Mi, 12:48 Uhr
19.03.2003
Info mit Behinderten-WC
Nordhausen (nnz). Zur Zeit laufen die Arbeiten für den Umbau des Stadthaus-Erdgeschosses zur Stadtinformation für Nordhausen. Die Informationsstelle, die im Jahr 2004 zugleich als Landesgartenschau-Cafè dient, soll im Mai diesen Jahres – rund ein Jahr vor dem Start der Schau - eröffnet werden.
Mit der Stadtinformation wird dort zugleich eine behindertengerechte Toilette entstehen. Nordhausen schafft sich mit dieser Information das, was für Städte unserer Größe nötig und üblich ist und auch gut angenommen wird: Einen Anlaufpunkt für Gäste mitten in der Stadt und direkt am Rathaus – dem Ausgangspunkt vieler Stadtführungen und dem Sammelpunkt vieler Gästegruppen, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Viele von ihnen kämen längst nicht mehr mit dem Zug, sondern orientieren sich zunehmend am Parkleitsystem.
Insbesondere die Besucher der Landesgartenschau müssten unmittelbar neben dem Ausstellungsgelände ein Informationspunkt geboten werden, damit sie nicht durch die Stadt irren brauchen. Die vier Mitarbeiterinnen in der Stadtinformation, die durch Umsetzungen innerhalb der Verwaltung rekrutiert wurden, sollen zugleich den Verkauf zum Beispiel von Eintritts- und Straßenbahnkarten und Souvenirs übernehmen. Welche weiteren Aufgaben unsere neue Information außerdem übernehmen kann, wird sich mit deren Betrieb ergeben.
Pläne für eine Stadtinformation gab es schon länger. Frau Rinke: Wir hatten überlegt, den Bürgerservice-Bereich im Neuen Rathaus umzugestalten. Das wäre – angesichts der dort installierten Sicherheitseinrichtungen für Stadtkasse und Einwohnermeldewesen zu aufwändig und zu teuer geworden. Deshalb haben wir uns entschlossen, das Erdgeschoss des Stadthauses umzugestalten. Zugleich erhielten die Behinderten eine entsprechenden Zugang zum Rathaus. Der Auftakt zum Umbau kam in den zurückliegenden Tagen mit dem Umzug des Bauaktenarchives, das bisher seinen Platz im Stadthaus hatte. Das wird jetzt im Neuen Rathaus mit dem Stadtarchiv zusammengelegt.
Die Oberbürgermeisterin weist auf die augenfälligste – von außen sichtbare - Veränderung durch den Umbau hin: Die jetzigen beiden Fenster des Stadthauses Richtung Rathausplatz werden bis zum Boden geöffnet: Das linke wird zu einer Art Schaufenster bzw. Ausstellungsvitrine, das rechte wird der künftige Eingang zur Stadtinfomation, zum dem eine Treppenanlage mit behindertengerechter Auffahrt aus Richtung Rathaus führen wird. Rechts um die Ecke unter den Arkaden soll neben der Wartezone für die Straßenbahn ein Terminal gebaut werden, an dem die Gäste auch außerhalb der Öffnungszeiten der Information Wissenswertes über die Stadt selbst abrufen können.
Im Inneren wird vom jetzigen Sitzungszimmer aus die Wand zum bisherigen Bauakten-Archiv durch gebrochen. Das Sitzungszimmer und Teile Bauaktenarchives werden den Hauptraum der Stadtinformation bilden. In dessen Mitte steht ein großer geschwungener Tresen mit drei Beratungszonen. Der Tresen-Träger hat eine Frontblende aus Glas, der austauschbar ist. Darauf sollen markante historische Motive der Stadt gezeigt werden; im Jahr der Landesgartenschau soll das Florale thematisiert werden.
Zusätzlich zum Beratungstresen werde im knapp 80 Quadratmeter großen Hauptraum ein Computerstandplatz an einer Stele zur Selbstinformation installiert und eine Ruhezone mit Kaffee-Automaten und Tischen eingerichtet. An den Wänden würden sich Regale für Prospekte entlang ziehen. Der im Raum vorhandene zweistöckige Wand-Tresor werde zugänglich gemacht, er soll – so die Idee – als kleine Ausstellungsfläche genutzt werden können. Der Tresor ist Relikt der Sparkasse, die Anfang des 20. Jahrhunderts im Stadthaus ihr Domizil hatte.
Alles soll offen und großzügig sein, so Frau Rinke. Der Raum bietet zugleich Platz für kleinere Gruppen, die sich zum Beispiel vor Stadtführungen hier zusammenfinden können. An den Hauptraum schließen sich die Behinderten-Toilette und ein Sitzungszimmer für die Stadtratsfraktionen an.
Autor: nnz
Mit der Stadtinformation wird dort zugleich eine behindertengerechte Toilette entstehen. Nordhausen schafft sich mit dieser Information das, was für Städte unserer Größe nötig und üblich ist und auch gut angenommen wird: Einen Anlaufpunkt für Gäste mitten in der Stadt und direkt am Rathaus – dem Ausgangspunkt vieler Stadtführungen und dem Sammelpunkt vieler Gästegruppen, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Viele von ihnen kämen längst nicht mehr mit dem Zug, sondern orientieren sich zunehmend am Parkleitsystem. Insbesondere die Besucher der Landesgartenschau müssten unmittelbar neben dem Ausstellungsgelände ein Informationspunkt geboten werden, damit sie nicht durch die Stadt irren brauchen. Die vier Mitarbeiterinnen in der Stadtinformation, die durch Umsetzungen innerhalb der Verwaltung rekrutiert wurden, sollen zugleich den Verkauf zum Beispiel von Eintritts- und Straßenbahnkarten und Souvenirs übernehmen. Welche weiteren Aufgaben unsere neue Information außerdem übernehmen kann, wird sich mit deren Betrieb ergeben.
Pläne für eine Stadtinformation gab es schon länger. Frau Rinke: Wir hatten überlegt, den Bürgerservice-Bereich im Neuen Rathaus umzugestalten. Das wäre – angesichts der dort installierten Sicherheitseinrichtungen für Stadtkasse und Einwohnermeldewesen zu aufwändig und zu teuer geworden. Deshalb haben wir uns entschlossen, das Erdgeschoss des Stadthauses umzugestalten. Zugleich erhielten die Behinderten eine entsprechenden Zugang zum Rathaus. Der Auftakt zum Umbau kam in den zurückliegenden Tagen mit dem Umzug des Bauaktenarchives, das bisher seinen Platz im Stadthaus hatte. Das wird jetzt im Neuen Rathaus mit dem Stadtarchiv zusammengelegt.
Die Oberbürgermeisterin weist auf die augenfälligste – von außen sichtbare - Veränderung durch den Umbau hin: Die jetzigen beiden Fenster des Stadthauses Richtung Rathausplatz werden bis zum Boden geöffnet: Das linke wird zu einer Art Schaufenster bzw. Ausstellungsvitrine, das rechte wird der künftige Eingang zur Stadtinfomation, zum dem eine Treppenanlage mit behindertengerechter Auffahrt aus Richtung Rathaus führen wird. Rechts um die Ecke unter den Arkaden soll neben der Wartezone für die Straßenbahn ein Terminal gebaut werden, an dem die Gäste auch außerhalb der Öffnungszeiten der Information Wissenswertes über die Stadt selbst abrufen können.
Im Inneren wird vom jetzigen Sitzungszimmer aus die Wand zum bisherigen Bauakten-Archiv durch gebrochen. Das Sitzungszimmer und Teile Bauaktenarchives werden den Hauptraum der Stadtinformation bilden. In dessen Mitte steht ein großer geschwungener Tresen mit drei Beratungszonen. Der Tresen-Träger hat eine Frontblende aus Glas, der austauschbar ist. Darauf sollen markante historische Motive der Stadt gezeigt werden; im Jahr der Landesgartenschau soll das Florale thematisiert werden.
Zusätzlich zum Beratungstresen werde im knapp 80 Quadratmeter großen Hauptraum ein Computerstandplatz an einer Stele zur Selbstinformation installiert und eine Ruhezone mit Kaffee-Automaten und Tischen eingerichtet. An den Wänden würden sich Regale für Prospekte entlang ziehen. Der im Raum vorhandene zweistöckige Wand-Tresor werde zugänglich gemacht, er soll – so die Idee – als kleine Ausstellungsfläche genutzt werden können. Der Tresor ist Relikt der Sparkasse, die Anfang des 20. Jahrhunderts im Stadthaus ihr Domizil hatte.
Alles soll offen und großzügig sein, so Frau Rinke. Der Raum bietet zugleich Platz für kleinere Gruppen, die sich zum Beispiel vor Stadtführungen hier zusammenfinden können. An den Hauptraum schließen sich die Behinderten-Toilette und ein Sitzungszimmer für die Stadtratsfraktionen an.

