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Mo, 15:44 Uhr
29.11.2010

Am Mittwoch das erste Fenster

Der Weihnachtsengel und die evangelische Grundschule eröffnen den diesjährigen Adventskalender des Theaters Nordhausen. Ab Mittwoch wird es jeden Tag ein vorweihnachtliches Programm geben.

Kalender am Theater (Foto: B. Susemihl) Kalender am Theater (Foto: B. Susemihl)

Die geheimnisvolle Vorweihnachtszeit hat begonnen, die Kinder freuen sich schon, ab Mittwoch jeden Tag im Adventskalender eine kleine Überraschung zu finden. Ein besonders großer Adventskalender wartet auf die Jungen und Mädchen sowie ihre Eltern und Großeltern am Theater Nordhausen. Ab Mittwoch wird jeden Tag um 17 Uhr ein Fenster am Theatergebäude geöffnet. Was oder wer sich dahinter verbirgt bleibt bis dahin natürlich ein Geheimnis, das am jeweiligen Abend mit den Kindern zusammen gelüftet wird.

Der 1. Dezember bleibt natürlich der Ankunft der beiden Weihnachtsengel vorbehalten. Intendant Lars Tietje wird höchstpersönlich beide Theaterengel begrüßen, die bis zum Weihnachtsfest den Adventskalender mit seinen vielen Überraschungen betreuen. Für die musikalische Vorweihnachtsstimmung sorgt an diesem Abend der Chor der evangelischen Grundschule. Einen Tag später, am Donnerstag, 2. Dezember, wird sich beim Adventskalender die Jugendkunstschule vorstellen. Die Besucher werden erfahren, wer an dieser Schule lernen kann und was dort Kunstvolles entsteht. Wie viel Talent die Adventskalender-Besucher haben, können die Mädchen und Jungen beim Zeichnen dann gleich einmal testen.

Um spannende Bücher geht es dann am Freitag, 3. Dezember. Nachdem das Fenster geöffnet ist, stellt sich das Buchhaus Rose als Fensterpate vor. Fensterpate des 4. Türchens ist das Team von der Apotheke am Theater, die am 1. Dezember in der Richard-Wagner-Straße eröffnen wird. Apothekerin Kathrin Mucke hat sich etwas ganz Besonderes ausgedacht und will mit den Kindern einen gesunden Zaubertrunk brauen.

Am 5. Adventskalendertag stellt sich eines der größten Unternehmen Nordhausens vor, die Nordbrand Nordhausen GmbH. Der musikalische Beitrag an diesem Abend kommt von der Musikschule Vladimirova, die auch in den vergangenen Jahren schon den Adventskalender bereicherte.

Es gibt natürlich auch jeden Abend die Möglichkeit, einen der von den Fensterpaten gestifteten Preise zu gewinnen und den Weihnachtsmann zu begrüßen. Er verteilt neben Obst und Nüssen auch die Lose. Wer zehn Lose von zehn verschiedenen Tagen gesammelt hat, kann sie an der Theaterkasse gegen eine Eintrittskarte für eine Theatervorstellung oder ein Konzert eintauschen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: es gibt Glühwein, Kinderpunsch und frisch gebackene Waffeln!
Autor: nnz

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Kommentare
Georg66
30.11.2010, 09:58 Uhr
Und wieder...
ein Beispiel für die Einmischung der Kirche in Alles und Jedes. Evangelische Schulen, katholische Krankenhäuser, wo führt uns das hin? Etwa wieder zur aufgezwungenen Kirchensteuer A`la 10 Prozent?

Wie heißt denn "Unser" Krankenhaus da oben auf dem Berg in 10 Jahren?

Fragen über Fragen, welche aber mal öffentlich gestellt werden müssen.
Gemeinnütziges Engagement muss nicht durch die Kirche gesteuert werden. Da ist der Staat in der Pflicht, eine Regelung zu treffen, aber solange eine CDU am Ruder ist, wird diese nicht kommen.
MFG
Retupmoc
30.11.2010, 11:12 Uhr
Nun lasst doch den Kindern ihren Glauben
ich finde nicht, das sich da jemand einmischt. Zu Weihnachten gehören kleine Engelchen, ein Weihnachtsmann ( den übrigens nicht die Kirche erfunden hat ), Schnee, eine Krippe, Tierchen und das Jesukind. Es ist halt eigentlich ein Märchen und ich habe als jemand der nicht an diesen ganzen Kirchenspuk glaubt kein Problem. Lassen wir den Kids diese Freude und zerreden sie nicht.

Was mir allerdings auch auf den Nerv geht, sind zum Beispiel diese Zwangskirchensteuern oder wenn ich an den Pabstbesuch denke, wie meine Steuergelder für eine Minderheit verbraten werden. Da muss man ansetzen. Nicht bei den strahlenden Augen der Kids im Lichterglanz.
altmeister
30.11.2010, 18:48 Uhr
Mal weiter denken!
Also, dass zu Weihnachten die Geschichte der Geburt Christi dazugehört ist doch wohl selbstverständlich! Auch Nichtchristen können damit gut umgehen, es sei denn, der Tellerrand ist zu hoch.
Warum muß also in diesem Zusammenhang Parteipoltik oder eine persönliche Weltanschauung auf unmöglichste Art und Weise propagiert werden?

Wenn hier nicht mal mehr die Akzeptanz für christliche Mitmenschen vorhanden ist, wie schlecht steht es dann mit der Akzeptanz für noch weiter aus diesem "Limit" gehende Menschen?

Wenn dann wirklich mal Hilfe benötigt wird, ist auch ein "Georg66" nicht dagegen, wenn ihn ein christlicher Sanitäter oder Arzt behandelt. Was der Pabstbesuch gekostet hat, weiß ich nicht.
Aber genau so wenig weiß ich, wie viel von unseren Steuergeldern für z.B. die Absicherung von Fußballspielen u.a. ausgegeben wird! Muß ich das so tolerieren, ich bin ja nun mal kein Fußballfan?
TeeEff
30.11.2010, 22:20 Uhr
Und was wird alles gefeiert?
Christi Geburt - die wenn, dann sowieso an anderen Tag war - als Überlagerung der heidnischen Wintersonnenwendfeier mit all seinen Fruchtbarkeitssymbolen wie immergrünen Bäumen...der Lichterbogen von Channuka übernommen...dazu Jahresendfiguren mit Flügeln...den Weihnachtsmann als Ersatz Nikolaus, nur mit mehr Geschenken und anderer Botschaft...

Schon arg komisch - aber ich mags :)
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