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Mi, 11:44 Uhr
26.03.2003

Vielleicht mal vorher fragen?

Nordhausen (nnz). Mit einigem Erstaunen las der Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen (WBG) in der nnz von einer Beschlussvorlage des Nordhäuser Stadtrates. Darin geht es um den Abriß von Wohnungen der Genossenschaft.


Für WBG-Vorstand Hans-Werner Grimm wäre es notwenig gewesen, wenn man den Eigentümer vorab informiert hätte. Will heißen: Der Informationsfluß zwischen Stadtverwaltung und Genossenschaft ist in dieser Beziehung eher unbefriedigend. Und dann stehe für die WBG auch noch nicht fest, ob denn überhaupt abgerissen werde. Das letzte Wort habe der Investor für das Einkaufszentrum am Pferdemarkt. Der müsse der WBG und auch der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft schließlich signalisieren, dass er das Wohngebäude kaufen wolle.

„Wir haben dem Investor unsere finanziellen Vorstellungen zum Verkauf des WBG-Eigentums vor einiger Zeit unterbreitet, bislang haben wir jedoch keine Reaktion darauf erhalten“, so Grimm im Gespräch mit der nnz. Wenn es zu einem Verkauf komme, dann werden die Mitglieder der Genossenschaft rechtzeitig informiert und es werden attraktive Wohnangebote in Innenstadtlage unterbreitet.

Nach Angaben der WBG müsse sich der Investor nach dem Erwerb der Immobilie und des Grundstückes um den Abriß kümmern. Die Stadtverwaltung ihrerseits wird beauftragt, sich um die Förderung der „Rückbaumaßnahme“ zu kümmern.
Autor: nnz

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