachung des Formulars klarer zu gestalten. Auch auf bestimmte Angaben, wie etwa das persönliche Einkommen, könne verzichtet werden. Zudem müsse erklärt werden, wer mittelbar oder unmittelbar förderfähig sei. Am liebsten wäre mir aber, wenn die Kunden jedes Jahr nur die Frage beantworten müssten, ob sich zum Vorjahr etwas geändert hat, meint Chiachiarella.
Autor: nnzGDV ist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Und der stellte gerade fest, dass nahezu 70 Prozent der Riester-Sparer ihre Anträge falsch ausfüllen, weil sie damit offenbar überfordert sind. In der Komplexität ist der Antrag in etwa mit einer einfachen Einkommensteuererklärung zu vergleichen, stellt Fred Chiachiarella fest, der beim GDV für Fragen der Informationstechnik zuständig ist. Diese Hürde sei aber für viele zu hoch, um sie überspringen zu können. Wir müssen das Formular daher erheblich vereinfachen, meint der Fachmann. Eine Expertengruppe des GDV und der Zulagenstelle in Potsdam arbeitet deshalb bereits daran.
Der Antrag auf Riester-Förderung muss jedes Jahr ausgefüllt und bei dem Anbieter des Sparprodukts, also etwa Banken oder Versicherungen, eingereicht werden. Dieser leitet die Angaben an die Zulagenstelle in Potsdam weiter, die daraufhin die Förderung an den Anbieter zahlt.
Nach den bisherigen Erfahrungen kommt allerdings ein Großteil der Formulare entweder gar nicht, oder aber falsch ausgefüllt bei den Anbietern an. Chiachiarella zufolge ist deshalb geplant, zunächst die optische Aufmachung des Formulars klarer zu gestalten. Auch auf bestimmte Angaben, wie etwa das persönliche Einkommen, könne verzichtet werden. Zudem müsse erklärt werden, wer mittelbar oder unmittelbar förderfähig sei. Am liebsten wäre mir aber, wenn die Kunden jedes Jahr nur die Frage beantworten müssten, ob sich zum Vorjahr etwas geändert hat, meint Chiachiarella.

