Mi, 12:04 Uhr
19.03.2003
nnz-Forum: Fällen nimmt kein Ende!
Nordhausen (nnz). Zum Fällen der Bäume in der Nordhäuser Bahnhofstraße erreichten die nnz jetzt erste Reaktionen. Unter anderem von den Bündnisgrünen im Landkreis Nordhausen.
Die Proteste von Bündnis90/ die Grünen Schon vor Beginn des ersten Spatenstichs am Bahnhof zur Konzeption der LGS 2004 haben ebenso wenig Wirkung gezeigt wie die Proteste von Bürgern aus der Stadt, Stadtplanern oder Touristen aus der Ferne. Viele Bürger protestierten selbst oder hofften auf das Engagement der Bündnisgrünen in der Stadt. Aber da diese seit 1999 nicht mehr im Stadtrat vertreten sind, haben sie kein Vorschlags- und Einspruchsrecht mit politischer Kompetenz und vor allem kein Mitwirkungsrecht.
Die jetzige Konzeption der Landesgartenschau 2004 bedeutet einen hohen Imageverlust für die Stadt, da sie weder kulturell noch ökonomisch, ökologisch und sozial den Ansprüchen einer nachhaltigen regionalen Entwicklung entspricht, und damit die Bleibe- und Zuzugsmotivation nicht stärkt.
Der Verlust wird vor allem bei den täglichen Botschaften von Baumfällungen gerade an den Standorten der Landesgartenschau deutlich. Es ist ein einmaliger Vorgang in unserer Stadt, dass das vorhandene Grün nicht in die Konzeption integriert wird, sondern teuren Neupflanzungen weichen muss.
Bündnis 90/ die Grünen überlegt als nächsten Schritt, bei der Landesregierung vorstellig zu werden, und gegen die Verschwendung von Steuergeldern im Rahmen der Förderung der LGS 2004 protestieren. Der Protest richtet sich gegen die Flächenversiegelung und Beseitigung von Stadtgrün bei fehlender Innovation z.B. zu den Themen Wasser und Energie.
Ursula Burkhardt, Bündnis 90/Die Grünen
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie Proteste von Bündnis90/ die Grünen Schon vor Beginn des ersten Spatenstichs am Bahnhof zur Konzeption der LGS 2004 haben ebenso wenig Wirkung gezeigt wie die Proteste von Bürgern aus der Stadt, Stadtplanern oder Touristen aus der Ferne. Viele Bürger protestierten selbst oder hofften auf das Engagement der Bündnisgrünen in der Stadt. Aber da diese seit 1999 nicht mehr im Stadtrat vertreten sind, haben sie kein Vorschlags- und Einspruchsrecht mit politischer Kompetenz und vor allem kein Mitwirkungsrecht.
Die jetzige Konzeption der Landesgartenschau 2004 bedeutet einen hohen Imageverlust für die Stadt, da sie weder kulturell noch ökonomisch, ökologisch und sozial den Ansprüchen einer nachhaltigen regionalen Entwicklung entspricht, und damit die Bleibe- und Zuzugsmotivation nicht stärkt.
Der Verlust wird vor allem bei den täglichen Botschaften von Baumfällungen gerade an den Standorten der Landesgartenschau deutlich. Es ist ein einmaliger Vorgang in unserer Stadt, dass das vorhandene Grün nicht in die Konzeption integriert wird, sondern teuren Neupflanzungen weichen muss.
Bündnis 90/ die Grünen überlegt als nächsten Schritt, bei der Landesregierung vorstellig zu werden, und gegen die Verschwendung von Steuergeldern im Rahmen der Förderung der LGS 2004 protestieren. Der Protest richtet sich gegen die Flächenversiegelung und Beseitigung von Stadtgrün bei fehlender Innovation z.B. zu den Themen Wasser und Energie.
Ursula Burkhardt, Bündnis 90/Die Grünen
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Anmerkung der Redaktion:
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