Di, 10:36 Uhr
25.03.2003
Märzenbecher und Grenzsteine
Nordhausen (nnz). Am kommenden Sonntag eröffnet die Gesellschaft zur Förderung des Biosphärenreservats Südharz e.V. (GFB) ihre diesjährige Wandersaison im Gebiet des "Alten Stolberges" an der Landesgrenze von Thüringen und Sachsen-Anhalt. Wohin gewandert wird, das hat die nnz erfahren.
Treffpunkt ist um 10.30 Uhr auf dem Parkplatz der Schauhöhle "Heimkehle" bei Uftrungen auf dem Gebiet von Sachsen-Anhalt. Nur wenige Meter weiter liegt das geschlossene Waldgebiet des Alten Stolbergs im thüringischen Teil des Gipskarstes. Hier präsentiert sich besonders im Frühjahr dem aufmerksamen Wanderer eine üppige Naturausstattung. Neben imposanten Karsttälern und anderen geologischen Erscheinungen gilt das Hauptaugenmerk des Wanderführers Frank Lawrenz am 30.3.2003 vor allem der Märzenbecherblüte.
Entlang des Karstwanderweges, der in Thüringen immerhin 53 Kilometer lang ist, widmet sich der Botaniker und Fotograf Lawrenz auch den Grenzsteinen. Sie markierten die Grenze zwischen dem Kurfürstentum Sachsen und dem Fürstentum Braunschweig-Lüneburg. Es empfiehlt sich gutes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Rucksackverpflegung und die Fotoausrüstung für den rund zweieinhalbstündigen Fußweg.
Autor: nnz
Treffpunkt ist um 10.30 Uhr auf dem Parkplatz der Schauhöhle "Heimkehle" bei Uftrungen auf dem Gebiet von Sachsen-Anhalt. Nur wenige Meter weiter liegt das geschlossene Waldgebiet des Alten Stolbergs im thüringischen Teil des Gipskarstes. Hier präsentiert sich besonders im Frühjahr dem aufmerksamen Wanderer eine üppige Naturausstattung. Neben imposanten Karsttälern und anderen geologischen Erscheinungen gilt das Hauptaugenmerk des Wanderführers Frank Lawrenz am 30.3.2003 vor allem der Märzenbecherblüte. Entlang des Karstwanderweges, der in Thüringen immerhin 53 Kilometer lang ist, widmet sich der Botaniker und Fotograf Lawrenz auch den Grenzsteinen. Sie markierten die Grenze zwischen dem Kurfürstentum Sachsen und dem Fürstentum Braunschweig-Lüneburg. Es empfiehlt sich gutes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Rucksackverpflegung und die Fotoausrüstung für den rund zweieinhalbstündigen Fußweg.


